UBS und Euroclear kooperieren mit Chainlink zur Lösung der 58-Milliarden-Dollar-Herausforderung bei Corporate Actions
Wichtige Erkenntnisse
- •UBS und Euroclear arbeiten mit Chainlink zusammen, um geschätzte jährliche Kosten in Höhe von 58 Milliarden Dollar aus Ineffizienzen bei der Corporate-Actions-Verarbeitung zu adressieren.
- •Das dezentrale Oracle-Netzwerk von Chainlink soll Smart Contracts mit verifizierten Off-Chain-Daten versorgen, um die Genauigkeit in Workflows mit Dividenden, Aktienteilungen, Fusionen und Anleihetilgungen zu verbessern.
- •Die Initiative zielt konkret auf datenbezogene operationale Risiken ab, einschließlich dessen, was die Partner als KI-Halluzinationsrisiken bei der automatisierten Bearbeitung von Corporate Actions beschreiben.
- •Euroclear verwahrt Vermögenswerte im Wert von Billionen von Dollar, und UBS ist eine große globale Bank, was den institutionellen Maßstab der Partnerschaft unterstreicht.
- •Die Zusammenarbeit spiegelt ein wachsendes Muster traditioneller Finanzorganisationen wider, die auf Blockchain- und Distributed-Ledger-Technologie setzen, um Kosten zu senken und die Post-Trade-Effizienz zu verbessern.

UBS und Euroclear haben eine Zusammenarbeit mit Chainlink angekündigt, um geschätzte jährliche Kosten in Höhe von 58 Milliarden Dollar zu adressieren, die durch Ineffizienzen bei der Verarbeitung von Corporate Actions in den Finanzmärkten entstehen. Die Partnerschaft zielt darauf ab, das dezentrale Oracle-Netzwerk von Chainlink zu nutzen, um Workflows zu optimieren, die für Finanzinstitute lange Zeit eine operative Belastung darstellten.
Die Verarbeitung von Corporate Actions – einschließlich Ereignissen wie Dividendenzahlungen, Aktienteilungen, Fusionen und Anleihetilgungen – bleibt ein komplexer und fehleranfälliger Bereich für die Finanzbranche. Trotz jahrzehntelanger Post-Trade-Automatisierung sind Corporate Actions weiterhin stark auf manuelle Abstimmung zwischen Verwahrern, Unterverwahrern und Datenanbietern angewiesen, wobei Diskrepanzen kostspielige Abwicklungsverzögerungen und Kundenstreitigkeiten auslösen. Die Initiative zielt darauf ab, operationale Risiken zu reduzieren, darunter solche im Zusammenhang mit Datengenauigkeit und dem, was die Partner als KI-Halluzinationsrisiken bei der automatisierten Bearbeitung von Corporate Actions bezeichnen.
Die Zusammenarbeit
Durch die Integration der Oracle-Infrastruktur von Chainlink beabsichtigen UBS und Euroclear, Smart Contracts sicheren, zuverlässigen Zugriff auf Off-Chain-Daten zu verschaffen. Chainlink betreibt ein dezentrales Oracle-Netzwerk, das es Smart Contracts ermöglicht, mit externen Datenquellen zu interagieren, und seine Technologie wird als Instrument positioniert, um die Datenintegrität in Corporate-Actions-Workflows zu verbessern. Die Infrastruktur von Chainlink wurde bereits in anderen Interoperabilitätsinitiativen im Finanzbereich eingesetzt, darunter Cross-Chain-Abwicklungsexperimente mit großen Anbietern von Finanzmeldungs- und Clearing-Infrastruktur.
UBS, eine große globale Bank, und Euroclear, ein namhafter Anbieter von Abwicklungs- und Clearing-Dienstleistungen, der Billionen-Beträge an verwahrten Vermögenswerten hält, sind beide etablierte Institutionen in der Finanzbranche. Ihre Entscheidung, mit Chainlink zusammenzuarbeiten, spiegelt einen breiteren Trend traditioneller Finanzorganisationen wider, blockchainbasierte Lösungen zu untersuchen, um die betriebliche Effizienz zu steigern und Kosten zu senken – ein Bereich, der an Dynamik gewonnen hat, da Pilotprojekte zur Tokenisierung von Vermögenswerten und Experimente mit verteilten Hauptbüchern sich auf Verwahrung, Abrechnung und Post-Trade-Infrastruktur ausgedehnt haben.
Kontext und Hintergrund
Die Partnerschaft steht im Einklang mit einem anhaltenden Wandel hin zur Digitalisierung im Finanzdienstleistungssektor, bei dem Institutionen zunehmend Distributed-Ledger-Technologie für Post-Trade-Prozesse evaluieren. Die Verarbeitung von Corporate Actions war historisch mit manueller Abstimmung, fragmentierten Datenquellen und Interoperabilitätsherausforderungen zwischen verschiedenen Systemen und counterparties verbunden. Die Abhängigkeit von mehreren zwischengeschalteten Datenanbietern – die jeweils potenziell aus denselben ursprünglichen Emittentenankündigungen speisen – trägt zu redundanter Verarbeitung und Fehlerfortpflanzung entlang der Verwahrungskette bei.
Die im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit genannten geschätzten jährlichen Kosten von 58 Milliarden Dollar unterstreichen das Ausmaß der operativen Herausforderung, die die Partner anzugehen versuchen.
Wesentliche Punkte
- UBS und Euroclear arbeiten mit Chainlink zusammen, um die Effizienz der Corporate-Actions-Verarbeitung zu verbessern.
- Die Initiative zielt auf ein jährliches Kostenproblem in geschätzter Höhe von 58 Milliarden Dollar ab.
- Das dezentrale Oracle-Netzwerk von Chainlink soll datenbezogene Risiken, einschließlich KI-Halluzinationsrisiken, im Finanzbetrieb reduzieren.
- Die Partnerschaft spiegelt ein wachsendes Muster der Blockchain-Adoption im traditionellen Finanzsektor wider.
Ausblick
Der Fortschritt dieser Zusammenarbeit wird anhand von Integrationsmeilensteinen zwischen Chainlink, UBS und Euroclear gemessen werden. Entwicklungen im Bereich Datengenauigkeit und KI-Risikominderung bei Corporate Actions könnten auch für die breitere Einführung von Oracle-Technologie in der Finanzinfrastruktur relevant sein, insbesondere da tokenisierte Vermögenswerte und On-Chain-Abwicklungsworkflows bei regulierten Institutionen an Bedeutung gewinnen.
Quelle: CryptoNews.net