Shein-Aktien fallen um bis zu 10 % beim Hongkonger Börsengang nach 1,7-Milliarden-Dollar-IPO
Wichtige Erkenntnisse
- •Shein hat durch seinen Börsengang an der Hongkonger Börse rund 1,7 Milliarden US-Dollar (13,6 Milliarden HKD) eingenommen.
- •Die Aktien des Unternehmens gaben am ersten Handelstag um bis zu 10 % nach.
- •Shein wurde zum Zeitpunkt der Notierung mit mehr als 26 Milliarden US-Dollar bewertet.
- •Der Händler sieht sich neben Inflationsdruck dem Wettbewerb durch Temu, Zara und H&M gegenüber.
- •Shein stand wegen seiner Lieferkettenpraktiken, der Produktsicherheit und der steuerlichen Behandlung von grenzüberschreitenden Paketen mit geringem Warenwert im Fokus der Aufsichtsbehörden.

Die Aktien von Shein fielen bei ihrem Handelsdebüt an der Hongkonger Börse um bis zu 10 %, nachdem das Unternehmen einen Börsengang in Höhe von 13,6 Milliarden HKD abgeschlossen hatte – das entspricht rund 1,7 Milliarden US-Dollar.
Der Online-Schnellmodehändler, der zum Zeitpunkt der Notierung mit mehr als 26 Milliarden US-Dollar bewertet war, stieß an seinem ersten Handelstag auf eine schwache Resonanz bei den Anlegern. Das Unternehmen kämpft mit Belastungen wie Inflation und intensiverem Wettbewerb im globalen Schnellmodemarkt, wo es mit Konkurrenten wie Temu, der Plattform von PDD Holdings, sowie etablierten Akteuren wie Zara und H&M konkurriert.
Shein, in China gegründet und heute mit Hauptsitz in Singapur, hat sich durch den direkten Versand kostengünstiger Kleidung an Verbraucher zu einem der weltweit größten Online-Schnellmodehändler entwickelt. Die Notierung in Hongkong folgt auf Jahre der Prüfung durch Aufsichtsbehörden in mehreren Märkten hinsichtlich der Lieferkettenpraktiken, der Produktsicherheit und der steuerlichen Behandlung von grenzüberschreitenden Paketen mit geringem Warenwert. Wie sich die Aktie in den kommenden Sitzungen entwickelt und wie das Unternehmen mit sich wandelnden Handelsvorschriften und dem Konsumdruck umgeht, wird genau beobachtet, während es sein Dasein als börsennotiertes Unternehmen beginnt.
Quelle: CNBC-TV18