NachrichtenMakroTrump drängt auf überparteilichen föderalen Steueranreiz, um Film- und TV-Produktion in die USA zurückzuholen

Trump drängt auf überparteilichen föderalen Steueranreiz, um Film- und TV-Produktion in die USA zurückzuholen

Autor: Fox Business Markets·

Wichtige Erkenntnisse

  • Trump rief Republikaner und Demokraten dazu auf, gemeinsam an einer Gesetzgebung für einen föderalen Anreiz für inländische Film- und Fernsehproduktionen zu arbeiten.
  • Er sagte, mehr Film- und TV-Arbeit sei nach Kanada und andere Länder verlagert worden, und Treffen mit führenden Vertretern beider Parteien würden vorbereitet.
  • Ein von Verbündeten Voights unterstützter Vorschlag sieht eine bundesstaatliche Steuergutschrift von 20% auf US-Lohnkosten für qualifizierte Produktionen vor.
  • Senator Adam Schiff und die Motion Picture Association signalisierten beide Unterstützung für einen föderalen Filmsteueranreiz.
  • Trump sagte, er glaube, der Anreiz würde genug wirtschaftliche Aktivität erzeugen, um seine Kosten auszugleichen, legte dafür aber keine Analyse vor.
Trump drängt auf überparteilichen föderalen Steueranreiz, um Film- und TV-Produktion in die USA zurückzuholen

Präsident Donald Trump fordert den Kongress auf, einen föderalen Steueranreiz zu genehmigen, der darauf abzielt, Film- und Fernsehproduktionen sowie Arbeitsplätze in der Unterhaltungsbranche in die Vereinigten Staaten zurückzubringen. Dabei erhält er Unterstützung von einer großen Hollywood-Branchenorganisation und dem demokratischen kalifornischen Senator Adam Schiff.

Trump kündigte die Initiative am Montag nach einem Treffen mit Schauspieler Jon Voight an, einem seiner Hollywood-Botschafter. Er sagte, Voight und andere in der Unterhaltungsbranche hätten die Regierung aufgefordert, föderale Anreize für inländische Produktionen zu unterstützen.

"I am going to suggest that Republicans and Democrats get together, and immediately craft Legislation to save the Movie, Television, and Entertainment Business in America," schrieb Trump auf Truth Social und fügte hinzu: "Congress should approve, immediately, a Federal Production Incentive to create Entertainment Jobs in America."

Trump sagte, dass sich Film- und Fernsehproduktionen in den USA zunehmend nach Kanada und andere Länder verlagert hätten und dass Treffen mit führenden Vertretern beider Parteien vorbereitet würden, um die Gesetzgebung voranzubringen.

Der Präsident nannte weder Höhe noch Ausgestaltung des Anreizes, den er vom Kongress verabschiedet sehen möchte. Ein von Verbündeten Voights unterstützter Vorschlag würde jedoch eine bundesstaatliche Steuergutschrift von 20% auf US-Lohnkosten für qualifizierte Film- und Fernsehproduktionen vorsehen.

SP Media Group CEO Steven Paul, ein Produzent und Voights Agent, sowie SP Media President Scott Karol haben die 20% Gutschrift vorgeschlagen, wie Reuters berichtete.

Voight arbeitet mit einer Koalition zusammen, zu der die Motion Picture Association, die Directors Guild of America und Gewerkschaften gehören, die Schauspieler, Autoren und andere Beschäftigte der Unterhaltungsbranche vertreten, während die Branche versucht, die Verlagerung von Produktionen ins Ausland einzudämmen, berichtete Reuters.

Trumps Beitrag vom Montag sagte nicht, ob er diesen spezifischen 20%-Vorschlag unterstützt.

Schiff unterstützte Trumps weiter gefassten Aufruf rasch und markierte damit einen seltenen Bereich der Übereinstimmung zwischen den langjährigen politischen Gegnern.

"I am in strong agreement with the President. Congress should immediately take up and pass a federal film tax incentive to bring back these good-paying jobs that we've lost to other countries," schrieb Schiff auf X. "Let’s work together — Republicans and Democrats — to get this done, and bring the movie magic back to America."

Auch die Motion Picture Association, zu deren Mitgliedern Netflix, Paramount Pictures, Sony Pictures, Universal Studios, The Walt Disney Studios, Prime Video, Amazon MGM Studios und Warner Bros. Discovery gehören, begrüßte Trumps Ankündigung.

"A federal incentive would be a landmark step toward bringing more production to local communities in all 50 states, strengthening our nation’s economy, and making our country a more competitive place to produce, create, and tell great stories," sagte MPA Chairman und CEO Charles Rivkin.

Rivkin erklärte, die Gruppe freue sich darauf, mit dem Weißen Haus und überparteilichen Führern im Kongress zusammenzuarbeiten, um einen nationalen Produktionsanreiz zu schaffen.

Voight hat sich bereits zuvor für eine bundesstaatliche Steuergutschrift eingesetzt, die die Film- und Fernsehproduktion in den USA stärken soll.

Trump sagte, er glaube, dass die wirtschaftliche Aktivität, die durch einen föderalen Anreiz entstehe, dessen Kosten für die Regierung mehr als ausgleichen würde, legte für diese Einschätzung jedoch keine Analyse vor.

Für die Unterhaltungsbranche kommt der Vorschlag zu einem Zeitpunkt, an dem Studios und Beschäftigte weiterhin abwägen, wie Produktionsstandorte Jobs, lokale Ausgaben und die breitere US-amerikanische Produktionsbasis beeinflussen. Ein föderaler Anreiz würde einen nationalen Rahmen zu einem Politikbereich hinzufügen, der bislang weitgehend von Steueranreizen auf Ebene der Bundesstaaten geprägt ist, die häufig eingesetzt werden, um Film- und TV-Projekte anzuziehen. Trumps Aufruf signalisiert zudem, dass jede Gesetzgebung sowohl die konkurrierenden Interessen der Unterhaltungsbranche als auch die übliche Haushaltsprüfung bei Steueranreizen berücksichtigen müsste.

"What we watch on the Silver Screen should be made in what was once the Movie and Motion Picture Capital of the World," schrieb Trump. "Let’s get this done!"