Trump drängt Kongress gemeinsam mit Krypto-Führungskräften zur Verabschiedung des CLARITY Act
Wichtige Erkenntnisse
- •Trump forderte den Kongress während eines Treffens mit Krypto-Unternehmern auf, den CLARITY Act zu verabschieden.
- •Das Gesetz ist ein zentraler Bestandteil der Debatte über die Marktstruktur digitaler Vermögenswerte in den USA und die Zuständigkeiten der Regulierungsbehörden.
- •Im Senat hatte die Vorlage Schwierigkeiten, voranzukommen.
- •Der Vorstoß der Regierung knüpft an frühere Arbeiten der President's Working Group on Digital Asset Markets an.
- •Falls das Gesetz nicht verabschiedet wird, könnte die SEC dennoch die regulatorischen Fragen klären müssen, die es lösen soll.

Präsident Donald Trump hat sich für die Verabschiedung des CLARITY Act ausgesprochen und trat dabei gemeinsam mit Führungskräften der Krypto-Branche auf, als er den Kongress drängte, das Gesetz zur Marktstruktur digitaler Vermögenswerte voranzubringen. Der öffentliche Vorstoß stellt die Bemühungen der Trump-Regierung um den CLARITY Act in den Mittelpunkt der Debatte darüber, wie die Vereinigten Staaten Kryptowährungen regulieren.
Trump forderte den Kongress während eines Treffens mit Krypto-Unternehmern auf, den CLARITY Act zu verabschieden, wie aus Berichten der The Wall Street Journal hervorgeht. Der Präsident stellte das Gesetz als den nächsten Schritt dar, den die Gesetzgeber gehen müssten.
Der Appell kam zu einem Zeitpunkt, als das Gesetz nur schwer im Senat vorankam; Trump sagte laut MarketWatch, "We need Congress to take the next step,". Der Moment weist drei bemerkenswerte Aspekte auf: die öffentliche Unterstützung des Präsidenten für das Gesetz; die regulatorische Bedeutung des Vorhabens als Kern der US-Debatte über die Marktstruktur digitaler Vermögenswerte; und die branchenbezogene Abstimmung, die Trump mit seinem Auftritt an der Seite von Krypto-Führungskräften signalisiert hat – ein sichtbares Zeichen der Koordination zwischen Regierung und Sektor.
Wie der CLARITY Act in die Krypto-Regulierungsdebatte passt
Das Gesetz steht im Zentrum der breiteren Diskussion über die Marktstruktur digitaler Vermögenswerte und darüber, wie die Aufsicht zwischen US-Regulierungsbehörden aufgeteilt ist, wie Investor’s Business Daily berichtete. In der Praxis dreht sich diese Debatte darum, welche Behörde für welche digitalen Vermögenswerte zuständig ist – eine Aufteilung, die die Securities and Exchange Commission und die Commodity Futures Trading Commission betrifft. Genau deshalb steht das Gesetz im Krypto-Sektor so stark im Fokus.
Der Vorstoß baut zudem auf früheren Arbeiten der Regierung zu digitalen Vermögenswerten auf, darunter Empfehlungen der President's Working Group on Digital Asset Markets — veröffentlicht im Juli 2025 — mit dem Ziel, die Führungsrolle der USA im Bereich digitaler Finanztechnologie zu stärken. Dieser zeitliche Rahmen ordnet den aktuellen Vorstoß als Fortsetzung der bestehenden Regierungspolitik ein und nicht als neu eingeschlagene Linie.
Fragen dazu, wie Regulierungsbehörden ohne das Gesetz vorgehen würden, gehören ebenfalls zur Debatte; dies wurde in Berichten darüber aufgegriffen, wie die SEC Krypto-Regulierung ohne Verabschiedung des CLARITY Act angehen könnte. Für die Branche ist das der praktische Unterschied zwischen Regeln, die im Gesetz verankert sind, und Regeln, die durch Behördenhandeln festgelegt werden. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, was das Gesetz bei einer Verabschiedung klären würde.
Was die Unterstützung von Krypto-Führungskräften signalisiert
Dass Trump den Vorstoß gemeinsam mit Krypto-Führungskräften machte, verstärkt die branchenbezogene Dimension des Moments und macht deutlich, dass es sich nicht nur um eine rein politische Aussage handelt. Die sichtbare Abstimmung spiegelt eine Koordination zwischen Regierung und Sektor wider.
Diese Abstimmung garantiert für sich genommen jedoch nicht die Verabschiedung des Gesetzes, insbesondere angesichts der im Zusammenhang mit dem Fortschritt der Vorlage genannten Schwierigkeiten im Senat. Öffentliche Unterstützung und gesetzgeberische Ergebnisse bleiben zwei verschiedene Dinge.
Die Haltung der Regierung zu digitalen Vermögenswerten zeigte sich auch in anderen Entwicklungen, darunter die Genehmigung einer Treuhandlizenz durch das OCC für ein Krypto-Unternehmen der Trump-Familie und die Krypto-Treasury-Strategie von Trump Media. Beobachter der US-Kryptopolitik werden verfolgen, ob der Vorstoß für den CLARITY Act das Gesetz im Kongress voranbringt — und falls nicht, wie die SEC die regulatorischen Fragen behandelt, die das Gesetz klären soll.
Disclaimer: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Kryptowährungs- und digitale Vermögensmärkte bergen erhebliche Risiken. Führen Sie immer eigene Recherchen durch, bevor Sie Entscheidungen treffen.