NachrichtenKryptoUS-Finanzministerium sanktioniert den chinesischsprachigen Marktplatz Xinbi Guarantee mit einem Volumen von 20 Milliarden US-Dollar und Unterstützung von Tether

US-Finanzministerium sanktioniert den chinesischsprachigen Marktplatz Xinbi Guarantee mit einem Volumen von 20 Milliarden US-Dollar und Unterstützung von Tether

Autor: BitcoinKE·

Wichtige Erkenntnisse

  • Das US-Finanzministerium sanktionierte Xinbi Guarantee, einen chinesischsprachigen Online-Marktplatz, der als Finanzzentrum für Cyberbetrug, Betrug und Geldwäsche beschuldigt wird.
  • Nach Angaben der Behörden wickelte der Marktplatz seit 2022 Kryptowährungen und Fiatgeld im Wert von mehr als 24 Milliarden US-Dollar ab.
  • Das Justizministerium beschlagnahmte separat die Telegram-Infrastruktur von Xinbi und fror Kryptowährungen im Wert von mehr als 52 Millionen US-Dollar ein, darunter zwei Wallets mit rund 12 Millionen US-Dollar, während es das Einfrieren von 47 weiteren Wallets anstrebte.
  • Spezialisierte „Black U“-Wäscher ersetzten nachverfolgbare, mit Nordkorea verbundene gestohlene Gelder durch Stablecoins aus anderen illegalen Einnahmequellen, etwa aus Pig-Butchering- und Romance-Scams, wodurch die Gelder schwerer nachzuverfolgen waren.
  • Nach Angaben der Behörden gehörten zu den Nutzern des Marktplatzes Netzwerke mit Verbindungen zu nordkoreanischen Hackern und anderen sanktionierten kriminellen Gruppen.
US-Finanzministerium sanktioniert den chinesischsprachigen Marktplatz Xinbi Guarantee mit einem Volumen von 20 Milliarden US-Dollar und Unterstützung von Tether

Das US-Finanzministerium hat Xinbi Guarantee sanktioniert, einen chinesischsprachigen Online-Marktplatz, der laut Behörden zu einem bedeutenden Finanzzentrum für Cyberbetrug, Betrug und Geldwäsche wurde. Der Marktplatz wickelte seit 2022 Kryptowährungen und Fiatgeld im Wert von mehr als 24 Milliarden US-Dollar ab. Die Überschrift der Quelle stellt den Fall als mit Unterstützung von Tether verbunden dar, wobei der bereitgestellte Bericht keine weiteren Einzelheiten zu dieser Behauptung enthält.

Das Justizministerium beschlagnahmte separat die Telegram-Infrastruktur von Xinbi und fror Kryptowährungen im Wert von mehr als 52 Millionen US-Dollar ein, die mit dem Marktplatz und seinem Netzwerk von Anbietern verbunden waren. Ermittler beschlagnahmten zwei Wallets mit rund 12 Millionen US-Dollar und strebten das Einfrieren von 47 weiteren Wallets an.

Xinbi fungierte als Treuhandmarktplatz, der Betrüger mit Anbietern von Geldwäschedienstleistungen, Technologie und weiteren Dienstleistungen verband. Nach Angaben der Behörden gehörten zu den Nutzern des Marktplatzes Netzwerke mit Verbindungen zu nordkoreanischen Hackern und anderen sanktionierten kriminellen Gruppen.

Der Geldwäscheprozess beruhte eher auf Ersetzung als auf Verschleierung. Spezialisierte Anbieter, die als „Black U“-Wäscher bekannt sind, akzeptierten nachverfolgbare, mit der DVRK verbundene gestohlene Gelder und ersetzten sie durch Stablecoins aus separaten illegalen Einnahmequellen. Dazu gehörten Erträge aus sogenannten Pig-Butchering- und Romance-Scams, die über dasselbe Marktplatz-Ökosystem liefen.

Die gestohlenen Gelder vermischten sich dadurch mit einem größeren Pool illegaler Aktivitäten, wodurch sie schwerer nachzuverfolgen waren. Gleichzeitig erhielten mit der DVRK verbundene Akteure nominell „saubere“ Stablecoins, die sie über nicht lizenzierte Over-the-Counter-Handelsplätze in Fiatgeld umwandeln konnten.

Die Maßnahme verdeutlicht, wie sich kryptobasierte Betrugsnetzwerke zu miteinander verbundenen Marktplätzen entwickelt haben, die Kriminellen in großem Umfang Infrastruktur, Zahlungsdienste und Geldwäschekapazitäten bereitstellen. Sie zeigt außerdem den zunehmenden Einsatz von Blockchain-Analysen, Vermögenssperren und Sanktionen, um die Finanzinfrastruktur hinter Cyberkriminalität anzugreifen, statt nur einzelne Betrüger ins Visier zu nehmen.

Quelle: BitcoinKE.