Ripple und SettleMint kooperieren bei digitaler Asset-Verwahrung und Tokenisierung für Finanzinstitute in Asien-Pazifik
Wichtige Erkenntnisse
- •Ripple und SettleMint sind eine strategische Partnerschaft eingegangen, die Ripple Custody mit der DALP von SettleMint verbindet, um eine einheitliche Lösung für Ausgabe, Verwahrung und Verwaltung tokenisierter Assets bereitzustellen.
- •Das gemeinsame Angebot ist zunächst in Asien-Pazifik gestartet – einer Region, in der mehrere Rechtsgebiete regulatorische Rahmenbedingungen für digitale Assets und Tokenisierung eingeführt haben – und soll bei wachsender institutioneller Nachfrage ausgeweitet werden.
- •Ripple Custody hat sich im vergangenen Jahr durch Partnerschaften mit Securosys und Figment, eine Integration mit Chainalysis sowie die Übernahme von Palisade erweitert.
- •Die DALP von SettleMint wird bereits in Produktions- und Vorproduktionsprogrammen von Instituten in Nordamerika, Europa, dem Nahen Osten und Asien-Pazifik zur Verwaltung tokenisierter Real-World-Assets eingesetzt.
- •Ein im Mai 2026 veröffentlichter Bericht der Boston Consulting Group prognostiziert, dass tokenisierte Real-World-Assets bis 2035 bis zu 88 Billionen US-Dollar erreichen könnten, während Banken, die sich digitalen Assets nicht anpassen, bis zu diesem Jahr mit einem möglichen Gewinnrückgang von 30 Prozent konfrontiert sind.

Ripple, ein führender Anbieter blockchainbasierter Enterprise-Lösungen für die traditionelle und die digitale Finanzwelt, und SettleMint, ein weltweit führendes Unternehmen im Digital Asset Lifecycle Management, haben eine strategische Partnerschaft angekündigt. Diese bietet regulierten Finanzinstituten eine einheitliche Lösung zum Verwahren, Ausgeben und Verwalten tokenisierter Assets über deren gesamten Lebenszyklus. Die Partnerschaft verbindet Ripple Custody, die institutionelle Verwahrungsinfrastruktur für digitale Assets von Ripple, mit der DALP (Digital Asset Lifecycle Platform) von SettleMint.
Ripple Custody stellt institutionelle Verwahrungsinfrastruktur für digitale Assets bereit und hat seine Fähigkeiten im vergangenen Jahr kontinuierlich ausgebaut – durch neue Partnerschaften mit Securosys und Figment, eine Integration mit Chainalysis sowie die Übernahme von Palisade. Diese Schritte vereinfachen die Beschaffung und geben Banken, Fintechs und Unternehmen einen schnelleren, weniger komplexen Weg, digitale Assets, Stablecoins und Real-World-Assets abzusichern.
Die DALP von SettleMint ist derweil eine institutionelle, vollständig komposable Lifecycle-Plattform für digitale Assets, konzipiert für regulierte Finanzinstitute, Markinfrastrukturbetreiber und staatliche Institutionen. Die DALP wird bereits in Produktions- und Vorproduktionsprogrammen von Instituten in Nordamerika, Europa, dem Nahen Osten und Asien-Pazifik eingesetzt und ermöglicht ihnen, tokenisierte Real-World-Assets zu gestalten, auszugeben und zu verwalten. Anders als Punktlösungen, die lediglich die Token-Erstellung abdecken, fungiert die DALP als einheitliche, kontrollierte Steuerungsebene, die den gesamten Lebenszyklus eines Assets nach dem Launch verwaltet. Ausgabe, Compliance, Verwahrung, Abwicklung und Servicing laufen auf einer einzigen Plattform – ohne das Zusammensetzen mehrerer Anbieter, ohne Abstimmungslücken und mit einem kontrollierten Übergang vom Pilotbetrieb in die Produktion.
Durch die Kombination der Verwahrungslösung von Ripple mit der DALP von SettleMint kann ein Institut digitale Assets reguliert, compliance-konform und sicher über den gesamten Lebenszyklus hinweg in einer integrierten Lösung halten und verwalten – statt mit separaten Anbietern für Verwahrung, Ausgabe, Compliance und Servicing zu arbeiten. Dazu gehören auch die Compliance- und Berechtigungskontrollen, die von stark regulierten Instituten gefordert werden.
Ripple und SettleMint haben ihr gemeinsames Angebot bereits in Asien gestartet und planen, es bei wachsender institutioneller Nachfrage auf weitere Märkte auszuweiten. Die Wahl von Asien-Pazifik als Startregion passt dazu, dass mehrere Rechtsgebiete in der Region regulatorische Rahmenbedingungen für digitale Assets und Tokenisierung eingeführt haben, was regulierten Instituten einen klareren Weg zur Einführung solcher Infrastruktur eröffnet. Fiona Murray, Managing Director Asia Pacific bei Ripple, sagte: „Institutionen in Asien-Pazifik bringen digitale Assets zum Einsatz. Sie fragen, wie sie mehr erreichen können, ohne separate Lösungen für Verwahrung, Ausgabe und Governance zusammenzufügen. Diese Partnerschaft gibt ihnen das Fundament, digitale Assets einzuführen und zukunftssicher darauf aufzubauen: Ripple Custody zur Verwahrung und Steuerung des Assets, SettleMint für die Verwaltung seines gesamten Lebenszyklus.“
Die Integration digitaler Assets und tokenisierter Finanzprodukte ist für die Zukunft des Bankwesens und des traditionellen Finanzsektors unverzichtbar geworden. Im Bericht der Boston Consulting Group „The Future of Digital Assets“, veröffentlicht im Mai 2026, bezeichnet das Unternehmen die Hinwendung zu digitalen Assets als grundlegende Umgestaltung der Finanzinfrastruktur und prognostiziert, dass tokenisierte Real-World-Assets bis 2035 bis zu 88 Billionen US-Dollar erreichen könnten. Der Bericht warnt, dass traditionelle Banken, die sich diesem digitalen Wandel nicht anpassen, bis 2035 mit einem möglichen Rückgang der Gewinne um 30 Prozent konfrontiert sein könnten.
Der Bericht weist zudem darauf hin, dass Banken tokenisierte Produkte nutzen können, um vom traditionellen Intermediationsgeschäft zu einer Orchestrierung von Infrastruktur überzugehen und neue Erlösquellen durch tokenisierte Fonds, automatisierte Kollateralmobilität und fortschrittliche Verwahrungslösungen zu erschließen. Vor diesem Hintergrund gewinnen Partnerschaften, die Verwahrung und Lifecycle-Management auf einer einzigen Plattform zusammenführen, an Bedeutung bei Finanzinstituten, die vom Pilotbetrieb in die Produktion übergehen wollen.
„Die globalen Kapitalmärkte bewegen sich vollständig On-Chain, und dieser Wandel funktioniert nur, wenn digitale Verwahrung und Lifecycle-Management als ein System statt als zwei Systeme operieren“, sagte Adam Popat, CEO von SettleMint. „Die Kombination von Ripple Custody und DALP gibt den Institutionen genau dieses eine Fundament, und diese Partnerschaft ermöglicht es uns, es in regulierte Märkte weltweit zu bringen.“