NachrichtenMakroSteve Schmidt sagt, Trumps Michigan-Äußerungen seien ein Vorgeschmack auf „Schlimmeres“

Steve Schmidt sagt, Trumps Michigan-Äußerungen seien ein Vorgeschmack auf „Schlimmeres“

Autor: Rawstory·

Wichtige Erkenntnisse

  • Schmidt sagte, Trumps Auftritt in Michigan spiegele die wachsende Sorge der Republikaner vor den Midterms wider.
  • Er prognostizierte, dass MAGA im November verlieren werde und die Demokraten bald eine neue Phase des Präsidentschaftswahlkampfs beginnen könnten.
  • Schmidt verknüpfte den Zeitpunkt mit Joe Bidens geplantem Buch und den bevorstehenden Vorwahlen in New Hampshire.
  • Er warf Trump und seiner Familie vor, durch Krypto, Verteidigungstechnologie und Privatgefängnisse vom Präsidentenamt profitiert zu haben.
  • Schmidt sagte, Trumps Äußerungen in Michigan seien ein Warnsignal für weitere politische Zuspitzungen.
Steve Schmidt sagt, Trumps Michigan-Äußerungen seien ein Vorgeschmack auf „Schlimmeres“

Der frühere republikanische Stratege Steve Schmidt sagte am Dienstag, Präsident Donald Trumps Besuch und Rede vor Wählern in Michigan deuteten an, was in den Vereinigten Staaten als Nächstes kommt.

Schmidt, Mitgründer der Anti-Trump-Gruppe The Lincoln Project, sagte, Trumps Äußerungen spiegelten die wachsende Sorge der Republikaner über die Midterms wider und deuteten darauf hin, dass MAGA im November verlieren werde. Er fügte hinzu, dass danach etwas Neues beginne, insbesondere da der frühere Präsident Joe Biden sein neues Buch "Promise Me, America." veröffentlichen will.

"This should be the beginning of the Democratic presidential campaign," sagte Schmidt.

Er sagte voraus, dass der Wahlkampf etwa ein Jahr und zwei Monate in Vorbereitung sei, während die Vorwahlen in New Hampshire näher rücken.

Schmidt sagte, der Zeitpunkt sei bedeutsam, insbesondere da Trump versucht, bei Wählern Terrain gutzumachen und seine Wirtschaftspolitik anzupreisen. Er verwies dabei ausdrücklich auf Trumps Äußerungen am Montag im Bundesstaat der Großen Seen.

"The American people learned something about Trump," sagte Schmidt. "He's their parent. At least in the sense that we owe more to Trump than we do our parents. The issue here isn't that he said it out loud; it's that this is a thought that crossed his brain and came out of his mouth."

"I've done more for you than your parents. Your parents are good. I'm not going to knock your parents. That I can tell you, and they would agree with me; wherever they may be, they would agree."

Und der Grund für Trumps Besuch in Michigan sei klar gewesen, argumentierte Schmidt.

"He went there to tell a story, a fable, a lie, to the faces of the people who live the lie," sagte Schmidt. "He went there to say 'this economy is great.' Really, for who?"

Schmidt kritisierte Trump, seine Söhne und seine Familie dafür, sich über die Präsidentschaft mit Krypto-Geschäften, Verteidigungstechnologie und Unternehmen für Privatgefängnisse bereichert zu haben. Er sagte voraus, dass sich die Lage in 99 Tagen anders darstellen werde.

"Democrats are going to take power," sagte Schmidt. "Not because they're popular but because they're the only party with a lifeboat on the sinking America that Trump is pulling down into the abyss. So the American people will get on board and give them a chance, while despising them. That is part of the peculiar rhythm of American politics these days."

Er argumentierte, dass eines Tages eine neue Führungspersönlichkeit hervortreten werde. Wahrscheinlich nicht in Washington, D.C., sondern unter den "statesmen and women waiting for their chance to shine in a rotten and wretched era."

"But know this," sagte Schmidt. "Things are getting worse. Trump is becoming more deranged. And what went on in Michigan is a preview of worse to come."