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SK-Chef kauft erstmals persönlich SK hynix-Aktien

Autor: Korea Herald Business·

Wichtige Erkenntnisse

  • Chey Tae-won kaufte 3.620 SK hynix-Aktien für rund 4,79 Milliarden Won und tätigte damit seine erste direkte persönliche Investition in den Halbleiterhersteller.
  • Der Transaktionswert blieb knapp unter der Schwelle von 5 Milliarden Won, ab der in Südkorea eine 30-tägige Vorabmeldung erforderlich gewesen wäre.
  • Die SK hynix-Aktie ist von ihrem Rekordhoch von 2,99 Millionen Won am 25. Juni auf einen Schlusskurs von 1,32 Millionen Won gefallen und hat damit mehr als 50 % verloren; dies spiegelt die allgemeine Schwäche globaler Halbleiterwerte wider.
  • Vor diesem Kauf hielt Chey keine SK hynix-Aktien direkt und übte die Kontrolle indirekt über SK Square aus, den größten Aktionär des Unternehmens mit einem Anteil von etwa 20 %.
  • Der Kauf wird vor allem als symbolisches Signal von Insidervertrauen gesehen und weniger als finanziell bedeutsame Transaktion angesichts des geringen Umfangs im Verhältnis zu den ausstehenden Gesamtaktien.
SK-Chef kauft erstmals persönlich SK hynix-Aktien

SK Group Chairman Chey Tae-won hat laut einer regulatorischen Mitteilung 3.620 SK hynix-Aktien am offenen Markt gekauft und damit seine erste persönliche Investition in den Halbleiterhersteller getätigt.

Der am Donnerstag erfolgte Erwerb wurde auf Basis des Schlusskurses von SK hynix von 1,32 Millionen Won ($921) je Aktie an diesem Tag mit rund 4,79 Milliarden Won bewertet. Die 3.620 Aktien entsprechen nur einem Bruchteil eines Prozents der insgesamt ausstehenden Aktien des Unternehmens.

Bislang hatte Chey keine SK hynix-Aktien direkt gehalten. Seine Kontrolle über den Chiphersteller erfolgte indirekt über SK Square, den größten Aktionär von SK hynix, der rund 146,1 Millionen Aktien hält, entsprechend einem Anteil von 20 Prozent. Einschließlich Chey und anderer verbundener Parteien belaufen sich die gemeinsamen Bestände auf etwa 146,13 Millionen Aktien.

Die Größe des Kaufs scheint bewusst so gewählt worden zu sein, dass eine schnelle Ausführung möglich war. Nach südkoreanischen Offenlegungsvorschriften müssen geplante Aktienkäufe von mehr als 5 Milliarden Won 30 Tage im Voraus gemeldet werden. Indem die Transaktion unter dieser Schwelle blieb, konnte Chey den Kauf ohne Wartezeit abschließen.

Der Erwerb erfolgt vor dem Hintergrund eines starken Rückgangs der SK hynix-Aktie. Die Aktie erreichte am 25. Juni mit 2,99 Millionen Won ein Rekordhoch, fiel danach jedoch stark und schloss am Donnerstag bei 1,32 Millionen Won — ein Rückgang von mehr als 50 Prozent in etwas mehr als einem Monat. SK hynix, das neben Samsung Electronics und Micron Technology zu den drei größten DRAM-Herstellern der Welt zählt, war mit dem Ausverkauf nicht allein; auch globale Halbleiteraktien standen in den vergangenen Wochen unter breitem Druck, da Anleger Sorgen über zyklische Nachfrage und Lagerbestandsanpassungen äußerten.

Chey hat sich zuvor bereits optimistisch mit Blick auf die langfristige Entwicklung des Unternehmens geäußert. Bei dem Jeju Summer Forum der Korea Chamber of Commerce and Industry am 17. Juli sagte er, die Nachfrage nach Speicherchips werde anhalten und der Aktienkurs des Unternehmens werde im Laufe der Zeit steigen.

„Memory chips will continue to be needed, so the stock price will rise over time“, sagte Chey. „Rather than buying and selling repeatedly, it is better to hold on to the shares.“

Die Entscheidung des Vorsitzenden, persönlich Aktien zu kaufen, wird als Ausdruck seines umfassenderen Bekenntnisses zu verantwortungsvoller Unternehmensführung sowie seiner Einschätzung verstanden, dass die SK hynix-Aktie auf dem jüngsten Niveau unterbewertet gewesen sei. Persönliche Aktienkäufe von Führungskräften südkoreanischer familienkontrollierter Konglomerate, den sogenannten chaebol, werden von Marktteilnehmern vor Ort typischerweise als Signal für Insidervertrauen gewertet, auch wenn die nominale Größe von Cheys Erwerb bedeutet, dass seine praktische Bedeutung vor allem symbolischer Natur ist.

Source: Korea Herald Business