SEBI findet keine Manipulation bei Closing-Auktionssitzungen, sagt Tuhin Kanta Pandey
Wichtige Erkenntnisse
- •SEBI-Vorsitzender Tuhin Kanta Pandey bestätigte, dass bei den neu eingeführten Closing-Auktionssitzungen keine Manipulation festgestellt wurde.
- •Das CAS ersetzt die bisherige VWAP-basierte Methode durch einen Auktionsmechanismus, der mit den Praktiken großer globaler Börsen wie der London Stock Exchange und der Deutsche Börse übereinstimmt.
- •Die Beteiligung an der Closing-Auktion ist seit dem Start stetig gestiegen, obwohl die SEBI weiterhin Stakeholder-Feedback einholt, um das Engagement weiter zu fördern.
- •Die Reform zielt in erster Linie darauf ab, Tracking-Fehler bei passiven Anlageprodukten wie Indexfonds und ETFs durch genauere und transparentere Schlusskurse zu reduzieren.
- •Die SEBI überwacht die Leistung des Systems aktiv und bleibt offen für Anpassungen auf Grundlage laufenden Marktfeedbacks.

SEBI findet keine Manipulation bei Closing-Auktionssitzungen, sagt Tuhin Kanta Pandey
Die Securities and Exchange Board of India (SEBI) hat bestätigt, dass bei den neu eingeführten Closing-Auktionssitzungen (CAS) keine Manipulation festgestellt wurde. Dies teilte Tuhin Kanta Pandey, der Vorsitzende der Wertpapieraufsichtsbehörde, mit.
Das Closing-Auktionssystem, das die offiziellen Schlusskurse gelisteter Aktien bestimmt, wurde implementiert, um indische Marktpraktiken an internationale Standards anzugleichen. Schlusskurse dienen als kritische Benchmarks für die NAV-Berechnung von Fonds, die Abwicklung von Derivaten und das Index-Tracking.
Beteiligung nimmt allmählich zu
Seit dem Start hat die Beteiligung an der Closing-Auktion stetig zugenommen, obwohl aus einigen Kreisen Bedenken hinsichtlich des Engagements der Marktteilnehmer geäußert wurden. Die SEBI hat erklärt, dass sie das Feedback der Stakeholder aktiv prüft, um die Marktbeteiligung an der Sitzung weiter zu verbessern.
Reform zur Reduzierung von Tracking-Fehlern
Der Übergang zu einem Closing-Auktionsrahmen gilt als wichtige strukturelle Reform für die indischen Aktienmärkte. Eines ihrer Hauptziele besteht darin, Tracking-Abweichungen für passive Investmentfonds – einschließlich Indexfonds und börsengehandelter Fonds (ETFs) – zu reduzieren. Diese sind auf genaue Schlusskurse angewiesen, um Benchmark-Indizes zu replizieren. Die Reform gewinnt zusätzliche Bedeutung, da sich das Universum passiver Fonds in Indien in den letzten Jahren erheblich erweitert hat, angetrieben durch eine wachsende Einzel- und institutionelle Allokation in indexgebundene Produkte.
Vor der Einführung des CAS verwendeten indische Börsen eine Methode auf Basis des volumen gewichteten Durchschnittspreises (VWAP) über ein rollierendes 30-Minuten-Fenster zur Ermittlung der Schlusskurse. Der neue Auktionsmechanismus soll einen robusteren und transparenteren Preisermittlungsprozess zum Handelsende bieten, der mit den Praktiken großer globaler Börsen wie der London Stock Exchange und der Deutsche Börse übereinstimmt.
Die SEBI überwacht die Leistung des Systems weiterhin und bleibt offen für Anpassungen auf Grundlage von Marktfeedback.
Quelle: Economic Times Markets