NachrichtenKryptoTrump drängt den Kongress, den CLARITY Act voranzubringen, während sich die Debatte über die Kryptoregulierung verschärft

Trump drängt den Kongress, den CLARITY Act voranzubringen, während sich die Debatte über die Kryptoregulierung verschärft

Autor: Crypto Ninjas·

Wichtige Erkenntnisse

  • Trump appellierte an die Abgeordneten, eine „faire Version“ des CLARITY Act zu verabschieden, um klarere Regeln für die Krypto-Marktstruktur zu schaffen.
  • Das Gesetz soll mitbestimmen, ob Kryptowerte unter Wertpapier- oder Warenrecht reguliert werden und welche Bundesbehörde die Zuständigkeit hat.
  • Der CLARITY Act hat das Repräsentantenhaus passiert, doch sein Fortschritt im Senat verzögert sich, und der verbleibende Kongresskalender ist begrenzt.
  • Führungskräfte der Kryptobranche, darunter Brian Armstrong, Vlad Tenev und Arjun Sethi, nahmen an der Veranstaltung im Weißen Haus teil, ebenso wie SEC-Vorsitzender Paul Atkins und CFTC-Vorsitzender Mike Selig.
  • Demokraten und einige Republikaner drängen auf strengere Grenzen für die Gewinnerzielung von Amtsträgern aus kryptobezogenen Aktivitäten, was die Verhandlungen im Senat erschwert.
Trump drängt den Kongress, den CLARITY Act voranzubringen, während sich die Debatte über die Kryptoregulierung verschärft

Präsident Donald Trump fordert den Kongress auf, die erforderliche regulatorische Klarheit zu schaffen, um die US-Debatte über die Marktstruktur im Kryptosektor wieder ins Zentrum der politischen Agenda zu rücken, und belebt damit einen Gesetzentwurf neu, der seit einiger Zeit blockiert ist. Der Vorstoß folgte auf ein Treffen von Führungskräften der Kryptobranche mit hochrangigen Regulierern im Weißen Haus, bei dem die Diskussion deutlich machte, wie stark die alltägliche Unsicherheit der Branche weiterhin davon abhängt, welche Behörde die letztendliche Zuständigkeit erhält.

Trump fordert Krypto-Regeln

Trump appellierte an die Abgeordneten, eine von ihm so bezeichnete „faire Version“ des CLARITY Act zu verabschieden, mit dem Argument, dass klarere Regeln die US-Kryptobranche stärken und dem Land helfen würden, seine Position bei digitalen Vermögenswerten zu behaupten.

Das Gesetz soll Leitlinien für die Einstufung von Kryptowerten unter das Wertpapier- oder Warenrecht schaffen und festlegen, welche Bundesbehörde für die Regulierung zuständig wäre.

Diese Unterscheidung könnte sich für Kryptounternehmen als wichtig erweisen, da sie bestimmt, wie Börsen, Token-Emittenten und andere Unternehmen in den Vereinigten Staaten tätig sind – insbesondere weil die Firmen weiterhin ohne ein einheitliches gesetzliches Rahmenwerk mit den sich überschneidenden Aktivitäten von SEC und CFTC umgehen müssen.

Der Gesetzentwurf hat das Repräsentantenhaus bereits passiert, doch sein Fortschritt im Senat hat sich verlangsamt. Auch der restliche Kongresskalender ist begrenzt.

Zu den Führungskräften der Kryptobranche, die gemeinsam mit Trump auftraten, gehörten Coinbase-CEO Brian Armstrong, Robinhood-CEO Vlad Tenev und Kraken-Co-CEO Arjun Sethi. SEC-Vorsitzender Paul Atkins und CFTC-Vorsitzender Mike Selig waren ebenfalls bei der Veranstaltung im Weißen Haus anwesend.

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Die Kryptobranche will dauerhafte Regeln

Nach Angaben der Kryptobranche würde eine Gesetzgebung dauerhafteren Schutz bieten als Regeländerungen durch Bundesbehörden.

Während SEC und CFTC ihre eigenen Kryptoinitiativen weiter vorantreiben, ist die Sorge gewachsen, dass der Kongress bislang nicht gehandelt hat. Laut Reuters hat die SEC Vorschriften vorgeschlagen, die es einigen Kryptounternehmen erleichtern würden, Token zu verkaufen und Kapital aufzunehmen.

Branchenvertreter sagen, dass künftige Regierungen regulatorische Vorgaben wieder rückgängig machen könnten und dass bedeutende Regulierungen ohne ein Bundesgesetz zur Marktstruktur zudem vor Gericht angefochten werden könnten. Das ist einer der Gründe, warum die Marktstruktur-Gesetzgebung für Kryptofirmen wie für Politikverantwortliche zu einem Kernpunkt geworden ist: Sie würde die Grundlage festlegen, innerhalb derer die Behörden arbeiten müssen, statt den Rahmen wechselnden Durchsetzungsprioritäten zu überlassen.

Krypto-Verbindungen im Wert von 1,4 Milliarden Dollar erhöhen den politischen Druck

Trumps Krypto-Agenda sieht sich einer weiteren Herausforderung gegenüber: den finanziellen Interessen seiner Familie in diesem Sektor.

Laut Reuters hat Trump durch die Kryptoaktivitäten der Unternehmen seiner Familie sowie durch seine Beteiligung an World Liberty Financial und die Trump-Meme-Coin mehr als 1,4 Milliarden Dollar eingenommen. Trump hat erklärt, dass er die Familiengeschäfte nicht im Alltag leite und die Investitionen separat verwaltet würden.

Demokraten ebenso wie einige Republikaner haben vor einer Verabschiedung des Gesetzes strengere Beschränkungen für die Gewinnerzielung politischer Amtsträger aus kryptobezogenen Geschäften gefordert.

Dieser Streit ist eines der größten Hindernisse für einen Kompromiss im Senat. Für die Kryptobranche ist viel auf dem Spiel: Ohne den CLARITY Act könnten die Unternehmen weiterhin in erster Linie auf den Regelsetzungsansatz von SEC und CFTC setzen statt auf einen gesetzlichen Rahmen, wodurch die derzeitige regulatorische Unsicherheit bestehen bliebe.

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