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Solana legt wichtige Upgrade-Zeitachse fest: Transaction V1 und Alpenglow

Autor: LiveBitcoinNews·

Wichtige Erkenntnisse

  • Solanas Transaction-V1-Upgrade wird am 9. September aktiviert und erhöht die maximale serialisierte Transaktionsgröße von 1.232 Bytes auf 4.096 Bytes – eine Steigerung um etwa das 3,3-Fache.
  • Solana beginnt in der Woche ab dem 31. August mit der ersten von fünf Rent-Reduktionsstufen, die die Rent-Anforderungen langfristig um 90 % von 6.960 auf 696 Lamports pro Byte senken könnten.
  • Das Netzwerk hat seine Ziel-Slot-Zeit von 400 auf 350 Millisekunden gesenkt; weitere Reduktionen auf 300, 250 und schließlich 200 Millisekunden sind geplant, aber noch nicht terminiert.
  • Das Alpenglow-Konsens-Redesign, das Tower BFT ersetzen und rund 150 Millisekunden Finalität erreichen soll, ist für Oktober angesetzt, hängt jedoch von Tests und Netzwerkunterstützung ab.
  • Jedes Upgrade erfordert eine separate Validator-Aktivierung; Legacy-Transaktionsformate bleiben gültig, und Anwendungen nutzen das größere Format nur bei Bedarf.
Solana legt wichtige Upgrade-Zeitachse fest: Transaction V1 und Alpenglow

Solana hat eine umfangreiche Upgrade-Zeitachse vorgelegt: Transaction V1 ist für den 9. September angesetzt, Alpenglow für Oktober geplant – ergänzt durch Rent-Senkungen und kürzere Slot-Zeiten auf der Netzwerk-Roadmap. Transaction V1 wird das Transaktionsgrößenlimit von Solana auf 4.096 Bytes erweitern, fünf geplante Rent-Reduktionen könnten die Anforderungen langfristig um 90 % senken, und Alpenglow zielt auf eine Transaktionsfinalität von rund 150 Millisekunden ab. Das Netzwerk bereitet mehrere Protokolländerungen vor, welche die Transaktionskapazität erweitern, Entwicklungskosten senken und die Finalität beschleunigen könnten. Jedes Upgrade folgt jedoch einem eigenen Aktivierungsprozess und Zeitplan.

Transaction V1: Solana-Upgrade erweitert die Transaktionskapazität

Solanas Transaction-V1-Upgrade soll laut Jacob Creech, Vizepräsident für Technologie der Solana Foundation, am 9. September aktiviert werden. Das Update erhöht die maximale serialisierte Transaktionsgröße von bisher 1.232 Bytes auf 4.096 Bytes – eine Steigerung um etwa das 3,3-Fache.

Entwickler erhalten dadurch mehr Spielraum für komplexe On-Chain-Operationen und datenintensive Anwendungen. Mögliche Anwendungsfälle sind Zero-Knowledge-Beweise, Multisignatur-Instruktionen, BLS-Signaturen und Cross-Chain-Transaktionen. Das Größenlimit war für diese Kategorien eine wiederkehrende Einschränkung, da Beweise und Signaturaggregations-Schemata häufig über die Grenze von 1.232 Bytes hinausgehen und Entwickler oft dazu zwingen, Operationen auf mehrere Transaktionen aufzuteilen.

Transaction V1 wird die bestehenden Transaktionsformate jedoch nicht ersetzen. Legacy- und Version-Null-Transaktionen bleiben gültig, während Anwendungen das größere Format bei Bedarf explizit auswählen müssen.

Parallel plant Solana, die erste Stufe der Rent-Reduktion in der Woche ab dem 31. August zu starten. Das Netzwerk hat fünf Stufen skizziert, die die Rent-Anforderungen langfristig um 90 % senken könnten – von 6.960 auf 696 Lamports pro Byte. Creech erläuterte den Rent-Zeitplan auf X:

There are a lot of major changes happening soon

– Next week: First step down in rent reduction
– Sept 9: Transaction V1 goes live
– Dropping slot time even further
– October: Alpenglow
Then we all meetup at Scale or Die in November

Solana development will never be the same

— Jacob Creech (@jacobvcreech) August 29, 2026

Niedrigere Rent-Anforderungen könnten die Menge an SOL reduzieren, die Entwickler beim Anlegen von Konten und der Pflege des Anwendungszustands sperren müssen, was den Einsatz von Anwendungen mit einer großen Anzahl von Konten weniger kapitalintensiv macht. Rent zählte historisch zu den wiederkehrenden Kosten, die Teams mit konto-lastigen Anwendungen auf Solana anführten, und gestaffelte Senkungen geben Entwicklern Zeit, jeden Schritt zu beobachten, statt eine einzige große Änderung zu verkraften.

Alpenglow zielt auf Oktober, während Solana schneller wird

Solana hat zudem seine Ziel-Slot-Zeit von 400 auf 350 Millisekunden gesenkt. Weitere Reduktionen auf 300, 250 und schließlich 200 Millisekunden sind geplant, konkrete Aktivierungstermine wurden jedoch noch nicht bekannt gegeben.

Diese Slot-Zeit-Änderungen sind getrennt von Transaction V1 und erfordern einzelne Validator-Aktivierungen. Dieser Ansatz ermöglicht es Netzwerkbetreibern, die Leistung zu bewerten, bevor schnellere Slot-Ziele im gesamten Solana-Netzwerk übernommen werden.

Alpenglow bleibt für Oktober angesetzt. Das Konsens-Redesign, das im Mai 2025 erstmals von Forschern der Solana Foundation und von Anza vorgestellt wurde, soll Solanas bestehende Tower-BFT-Konsensarchitektur ersetzen und eine Transaktionsfinalität von rund 150 Millisekunden anstreben – ein deutlicher Sprung gegenüber den historisch mehrsekündigen Bestätigungszeiten des Netzwerks – und stellt damit eine breitere Protokolländerung dar als Transaction V1. Dennoch bleibt Oktober ein Ziel und kein garantierter Mainnet-Aktivierungstermin, da Tests und Netzwerkunterstützung noch erforderlich sind.

Insgesamt signalisiert die Roadmap eine konzentrierte Entwicklungsphase für Solana bis Ende 2026. Die Upgrades könnten die Transaktionsflexibilität stärken, Anwendungskosten senken und die Bestätigungsleistung verbessern. Für Entwickler und Netzwerkbetreiber sind die kurzfristigen Meilensteine die erste Rent-Senkung in der Woche ab dem 31. August, die Aktivierung von Transaction V1 am 9. September sowie die Validator-Signale, die darüber entscheiden, ob Alpenglow im Oktober das Mainnet erreicht.