NachrichtenKryptoBulgariens Postbank bringt Krypto-, Aktien- und Metall-Investments Anfang 2027 in die Mobile App

Bulgariens Postbank bringt Krypto-, Aktien- und Metall-Investments Anfang 2027 in die Mobile App

Autor: CryptoBriefing·

Wichtige Erkenntnisse

  • •Postbank plant, Anfang 2027 Investments in Kryptowährungen, Aktien, ETFs, Rohstoffe und Metalle direkt in der App einzuführen – in Partnerschaft mit einer internationalen Investmentplattform, deren Identität noch nicht bekannt ist.
  • •Der geplante Service soll Investitionen mit kleineren Beträgen und Bruchteilskäufen bestimmter Assets unterstützen und Kunden Zugang zu tausenden internationalen Unternehmen sowie Gold und anderen Metallen gewähren.
  • •Die Zahlungsvolumina über die Postbank-App stiegen in den ersten neun Monaten von 2026 um 71 % im Jahresvergleich, die Transaktionszahlen wuchsen um fast 47 % und die aktiven Mobile-Banking-Nutzer nahmen um 32 % zu.
  • •Zur künftigen Roadmap der Bank gehören ein KI-Assistent, eine separate App für Nutzer unter 18 Jahren und ein aktualisiertes digitales Kreditverfahren, um die App zu einer integrierten Plattform für persönliche Finanzen zu entwickeln.
  • •Das geplante Angebot folgt auf die EU-Verordnung über Kryptomärkte (MiCA), die seit Ende 2024 voll anwendbar ist und ein einheitliches Zulassungsregime geschaffen hat, das lizenzierten Unternehmen das EU-weite Anbieten von Krypto-Diensten ermöglicht.
Bulgariens Postbank bringt Krypto-, Aktien- und Metall-Investments Anfang 2027 in die Mobile App

Postbank, die Nummer 4 unter Bulgariens Banken, plant, Kunden ab Anfang 2027 direkte Investments in Kryptowährungen, Aktien, börsengehandelte Fonds (ETFs), Rohstoffe und Metalle über ihre Mobile App zu ermöglichen. Das gab die Bank diese Woche bekannt.

Das Angebot wird in Partnerschaft mit einer internationalen Investmentplattform umgesetzt, deren Identität Postbank noch nicht genannt hat. Laut einer Ankündigung auf der Website der Bank können Kunden dann in tausende internationale Unternehmen investieren und neben digitalen Assets auch Gold und andere Metalle erwerben.

Postbank zufolge wird der geplante Service Investitionen mit kleineren Beträgen sowie den Bruchteilskauf bestimmter Assets unterstützen, sodass Kunden über dieselbe App, die sie für das tägliche Banking nutzen, Zugang zu globalen Märkten erhalten.

Dynamik im Digital-Banking

Der Schritt folgt auf einen anhaltenden Anstieg der digitalen Nutzung bei Postbank. Die über die App abgewickelten Zahlungsvolumina stiegen in den ersten neun Monaten von 2026 um 71 % im Jahresvergleich, so die Bank. Die Anzahl der Transaktionen legte im selben Zeitraum um fast 47 % zu, die Zahl der aktiven Mobile-Banking-Nutzer stieg um 32 %. Kunden öffnen die App laut Postbank inzwischen durchschnittlich mehr als 20 Mal pro Monat.

Die Bank hat die App zudem über das Kernbanking hinaus ausgebaut – mit Funktionen wie Parkgebühren-Zahlungen, personalisierten Lifestyle-Angeboten und gemeinsamen Rechnungszahlungen über die ONE Wallet. Das geplante Investmentangebot führt diese Erweiterung fort und bringt Aktien, ETFs, Rohstoffe, Metalle und Krypto in dieselbe Anwendung, die Kunden bereits mehr als 20 Mal pro Monat öffnen.

Roadmap

Zu den von Postbank angekündigten künftigen Entwicklungen gehören ein KI-Assistent, eine separate App für Nutzer unter 18 Jahren und ein aktualisiertes digitales Kreditverfahren, während die Bank ihre Mobile-Anwendung zu einer integrierten Plattform für die Verwaltung persönlicher Finanzen ausbauen möchte. Die internationale Partnerplattform hat Postbank noch nicht benannt – ein zentrales Detail, das vor dem Start Anfang 2027 noch zu bestätigen ist.

Postbank tritt als Consumer-Marke der Eurobank Bulgaria AD auf, die zur griechischen Eurobank Group gehört. Das geplante Krypto-Angebot kommt zu einem Zeitpunkt, an dem europäische Banken unter der EU-Verordnung über Kryptomärkte (Markets in Crypto-Assets Regulation, MiCA) – die seit Ende 2024 in der gesamten EU voll anwendbar ist – über eine klarere regulatorische Grundlage für Digital-Asset-Services verfügen. Die Verordnung schuf ein einheitliches EU-weites Zulassungsregime für Krypto-Dienstleister, sodass ein Unternehmen mit Lizenz in einem Mitgliedstaat Dienste EU-weit anbieten kann.