NachrichtenKryptoOndos 8-Milliarden-Dollar-Vorstoß bei Perpetuals stellt US-Kryptoregeln auf die Probe und fordert sofortiges Handeln von SEC und CFTC

Ondos 8-Milliarden-Dollar-Vorstoß bei Perpetuals stellt US-Kryptoregeln auf die Probe und fordert sofortiges Handeln von SEC und CFTC

Autor: Crypto Ninjas·

Wichtige Erkenntnisse

  • Ondo Finance hat drei Stellungnahme-Schreiben an US-Aufseher eingereicht, die Perpetual Futures, Portfolio-Margining und die Meldung von Marktdaten betreffen.
  • Ondo argumentiert, dass kontinuierliche Funding-Mechanismen und Mark-to-Market die Risikomanagement-Ziele traditioneller Futures auch ohne feste Verfallsdaten erreichen können.
  • Das Unternehmen sagt, dass Blockchain-Infrastruktur häufigere Abwicklung, kontinuierliche Überwachung von Risikopositionen und überprüfbare Onchain-Marktdaten ermöglicht, auf die Aufseher vertrauen können.
  • Ondo möchte, dass SEC und CFTC die offshore gehandelten Perpetual-Positionen auf in den USA gelistete Wertpapiere in die US-Regulierung überführen.
  • Die Derivateplattform von Coinbase hat 2026 ONDO Perp Style Futures gelistet, und Ondo ist ein großer Emittent tokenisierter Real-World-Assets, was seinen Vorschlägen eine kommerzielle Dimension verleiht.
Ondos 8-Milliarden-Dollar-Vorstoß bei Perpetuals stellt US-Kryptoregeln auf die Probe und fordert sofortiges Handeln von SEC und CFTC

Ondo Finance fordert die US-Aufseher auf, die Funktionsweise der traditionellen Finanzmarktinfrastruktur neu zu überdenken, und argumentiert, dass Blockchain-Technologie eine Reihe von Marktrisiken adressieren kann, ohne bestehende Systeme zu duplizieren. Der Vorstoß des Unternehmens erfolgt, während SEC und CFTC prüfen, wie bestehende Rahmenwerke digitale Assetmärkte und neuere Formen des Derivatehandels aufnehmen können. Stellungnahme-Schreiben wie die von Ondo sind ein formaler Kanal, über den Marktteilnehmer in die US-Regelgebung einbezogen werden; Digitale-Asset-Firmen haben diesen Prozess intensiv genutzt, während die Behörden abwägen, wie Kryptoderivate klassifiziert und beaufsichtigt werden sollen.

Ondo hat drei Stellungnahme-Schreiben eingereicht, in denen die US-Aufseher aufgefordert werden, neue Regeln für Blockchains zu schaffen. Das Unternehmen ist fest davon überzeugt, dass Perpetual Futures, modernes Margining und Onchain-Daten mit bestehenden Vorschriften koexistieren können. Es lehnt zudem ab, dass Perpetual-Kontrakte auf in den USA gelistete Aktien offshore gehandelt werden, und setzt sich dafür ein, sie in die USA zu holen.

Ondo zielt auf drei Bereiche der Krypto-Marktstruktur ab

Ondos drei Stellungnahme-Schreiben behandeln Perpetual Futures, Portfolio-Margining und die Meldung von Marktdaten. Die Eingaben werfen unterschiedliche regulatorische Fragen auf, verfolgen aber dieselbe Argumentationslinie: Statt veraltete Infrastruktur zu übernehmen, sollten Aufseher bewerten, ob ein System Risiken wirksam kontrolliert.

Der markanteste Vorschlag betrifft Perpetual Futures. Anders als traditionelle Futures haben Perpetual-Kontrakte kein festes Verfallsdatum. Ondo argumentiert, dass kontinuierliche Funding-Mechanismen und Mark-to-Market die gleichen Risikomanagement-Ziele auch ohne festes Verfallsdatum erreichen – und mehr noch. Das ist gerade für die Kryptomärkte relevant, wo Perpetual Futures zu den dominierendsten gehandelten Kryptoderivaten zählen. Ondo ist der Ansicht, dass dieselben Konzepte bei der Regulierung von Perpetual-Positionen auf in den USA gelistete Assets helfen könnten.

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Onchain-Infrastruktur könnte Risiken und Datenmeldung verändern

Auch beim Margining brach Ondo mit der Tradition. Herkömmliche Modelle waren auf langsamere Abwicklungszyklen und eine fragmentierte Transparenz darüber ausgelegt, was als Sicherheit akzeptiert wird. Nach Angaben des Unternehmens kann blockchainbasierte Infrastruktur eine häufigere Abwicklung und eine kontinuierliche Überwachung von Risikopositionen ermöglichen.

Das gleiche Argument gilt für Marktdaten. Onchain-Systeme erzeugen eine überprüfbare, gemeinsame Transaktionshistorie, anstatt die Handelstätigkeit aus zahlreichen privaten Aufzeichnungen zu rekonstruieren. Ondo vertritt die Auffassung, dass Aufseher auf diese Daten vertrauen können sollten, wenn sie die geltenden Standards erfüllen – statt eine weitere Meldeschicht aufzuerlegen, um zu reproduzieren, was onchain ohnehin verfügbar ist.

Das Unternehmen ist bereits am Perpetual-Futures-Markt aktiv. Sein Vorstoß in regulierte US-Märkte mit blockchainnativer Derivateinfrastruktur erfolgt, während die Derivateplattform von Coinbase im Jahr 2026 ONDO Perp Style Futures gelistet hat. Ondo ist zudem ein großer Emittent tokenisierter Real-World-Assets, darunter tokenisierte Wertpapiere und ETF-gebundene Produkte, was seinen Marktstruktur-Vorschlägen eine unmittelbare kommerzielle Dimension verleiht.

Ondo will Kryptoderivate zurück in die USA holen

Ondos Argumentation geht über Technologie hinaus. Das Unternehmen weist darauf hin, dass Perpetual-Positionen auf in den USA gelistete Wertpapiere bereits an Offshore-Handelsplätzen gehandelt werden – eine Marktstruktur, die es als kontraproduktiv ansieht. Es möchte, dass SEC und CFTC bestehende Regulierungsziele nutzen, um diese Produkte in die USA zu holen und innerhalb der Vereinigten Staaten statt außerhalb zu regulieren. Der Vorstoß fällt in eine lange bestehende jurisdictionale Aufteilung, bei der die SEC die Wertpapiermärkte und die CFTC die Derivate beaufsichtigt – eine Teilung, von der Krypto-Firmen seit Langem sagen, dass sie die Compliance für Produkte erschwert, die beide Kategorien berühren.

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Quelle: Ondo Finance, „Open Markets by Design“