NachrichtenKryptoSenat steht vor engem Zeitplan für die Abstimmung über den Crypto Clarity Act

Senat steht vor engem Zeitplan für die Abstimmung über den Crypto Clarity Act

Autor: Cryptofrontnews·

Wichtige Erkenntnisse

  • Senatsmehrheitsführer John Thune muss zunächst 60 Stimmen sichern, um Cloture zu erreichen, bevor der Senat den Clarity Act beraten kann.
  • Die Abgeordneten sollen Washington am 7. August verlassen, wodurch vor der Pause nur wenig Zeit für eine Befassung im Plenum bleibt.
  • Senator Thom Tillis führt überparteiliche Gespräche, um die Ethikbestimmungen zu stärken und demokratische Unterstützung zu gewinnen.
  • Die National Fraternal Order of Police hat die jüngste Fassung des Clarity Act unterstützt und erklärt, sie würde Ermittlungen oder Strafverfolgungen bei Krypto-Verbrechen nicht einschränken.
  • Die Senatorinnen Catherine Cortez Masto und Mark Warner haben dem Gesetzentwurf noch nicht zugestimmt und wollen sehen, ob ihre Bedenken vollständig berücksichtigt werden.
Senat steht vor engem Zeitplan für die Abstimmung über den Crypto Clarity Act

Die republikanischen Senatoren arbeiten unter Zeitdruck daran, den Clarity Act vor der Sitzungspause am 7. August voranzubringen, doch Verfahrensregeln könnten eine Abstimmung verzögern.

Überparteiliche Verhandlungen laufen weiter, während die Abgeordneten genügend Unterstützung suchen, um die 60-Stimmen-Hürde für Cloture im Senat zu überwinden.

Die National Fraternal Order of Police hat den Gesetzentwurf unterstützt, während einige demokratische Senatoren bei zentralen Bestimmungen noch unentschlossen sind.

Die republikanischen Senatoren versuchen, den Clarity Act vor der geplanten Pause am 7. August voranzubringen, doch Verfahrenshürden und unklare Stimmenzahlen bleiben die größten Hindernisse. Nach Angaben der Journalistin Eleanor Terrett hat die Senatsführung darüber gesprochen, die Abgeordneten über die geplante Pause hinaus in Washington zu halten, falls genügend Unterstützung für eine Befassung im Plenum vorhanden ist. Gleichzeitig gehen die Verhandlungen weiter, da die Senatoren eine breitere überparteiliche Unterstützung für einen Gesetzentwurf suchen, der zu einem Testfall geworden ist, ob Krypto-Gesetzgebung in einem knapp gespaltenen Senat noch vorankommen kann.

Senatsführung zählt Stimmen vor der Befassung im Plenum

Laut Terrett muss Senatsmehrheitsführer John Thune zunächst Cloture zum Antrag auf Aufnahme des Verfahrens beantragen, bevor der Senat mit der Debatte über den Clarity Act beginnen kann. Dieser Schritt erfordert 60 Stimmen, gefolgt von bis zu 30 Stunden Debatte, bevor die Senatoren darüber abstimmen können, ob sie mit dem Gesetzentwurf fortfahren.

Der Senatskalender lässt jedoch wenig Spielraum für Verzögerungen. Die Senatoren sollen Washington am 7. August verlassen, während andere gesetzgeberische Prioritäten ebenfalls um die knappe Plenarszeit konkurrieren.

Die Senatsregel XXII erschwert den Zeitplan zusätzlich. Sobald bei einem wichtigen Gesetzentwurf Cloture angewendet wird, bleibt dieser als unerledigtes Geschäft bestehen, bis der Senat ihn abschließt. Dadurch kann die Kammer in der Regel ohne einstimmige Zustimmung nicht gleichzeitig einen weiteren umstrittenen Vorstoß voranbringen.

Überparteiliche Gespräche gehen weiter, während die Unterstützung unklar bleibt

Unterdessen bleibt die Unterstützung für den Clarity Act unsicher. Laut Terrett arbeiten die republikanischen Senatoren weiter daran, Bedenken von sieben demokratischen Senatoren auszuräumen, die nach der Veröffentlichung der jüngsten Fassung in der vergangenen Woche erklärten, der Text reiche weiterhin nicht aus.

Senator Thom Tillis hat die überparteilichen Gespräche geleitet, um die Ethikbestimmungen zu stärken und Formulierungen zu entwickeln, die demokratische Unterstützung gewinnen könnten. Gleichzeitig stehen die Republikaner auch innerhalb ihrer eigenen Fraktion vor Unsicherheit.

Es wird erwartet, dass Senator Mitch McConnell abwesend bleibt, wodurch den Republikanern kaum Spielraum für Abweichler bleibt. Zudem sind die Senatoren Josh Hawley und Rand Paul nach ihrer Ablehnung des GENIUS Act im vergangenen Jahr weiterhin unentschlossen.

Unterstützung der Strafverfolgung rückt in den Fokus

Auch die Bedenken der Strafverfolgungsbehörden stehen stärker im Mittelpunkt. Am Freitag unterstützte die National Fraternal Order of Police den jüngsten Clarity Act nach Prüfung der Bestimmungen des Blockchain Regulatory Certainty Act.

Die Organisation erklärte, die aktualisierte Sprache würde Ermittlungen oder Strafverfolgungen im Zusammenhang mit Krypto-Verbrechen nicht einschränken. Außerdem lobte sie die weiter gefassten Bestimmungen zur Strafverfolgung in dem Gesetz und verlieh einer Debatte zusätzliche externe Unterstützung, die sich nicht nur um die Marktstruktur, sondern auch darum dreht, ob der Gesetzentwurf Instrumente zur Überwachung digitaler Vermögenswerte bewahrt.

Laut Terrett haben jedoch die Senatorinnen Catherine Cortez Masto und Mark Warner erklärt, ihre Unterstützung hänge davon ab, ob der Gesetzentwurf diese Bedenken vollständig ausräumt. Unterdessen werden die Abgeordneten die Vorlage weiter prüfen, während die Senatsmitarbeiter die verbleibenden Verhandlungen bearbeiten.

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