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USD/CAD testet das Swing-Hoch der Vorwoche und den 100-Tage-Durchschnitt

Autor: Investinglive·

Wichtige Erkenntnisse

  • Hawkische Kommentare von Fed-Chef Warsh ließen die zweijährige US-Rendite um 11,5 Basispunkte auf 4,347 % steigen, stärkten den Dollar und trieben den USD/CAD nach oben.
  • Das frühere Tief des Paares hielt die Unterstützung zwischen dem 200-Stunden-Durchschnitt (1,38370) und dem 100-Stunden-Durchschnitt (1,38599), wodurch Käufer über das Wochenhoch von 1,38970 ausbrechen konnten.
  • Der USD/CAD testet nun das Hoch vom 18.–19. August bei 1,39079, wobei der 100-Tage-Durchschnitt bei 1,39140 die entscheidende bullisch/bärisch-Marke darstellt.
  • Ein nachhaltiger Anstieg über den 100-Tage-Durchschnitt würde die 50-%-Rücksetzung bei 1,39268 und anschließend die Swing-Zone zwischen 1,39480 und 1,39663 ins Visier nehmen.
  • Ein Rückfall unter 1,38970 würde den Fokus auf die Unterstützungen beim 100-Stunden-Durchschnitt (1,38599) und 200-Stunden-Durchschnitt (1,38370) lenken.
USD/CAD testet das Swing-Hoch der Vorwoche und den 100-Tage-Durchschnitt

Der USD/CAD hat sich nach oben ausgedehnt, gestützt auf einen stärkeren US-Dollar und einen deutlichen Anstieg der US-Renditen nach hawkischen Kommentaren von Fed-Chef Warsh. Die zweijährige US-Rendite liegt 11,5 Basispunkte höher bei 4,347 %, was gesunkene Erwartungen an eine kurzfristige Lockerung der Fed-Geldpolitik widerspiegelt und einen fundamentalen Katalysator für den Anstieg des Dollars darstellt. Diese renditengetriebene Dynamik wirkt sich unmittelbar auf dieses Währungspaar aus: Der USD/CAD folgt eng dem Zinsgefälle zwischen der Federal Reserve und der Bank of Canada, sodass Veränderungen der Zinserwartungen auf beiden Seiten der Grenze tendenziell in richtunggebenden Bewegungen des Wechselkurses münden.

Auf technischer Seite kam das Tagestief zwischen dem steigenden 200-Stunden-Durchschnitt bei 1,38370 und dem 100-Stunden-Durchschnitt bei 1,38599 zum Stehen. Das Halten dieses Unterstützungsbereichs gab Käufern grünes Licht, das Paar höher zu treiben, und der Kurs brach anschließend über das bisherige Wochenhoch bei 1,38970 aus – eine Bewegung, die auch durch Warshs Rede begünstigt wurde.

Das Paar markiert nun neue Tageshochs und testet das Hoch vom 18. und 19. August bei 1,39079. Knapp darüber liegt der bedeutendere 100-Tage-Durchschnitt bei 1,39140. Langfristige Durchschnitte wie der 100-Tage-Durchschnitt werden von Händlern weithin als Trennlinie zwischen bullischem und bärischem Momentum beobachtet, weshalb sie häufig zu Kampffeldern werden, auf denen Käufer und Verkäufer um die Kontrolle ringen.

Dieser Durchschnitt dient als wichtiger Gradmesser für Käufer wie Verkäufer. Ein Anstieg über den 100-Tage-Durchschnitt – und insbesondere ein dauerhaftes Halten darüber – würde die bullische Grundhaltung stärken und die Tür für weiteres Aufwärtsmomentum öffnen. Die nächsten Ziele lägen in der Nähe der 50-%-Rücksetzung bei 1,39268, gefolgt vom Swing-Bereich zwischen 1,39480 und 1,39663.

Umgekehrt wird das Wochenhoch bei 1,38970 zur ersten Unterstützung, falls Verkäufer sich am 100-Tage-Durchschnitt absetzen. Ein Rückkehr unter dieses Niveau würde den Käufern einen Teil des Momentums nehmen und den Fokus auf den 100-Stunden-Durchschnitt bei 1,38599 und den 200-Stunden-Durchschnitt bei 1,38370 verlagern.

Vorerst sind es die Käufer, die die Initiative ergreifen. Der 100-Tage-Durchschnitt bei 1,39140 ist der nächste – und wichtigste – Test.