Michael Saylor signalisiert: Strategy kehrt zum Bitcoin-Kauf zurück
Wichtige Erkenntnisse
- •Michael Saylor signalisierte mit einem „We're Back“-Beitrag auf X die wahrscheinliche Rückkehr von Strategy zum Bitcoin-Kauf – in seinem üblichen Muster von Wochenend-Andeutungen vor Kaufankündigungen am Montag.
- •Strategy pausierte zwei Monate lang die wöchentlichen Bitcoin-Käufe, stabilisierte derweil Vorzugsaktien, baute eine 5,1-Milliarden-Dollar-Reserve auf und schöpfte über Stammaktienemissionen einen Cashpool von 1,59 Milliarden US-Dollar.
- •Strategy hält mehr als 840.447 Bitcoin zu einem durchschnittlichen Einstandspreis von rund 75.385 US-Dollar; der Anstieg von Bitcoin über 80.000 US-Dollar hat die Position wieder in die Gewinnzone gebracht.
- •Strategy, früher MicroStrategy, begann im August 2020 mit dem Bitcoin-Kauf und betreibt heute das größte Unternehmens-Bitcoin-Depot der Welt.
- •Ein etwaiger neuer Kauf und dessen Umfang würden durch Strategys übliche regulatorische Veröffentlichung bestätigt.

Michael Saylor, Mitgründer von Strategy, verkündete in seinem jüngsten Beitrag auf X (ehemals Twitter) „We're Back“ und signalisierte damit die wahrscheinliche Rückkehr des Unternehmens zum Bitcoin-Kauf (Beitrag).
Für Marktbeobachter hat die Botschaft starkes psychologisches Gewicht, da Saylor dafür bekannt ist, am Wochenende kryptische Andeutungen zu posten, denen am Montagmorgen offizielle Ankündigungen von Schatzkäufen folgen. Sollte sich dieses Muster und die Interpretation der Community bewahrheiten, deutet der Beitrag auf eine Wiederaufnahme der unternehmerischen Bitcoin-Akkumulation nach einer bemerkenswerten Sommerpause hin. Eine Bestätigung würde – falls sie kommt – in Strategys üblicher regulatorischer Meldung zu einem etwaigen Kauf erfolgen.
In den vergangenen zwei Monaten hatte Strategy seine regelmäßigen wöchentlichen Bitcoin-Käufe ausgesetzt. Statt seine Kryptowährungsbestände auszuweiten, stellte das Management auf eine Stärkung der Bilanz um. Das Unternehmen konzentrierte sich auf die Stabilisierung seiner Vorzugsaktien-Emissionen, den Aufbau einer Reserve von 5,1 Milliarden US-Dollar und die Schaffung eines eigenen Cashpools von 1,59 Milliarden US-Dollar, der durch groß angelegte Stammaktienemissionen generiert wurde.
Die Kaufpause war selbst bemerkenswert: Strategy, früher als MicroStrategy bekannt, begann im August 2020 mit der Akkumulation von Bitcoin und hat seitdem das größte Unternehmens-Bitcoin-Depot der Welt aufgebaut – eine Position, die half, das Treasury-Modell zu popularisieren, dem mittlerweile eine wachsende Zahl börsennotierter Unternehmen folgt.
Diese strategische Pause fiel mit einer schwierigen Marktphase zusammen, die Strategys branchenführendes BTC-Depot auf dem Papier tief in die Verlustzone brachte. Jüngster Macro-Momentum hat Bitcoin jedoch über die Marke von 80.000 US-Dollar getrieben.
Mit Beständen von mehr als 840.447 Bitcoin zu einem durchschnittlichen Einstandspreis von rund 75.385 US-Dollar hat die jüngste Kurserholung die Gesamtposition von Strategy erstmals seit Monaten wieder ins Plus gebracht.
Saylors „We're Back“-Erklärung wirkt auf mehreren Ebenen. Operativ signalisiert sie wahrscheinlich, dass das Unternehmen bereit ist, sein erhebliches verfügbares Kapital wieder in die Anlageklasse zu investieren, für die es eintritt. Psychologisch markiert sie die Rückkehr in die Profitabilität und eine neue Offensive für das größte Unternehmens-Bitcoin-Depot der Welt. Ob sich das in neue Käufe übersetzt – und in welchem Umfang – sollte sich mit der nächsten Veröffentlichung des Unternehmens zeigen.
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