Ramsay Health Care: Gewinnsprung – australische Krankenhäuser treiben die Wende im FY26
Wichtige Erkenntnisse
- •Der gesetzliche Nettogewinn nach Steuern von Ramsay Health Care erreichte im FY26 329,2 Millionen $ – ein starker Anstieg gegenüber 24 Millionen $ im Vorjahr und über dem Visible-Alpha-Konsens von 311,4 Millionen $.
- •Der Umsatz stieg auf 18,7 Milliarden $ gegenüber 17,84 Milliarden $ im FY25; der bereinigte NPAT legte um 22,9 % auf 364,1 Millionen $ und das bereinigte EBIT um 11,8 % auf 1,162 Milliarden $ zu.
- •Das australische Krankenhausnetz war die Hauptquelle des Aufschwungs, gestützt auf höhere Patientenaktivität, mehr komplexe Fälle, eine bessere Saalauslastung und verbesserte Kostenkontrolle.
- •Die EBIT-Marge der Gruppe verbesserte sich um 30 Basispunkte auf 6,2 %, die Renditen auf das eingesetzte Kapital stiegen, und sowohl das australische als auch das britische Geschäft verzeichneten einen positiven Netto-Cashflow.
- •Ramsay beschloss eine vollständig frankierte Schlussdividende von 48,5 Cent je Aktie, womit die Ausschüttung für das Gesamtjahr 91 Cent betrug; für FY27 werden weiteres EBIT-Wachstum und eine Margenverbesserung erwartet.

Ramsay Health Care (ASX: RHC) meldete für das FY26 eine deutliche Verbesserung des Ergebnisses: Höhere Krankenhausaktivität, eine verbesserte operative Leistung und strengere Kostenkontrolle ließen sowohl das bereinigte als auch das gesetzliche Ergebnis steigen.
Der Krankenhausbetreiber wies für das am 30. Juni endende Geschäftsjahr einen Nettogewinn nach Steuern von 329,2 Millionen $ aus, nach 24 Millionen $ im Vorjahr. Das Ergebnis lag damit auch über dem Visible-Alpha-Konsens von 311,4 Millionen $.
Der Umsatz stieg auf 18,7 Milliarden $ gegenüber 17,84 Milliarden $ im FY25. Der bereinigte NPAT erhöhte sich um 22,9 % auf 364,1 Millionen $, das bereinigte EBIT kletterte um 11,8 % auf 1,162 Milliarden $. Das bereinigte Ergebnis je Aktie legte um 27 % auf 151,0 Cent zu.
Ramsay erklärte, das Geschäft mit den australischen Krankenhäusern habe weiter an Dynamik gewonnen, gestützt auf eine höhere Patientenaktivität, mehr komplexe Fälle, eine bessere Auslastung der Operationssäle und eine verbesserte Kostenkontrolle. Für einen Krankenhausbetreiber sind diese operativen Kennzahlen von Bedeutung, da sie sich unmittelbar auf Durchsatz, Effizienz und Margen auswirken – insbesondere in einem Umfeld, in dem Personal, Saalzeit und klinische Kapazität zentrale Kosten- und Erlöstreiber sind.
Die Gruppe verzeichnete zudem einen positiven Netto-Cashflow in ihren australischen und britischen Geschäften. Die EBIT-Marge der Gruppe verbesserte sich um 30 Basispunkte auf 6,2 %, ebenso stiegen die Renditen auf das eingesetzte Kapital.
Die verbesserte Ertragslage kam auch den Aktionären zugute: Ramsay beschloss eine vollständig frankierte Schlussdividende von 48,5 Cent je Aktie. Damit erhöhte sich die Ausschüttung für das Gesamtjahr auf 91 Cent je Aktie.
Geschäftsführerin Natalie Davis hob die stärkere Transformation im australischen Geschäft sowie die anhaltend gute klinische Leistung und die verbesserten Kapitalrenditen hervor. Das FY26-Update weist das australische Krankenhausnetz als Hauptquelle des Aufschwungs aus, während die Entwicklung von Cashflow und Margen der Gruppe genau beobachtet werden dürfte, während Ramsay Krankenhausaktivität, Kostenmanagement und Kapitaldisziplin weiter austariert.
Für die Zukunft erwartet Ramsay im FY27 ein weiteres EBIT-Wachstum und eine Margenverbesserung, während das Unternehmen weiterhin auf Krankenhausaktivität, Kostenmanagement und Kapitaldisziplin setzt.