NachrichtenAktienS&P 500 schließt auf Rekordhoch, da schwache Arbeitsmarktdaten Sorgen vor Zinserhöhungen der Fed dämpfen

S&P 500 schließt auf Rekordhoch, da schwache Arbeitsmarktdaten Sorgen vor Zinserhöhungen der Fed dämpfen

Autor: Economic Times Markets·

Wichtige Erkenntnisse

  • Der S&P 500 schloss am Freitag auf einem Rekordhoch, da ein schwächer als erwartet ausgefallener Arbeitsmarktbericht die Erwartungen auf eine Zinserhöhung der Federal Reserve im September senkte.
  • Ein unerwarteter Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe signalisierte eine mögliche Abkühlung des Arbeitsmarktes, was Anleger dazu veranlasste, ihre Wetten auf eine weitere Verschärfung der Geldpolitik zu reduzieren.
  • Starke Unternehmensergebnisse milderten die Bedenken hinsichtlich KI-bezogener Kapitalausgaben und trugen zu einem breiten Aufschwung über alle drei wichtigsten Indizes bei.
  • Jeder der drei wichtigsten US-Aktienindizes verzeichnete seinen größten prozentualen Wochengewinn seit Mitte April.
  • Rückläufige Ölpreise inmitten voranschreitender Friedensverhandlungen halfen, Inflationsbedenken abzubauen und die optimistische Stimmung an den Aktienmärkten zu verstärken.
S&P 500 schließt auf Rekordhoch, da schwache Arbeitsmarktdaten Sorgen vor Zinserhöhungen der Fed dämpfen

Die US-Aktienmärkte legten am Freitag stark zu, wobei der S&P 500 auf ein Allzeithoch schloss, nachdem ein schwächer als erwartet ausgefallener Arbeitsmarktbericht die Erwartungen gedämpft hat, dass die Federal Reserve die Zinssätze auf ihrer Septembersitzung erhöhen könnte.

Ein unerwarteter Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe signalisierte eine mögliche Abkühlung des Arbeitsmarktes, was Anleger dazu veranlasste, ihre Wetten auf eine weitere Verschärfung der Geldpolitik zurückzufahren. Die Fed handelt unter einem Doppelmandat zur Wahrung der Preisstabilität und maximaler Beschäftigung, was bedeutet, dass Arbeitsmarktdaten ein erhebliches Gewicht bei der Gestaltung geldpolitischer Erwartungen haben. Die Aussicht auf einen lockereren geldpolitischen Kurs der Fed wirkte als starker Rückenwind für Aktien über alle Sektoren hinweg.

Starke Unternehmensergebnisse trieben die drei wichtigsten US-Aktienindizes – den S&P 500, den Dow Jones Industrial Average und den Nasdaq Composite – weiter nach oben. Die robuste Berichtssaison hat zudem die Anlegerbedenken wegen der massiven Kapitalausgaben im Bereich künstliche Intelligenz gemindert und zu einem breiten Aufschwung beigetragen.

Jeder der drei wichtigsten Indizes verzeichnete seinen größten prozentualen Wochengewinn seit Mitte April.

Zusätzliche Unterstützung kam aus dem Energiesektor, wo die Ölpreise inmitten voranschreitender Friedensverhandlungen sanken. Da Energiekosten über Benzin und Transport direkt in die Verbraucherpreise einfließen, half der Rückgang beim Rohöl, die Inflationsbedenken abzubauen, die sich in den vergangenen Sitzungen aufgebaut hatten, und verstärkte die optimistische Stimmung an den Aktienmärkten. Anleger werden die kommenden Inflationsdaten, insbesondere den Verbraucherpreisindex, im Auge behalten, um weitere Hinweise darauf zu erhalten, ob sich der Preisdruck nachhaltig in Richtung des Zwei-Prozent-Ziels der Fed abschwächt.

Quelle: Economic Times Markets