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Telegram startet schrittweise Einführung der nativen Non-Custodial-Gram-Wallet mit von Validatoren genehmigten Smart Contracts

Autor: Metaverse Post·

Wichtige Erkenntnisse

  • Telegram hat seine native Non-Custodial-Gram-Wallet für eine ausgewählte Nutzergruppe gestartet und plant, sie in den kommenden Wochen schrittweise auf die über eine Milliarde Nutzer auszuweiten.
  • Die Wallet ermöglicht gebührenfreie, sofortige Peer-to-Peer-GRAM-Transfers in Chats ohne verpflichtende Know-Your-Customer-Verifizierung und unterstützt Zahlungen für Artikel wie Nutzernamen, digitale Geschenke und Premium-Telefonnummern.
  • Validatoren genehmigten die Smart-Contract-Architektur der Wallet, die erzwungene Fondsmigrationen bei künftigen Upgrades verhindern soll.
  • Der bestehende „Wallet in Telegram“-Bot wird zu Walt umbenannt und als Multi-Chain-Finanzplattform mit über 300 Krypto-Assets auf vier Blockchains betrieben – zusätzlich tokenisierte Aktien, ETFs, Renditeprogramme und Perpetual Futures.
  • Die Umstrukturierung zielt auf die Einhaltung der EU-Verordnung über Märkte für Krypto-Assets ab und ist Teil von Durovs Roadmap „Make TON Great Again“, die in diesem Sommer das GRAM-Branding wiederherstellte.
Telegram startet schrittweise Einführung der nativen Non-Custodial-Gram-Wallet mit von Validatoren genehmigten Smart Contracts

Telegram hat damit begonnen, seine native Non-Custodial-Gram-Wallet an eine ausgewählte Nutzergruppe auszurollen – der erste Schritt einer Einführung, die eventually die über eine Milliarde Nutzer umfassende globale Nutzergemeinschaft der Messaging-Plattform erreichen soll.

Telegram-Gründer Pavel Durov kündigte die Entwicklung in seinem persönlichen Kanal an und bestätigte, dass die Wallet nun für ein zunächst begrenztes Publikum verfügbar ist und in den kommenden Wochen schrittweise erweitert wird.

Die Wallet ist als Self-Custodial-Lösung konzipiert, die direkt in die Telegram-Anwendung eingebettet ist, und ermöglicht sofortige Peer-to-Peer-Transaktionen in Chats – ohne Transaktionsgebühren und ohne verpflichtende Know-Your-Customer-Verifizierung. Über einfache GRAM-Token-Überweisungen hinaus unterstützt der Dienst Zahlungen und Ökosystem-Käufe wie Nutzernamen, digitale Geschenke und Premium-Telefonnummern. Zur Einordnung: Self-Custodial-Wallets unterscheiden sich von Custodial-Diensten dadurch, dass die Nutzer – nicht ein Dritter – die privaten Schlüssel für ihre Gelder verwahren, ein Unterschied, der für ein Mainstream-Publikum lange eine Usability-Hürde darstellte.

Laut Durov haben die Validatoren die Smart-Contract-Architektur genehmigt, auf der die Wallet aufbaut – eine Struktur, die eigens entwickelt wurde, um erzwungene Fondsmigrationen bei künftigen Upgrades überflüssig zu machen. Dieser Ansatz wird als Teil einer breiteren Anstrengung präsentiert, Non-Custodial-Wallets für Mainstream-Nutzer zugänglicher zu machen, die sonst von komplexen Migrationsverfahren abgeschreckt werden könnten.

Umstrukturierung des Ökosystems und Marktreaktion

Zeitgleich zur Einführung der Gram-Wallet strukturiert Telegram seine Kryptodienste um, um klarere funktionale Grenzen zu schaffen. Der bestehende „Wallet in Telegram“-Bot wird zu Walt umbenannt und wandelt sich von seiner bisherigen Rolle als Standard-Wallet zu einer eigenen Multi-Chain-Finanzplattform. Über die Suchfunktion von Telegram erreichbar, wird Walt mehr als 300 Krypto-Assets auf vier Blockchains unterstützen und den Handel mit über 200 Assets bieten – darunter tokenisierte Aktien, Exchange-Traded Funds, Renditeprogramme und Perpetual-Futures-Handel. Die Gram-Wallet hingegen wird in den Telegram-Einstellungen zur Standard-Self-Custodial-Option und speziell auf Überweisungen und Zahlungen ausgerichtet sein.

Diese operative Trennung ist strategisch bedeutsam, denn sie soll Telegrams Krypto-Angebot mit der europäischen Markets-in-Crypto-Assets-Verordnung vereinbaren – dem umfassenden Krypto-Regulierungsrahmens der Europäischen Union, der ab 2024 in den Mitgliedstaaten in Kraft trat –, indem die soziale Messaging-Umgebung von der Handelsinfrastruktur getrennt wird. Die Initiative ist ein zentraler Bestandteil von Durovs Roadmap „Make TON Great Again“, die in diesem Sommer die ursprüngliche GRAM-Branding des Netzwerks wiederherstellte, nachdem der Token infolge regulatorischer Vergleiche mit US-Behörden zuvor als Toncoin firmiert hatte.

Die schrittweise Einführung bedeutet, dass Verfügbarkeit, Funktionsumfang und Nutzererlebnis der Wallet sich im Lauf des Rollouts weiterentwickeln können; die vollständige Ausweitung auf Telegrams breitere Nutzerschaft wird in den kommenden Wochen erwartet.