OKX-Bericht: 90 % der Studierenden wollen Krypto-Kurse an der Hochschule
Wichtige Erkenntnisse
- •OKX sagte, dass 90 % der Studierenden und 87 % der Eltern die Aufnahme von Krypto und Blockchain in die finanzielle Ausbildung an Hochschulen unterstützen.
- •Eine im Bericht zitierte Studie aus dem Jahr 2025 kam zu dem Ergebnis, dass nur 151 von 533 US-Universitäten mit akkreditierten Wirtschaftsschulen, also etwa 28 %, mindestens einen Blockchain-Kurs anboten.
- •OKX sagte, dass 27 % der Studierenden und 32 % der Eltern Krypto- und Blockchain-Unterricht als verpflichtend statt optional sehen wollen.
- •Der Bericht sagte, dass 33 % der Studierenden für Krypto-Informationen am ehesten auf soziale Medien oder Influencer setzen, gegenüber 7 %, die Schule, Lehrkräfte oder Professoren nennen.
- •Cointelegraph berichtete, dass die Umfrage 500 Studierende und 500 Eltern umfasste, der Bericht jedoch keine Angaben zu Gewichtung, Fehlermarge oder Krypto-Besitz der Befragten machte.

Ein neuer Bericht von OKX sagt, dass 90 % der Studierenden Krypto-Kurse an der Hochschule wollen – ein starkes Signal dafür, dass junge Menschen Krypto und Blockchain als grundlegendes Finanzwissen und nicht als Nischenhobby betrachten.
Was der OKX-Bericht über die Nachfrage von Studierenden nach Krypto-Kursen sagt
Die Krypto-Börse OKX veröffentlichte am 26. August 2026 einen Bericht mit dem Titel „The New Money Curriculum“. Der Bericht untersucht, wie Studierende über Krypto lernen und ob Hochschulen das Thema unterrichten. Weitere Berichterstattung finden Sie unter Can a $0.0001 Crypto Make You Rich? Explore Apeing’s Upcoming Crypto Presale as TRUMP and Pepe Soar.
Die zentrale Zahl ist bemerkenswert. OKX sagt, dass 90 % der Studierenden und 87 % der Eltern der Meinung sind, Hochschulen sollten Krypto und Blockchain in die finanzielle Bildung aufnehmen. Weitere Berichterstattung finden Sie unter WSJ: JPMorgan Recently Explored Launching Its Own Stablecoin.
In der Praxis bedeutet das, dass fast alle befragten Studierenden Krypto im Unterricht sehen wollen. Auch die Eltern stimmen größtenteils zu – bemerkenswert bei einem Thema, das oft als risikoreich gilt und an Hochschulen bislang uneinheitlich vermittelt wird.
Zentrale Erkenntnisse
- OKX sagt, dass 90 % der Studierenden wollen, dass Hochschulen Krypto und Blockchain lehren.
- Nur etwa 28 % der geprüften US-Universitäten mit Wirtschaftsfakultäten bieten einen Blockchain-Kurs an.
- Laut Bericht lernen Studierende mehr über Krypto aus sozialen Medien als von Lehrkräften.
Warum Hochschulen die Nachfrage nach Krypto-Lehrinhalten ernst nehmen sollten
Ein Interesse von 90 % deutet darauf hin, dass Krypto-Bildung kein Randthema mehr ist. Es liegt nahe an einem Konsens unter den von OKX befragten Studierenden.
Das Angebot hält nicht Schritt. Eine Studie des Information Systems Education Journal aus dem Jahr 2025 untersuchte 533 US-Universitäten mit akkreditierten Wirtschaftsschulen und stellte fest, dass nur 151 – also etwa 28 % – mindestens einen Blockchain-Kurs anboten.
Diese Lücke ist für die Kursplanung relevant. Wenn die Nachfrage bei rund 90 % liegt, die Verfügbarkeit aber eher bei einem Viertel der Hochschulen, bleibt Universitäten Spielraum, Wahlfächer zu Finanzen, Technologie oder Blockchain anzubieten.
Ein Teil dieser Nachfrage ist besonders ausgeprägt. OKX sagt, dass 27 % der Studierenden und 32 % der Eltern Krypto- und Blockchain-Unterricht als Pflichtfach statt als Wahlfach sehen wollen.
Dies ist eine Bildungsgeschichte, keine Preisgeschichte. Sie zeigt, wo junge Menschen Wissen aufbauen wollen – ähnlich wie Einsteiger zunächst die praktischen Unterschiede zwischen Bitcoin-Zahlungen und Stablecoin-Zahlungen abwägen, bevor sie sich für eine Transaktionsform entscheiden.
Worauf Leser in der Krypto-Bildungsdebatte als Nächstes achten sollten
Der Bericht zeigt Nachfrage, nicht eine Welle neuer Kurse. Er beweist nicht, dass Hochschulen ihre Programme bereits ändern.
Der Bericht wirft auch eine Vertrauensfrage auf. OKX sagt, dass 33 % der Studierenden soziale Medien oder Influencer als wichtigste Informationsquelle über Krypto nennen, gegenüber 7 %, die Schule, Lehrkräfte oder Professoren angeben.
Das ist wichtig, weil Feeds und Influencer Hype oder Betrug verbreiten können. Das Lernen in geprüften Kursen könnte Studierenden helfen, Risiken zu erkennen, etwa die bösartigen Browser-Erweiterungen, die Krypto-Nutzer ins Visier nehmen, oder zu verstehen, warum Börsen Proof-of-Reserves-Audits veröffentlichen.
Eine Einschränkung sollte erwähnt werden. Cointelegraph berichtete über TradingView, dass OKX 500 Studierende und 500 Eltern über die Plattform Pollfish befragt habe und keine Angaben zu Gewichtung, Fehlermarge oder Krypto-Besitz der Befragten machte. Die Zahlen sollten daher als Nachfrage-Signal aus einer von einem Unternehmen in Auftrag gegebenen Umfrage verstanden werden, nicht als geprüfte akademische Datensammlung.
Künftige Berichterstattung wird sich voraussichtlich auf konkrete Reaktionen konzentrieren, etwa neue Kurse oder verpflichtende Module an namentlich genannten Universitäten.
Für Neueinsteiger ist die praktische Lehre einfach: Wenn Sie heute Krypto aus sozialen Feeds lernen, sollten Sie zusätzlich strukturierte und seriöse Quellen suchen, denn die formale Ausbildung zu diesem Thema holt das Interesse noch ein.
Disclaimer: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Kryptowährungen und digitale Vermögensmärkte sind mit erheblichen Risiken verbunden. Recherchieren Sie stets selbst, bevor Sie Entscheidungen treffen.