NachrichtenKryptoBitcoin-Fürsprache ist Meinungsfreiheit, sagt Saylor inmitten der US-Debatte über Krypto-Regulierung

Bitcoin-Fürsprache ist Meinungsfreiheit, sagt Saylor inmitten der US-Debatte über Krypto-Regulierung

Autor: Hokanews·

Wichtige Erkenntnisse

  • Michael Saylor argumentiert, dass Fürsprache für Bitcoin in den USA keine staatliche Genehmigung oder Finazlizenz erfordert, da es als Rohstoff und nicht als Wertpapier behandelt wird.
  • Saylor erklärte, dass öffentliche Unterstützung für Bitcoin geschützte Rede darstellt, und betonte zugleich, dass Betrug und Marktmanipulation mit der Kryptowährung weiterhin illegal bleiben.
  • Die CFTC stuft Bitcoin seit mindestens 2015 als Rohstoff ein, eine Einordnung, die US-Gerichte in Durchsetzungsverfahren bestätigt haben.
  • Der im Kongress diskutierte CLARITY Act zielt darauf ab, die regulatorischen Grenzen zwischen SEC und CFTC für digitale Vermögenswerte zu klären.
  • Saylor fasste seine Position mit den Worten „Bitcoin doesn't need CLARITY. America needs clarity" zusammen und argumentierte, dass Bitcoins Status geklärt ist, während der breitere Kryptomarkt klarere Regeln benötigt.
Bitcoin-Fürsprache ist Meinungsfreiheit, sagt Saylor inmitten der US-Debatte über Krypto-Regulierung

Fürsprache für Bitcoin erfordert in den Vereinigten Staaten keine staatliche Genehmigung oder Finazlizenz, so MicroStrategy-Mitgründer Michael Saylor, der argumentiert, dass Amerikaner weiterhin frei sein sollten, die Kryptowährung öffentlich zu empfehlen, da sie als Rohstoff und nicht als Wertpapier behandelt wird. Saylors Position wurde von Coin Bureau in einem Beitrag auf X hervorgehoben, der seine Ansicht wiedergab, dass Menschen in den Vereinigten Staaten über Bitcoin sprechen, dafür eintreten und seinen Besitz empfehlen können, ohne eine spezielle Lizenz zu erwerben.

Saylor zieht eine Grenze zwischen Bitcoin und Wertpapieren

Saylor sagte, die Einstufung Bitcoins als Rohstoff unterscheide ihn von Vermögenswerten, die unter die Wertpapierregulierung fallen. Daraus argumentierte er, dass das öffentliche Aussprechen von Unterstützung für Bitcoin oder das Anspornen anderer zum Besitz geschützte Rede sei und keine regulierte finanzielle Tätigkeit.

Seine Aussagen deuteten nicht darauf hin, dass alle Handlungen mit Bitcoin von US-Recht ausgenommen sind. Saylor betonte ausdrücklich, dass Betrug und Marktmanipulation weiterhin illegal bleiben.

Die Abgrenzung erfolgt, während US-Gesetzgeber und Regulierungsbehörden weiterhin darüber debattieren, wie die Bundesaufsicht über die breitere Kryptowährungsbranche aufgeteilt werden soll. Diese Debatte hat konkrete Auswirkungen darauf, wie digitale Vermögenswerte verkauft, vermarktet und diskutiert werden: Die Einstufung als Wertpapier löst in der Regel Registrierungs- und Offenlegungspflichten nach SEC-Vorschriften aus, während Rohstoffe in die begrenztere, auf Betrugsbekämpfung und Derivate ausgerichtete Zuständigkeit der CFTC fallen.

CLARITY Act zielt auf breitere Krypto-Regulierung

Zur regulatorischen Debatte gehört auch der CLARITY Act, ein Gesetzentwurf, der klarere Grenzen zwischen der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) festlegen soll.

Bitcoin nimmt in diesem Rahmen bereits eine vergleichsweise eigenständige Position ein. Die CFTC behandelt Bitcoin seit mindestens 2015 als Rohstoff, und US-Gerichte haben diese Einordnung in Verfahren zur Durchsetzung bestätigt, was dem Vermögenswert einen länger geklärten Status verleiht als den meisten in den letzten Jahren eingeführten Token. Saylor hat diese Trennung bei der Diskussion über vorgeschlagene Änderungen der US-Kryptoregulierung wiederholt betont.

Sein Argument lautet, dass Bitcoin nicht mit denselben Klassifizierungsfragen konfrontiert ist wie viele andere digitale Vermögenswerte. Diese Unterscheidung wird zunehmend relevant, da Politikentscheider Gesetze erwägen, die einen breiteren regulatorischen Rahmen für Kryptowährungen schaffen sollen.

Saylor sagt, Bitcoin brauche keinen CLARITY

Saylor bekräftigte den Punkt im vergangenen Monat mit einer prägnanten Aussage: „Bitcoin doesn't need CLARITY. America needs clarity."

Die Bemerkung spiegelt seine weitergehende Position wider, dass Bitcoins regulatorischer Status ausreichend geklärt ist, während der breitere Markt für digitale Vermögenswerte noch klarere Regeln für die jeweiligen Rollen von SEC und CFTC benötigt. Saylors Fürsprache hat Gewicht, unter anderem wegen der Rolle seines Unternehmens als einer der größten institutionellen Bitcoin-Halter – eine Position, die er genutzt hat, um öffentlich für die Akzeptanz und regulatorische Anerkennung des Vermögenswerts einzutreten.

Coin Bureaus Beitrag erscheint, während diese regulatorische Diskussion in Washington andauert und Bitcoins Einstufung als Rohstoff eine wichtige Trennlinie in den Debatten darüber bleibt, wie digitale Vermögenswerte reguliert werden sollten. Wie der CLARITY Act voranschreitet und wie SEC und CFTC ihre jeweiligen Befugnisse in einem endgültigen Rahmen abgrenzen, dürfte das Umfeld prägen, in dem solche Fürsprache stattfindet.