National Sheriffs' Association beendet Opposition gegen CLARITY Act vor der Krypto-Abstimmung im Senat
Wichtige Erkenntnisse
- •Die National Sheriffs' Association hat ihre Opposition gegen den CLARITY Act vor einer Senatsabstimmung zurückgezogen, die noch in diesem Monat erwartet wird.
- •Die NSA hatte sich zuvor gegen das Gesetz ausgesprochen aus Sorge, es könnte die Strafverfolgung gegen Finanzkriminalität und die illegale Nutzung von Kryptowährungen behindern.
- •Der CLARITY Act passierte im Juli 2025 mit überparteilicher Unterstützung den Repräsentantenhaus und würde die Aufsicht über digitale Assets zwischen SEC und CFTC aufteilen.
- •Die Abgeordneten sind weiterhin über den Wortlaut der Beschränkungen gespalten, die die Fähigkeit des Präsidenten begrenzen sollen, von digitalen Währungen zu profitieren.
- •Der Kurswechsel der NSA zur Neutralität gewährleistet nicht die Verabschiedung des Gesetzes, da vor der Senatsabstimmung noch erhebliche politische Hindernisse bestehen.

Die Debatte um den NSA Clarity Act steht im Mittelpunkt von Washington, nachdem die National Sheriffs' Association (NSA) ihre Opposition gegen das wegweisende Kryptowährungsgesetz zurückgezogen hat – vor einer entscheidenden Abstimmung im Senat, die später in diesem Monat erwartet wird.
Über mehrere Monate hinweg hatte die Organisation Bedenken geäußert, dass der Gesetzentwurf Schwierigkeiten für Strafverfolgungsbehörden schaffen könnte, die gegen Finanzkriminalität und die illegale Nutzung von Kryptowährungen vorgehen.
News: Another law enforcement group is putting its weight behind the latest draft of the Senate's crypto bill amid a tussle over illicit finance bogging down efforts to bring the measure to the floor. @MjrCitiesChiefs will send this letter this AM, I'm told:… pic.twitter.com/KOyFuTEG0x — Eleanor Mueller (@Eleanor_Mueller) July 30, 2026
In einem Brief an die Abgeordneten erklärte die NSA, dass das Gesetz weiterhin viele Komplexitäten enthalte und viele kritische Aspekte noch zu klären seien. Der Verband ist der Ansicht, dass der ideale Weg darin besteht, dass der Kongress offene Fragen im legislativen Prozess löst.
Dies markiert eine deutliche Kursänderung gegenüber der früheren Position der NSA, als die Organisation befürchtete, dass den Behörden die geeigneten Instrumente fehlten, um mit illegalen Verwendungen von Kryptowährungen umzugehen.
Kurswechsel der NSA vor der Abstimmung im Senat
Diese Entwicklung könnte denjenigen Auftrieb verleihen, die daran arbeiten, im Senat genügend Stimmen für das Gesetz zu sichern. Die Haltung der NSA hatte in den Köpfen der Abgeordneten ein weiteres Hindernis bei der Frage dargestellt, ob sie die Gesetzgebung unterstützen sollten – ein Bedenken, das insbesondere für Senatorin Catherine Cortez Masto (D-Nevada) relevant war.
Durch die Hinwendung zur Neutralität, anstatt die Opposition aufrechtzuerhalten, lobbyiert die National Sheriffs' Association nicht länger gegen das Gesetz. Aus ihrer Antwort ging zudem hervor, dass den Gesetzgebern die Möglichkeit gegeben werden sollte, offene Fragen im legislativen Prozess zu klären.
Der Kurswechsel könnte den Befürwortern des Gesetzes Spielraum geben, mit Abgeordneten ins Gespräch zu kommen, die weiterhin Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der Gesetzgebung auf die Strafverfolgung haben.
Bedeutende Streitpunkte bleiben für den CLARITY Act bestehen
Auch wenn der Kurswechsel der NSA einen wesentlichen Streitpunkt ausräumt, umgeben weiterhin viele schwierige politische und fachliche Fragen die Gesetzgebung. Zu den umstrittensten gehören die Beschränkungen, die verhindern sollen, dass der Präsident finanziell von digitalen Währungen profitiert. Über den genauen Wortlaut dieser Beschränkungen haben sich die Abgeordneten noch nicht geeinigt, was die Bemühungen um einen Gesamtkonsens über das Gesetz erschweren könnte.
Das Thema hat erhebliche Aufmerksamkeit erregt, während die Gesetzgeber Leitlinien für Interessenkonflikte und die Regulierung des Kryptosektors insgesamt erarbeiten.
Der CLARITY Act zielt darauf ab, klare Regeln für Kryptowährungen und für die Regulierung der verschiedenen Segmente des Kryptomarkts festzulegen. Befürworter argumentieren, dass die Gesetzgebung mehr Klarheit für Krypto-Unternehmen schaffen und den Regulierern mehr Verantwortung übertragen würde. Das Gesetz, das im Juli 2025 mit überparteilicher Unterstützung den Repräsentantenhaus passierte, würde die Aufsicht über digitale Assets zwischen der Securities and Exchange Commission und der Commodity Futures Trading Commission aufteilen – im Wesentlichen abhängig davon, ob ein Krypto-Asset als Wertpapier oder Ware fungiert – ein Rahmenwerk, das die Branche lange gefordert hat, da die Unternehmen unter regulatorischer Unsicherheit operieren. Es ist eine von mehreren Krypto-Politigmaßnahmen, die im Kongress vorankommen, neben separaten Debatten über die Regulierung von Stablecoins.
Die Entscheidung der NSA garantiert nicht die Verabschiedung des Gesetzes. Dennoch ist der Wandel von der Opposition zur Neutralität unter den gegebenen Umständen bedeutsam, während die Befürworter im Senat zusätzliche Unterstützung gewinnen wollen. Künftige Verhandlungen werden voraussichtlich darüber entscheiden, ob das Gesetz seine verbleibenden politischen Hindernisse überwinden kann – und die bevorstehende Abstimmung im Senat lässt nur wenig Zeit für Verhandlungen und den Aufbau von Koalitionen.