NachrichtenMakroNew Jersey genehmigt 16 Agrivoltaik-Projekte mit insgesamt 52,06 MW auf lokalen Farmen

New Jersey genehmigt 16 Agrivoltaik-Projekte mit insgesamt 52,06 MW auf lokalen Farmen

Autor: Solar Power World·

Wichtige Erkenntnisse

  • Das New Jersey Board of Public Utilities vergab in der ersten Ausschreibung des Pilotprogramms 16 Dual-Use-Solarprojekte mit insgesamt 52,06 MW auf Farmen in Atlantic, Cumberland, Gloucester, Hunterdon, Mercer, Monmouth, Salem und Warren Counties.
  • Jedes ausgewählte Projekt verbindet Photovoltaik-Stromerzeugung mit landwirtschaftlicher Produktion wie Sojabohnen, Heu, Getreide, Gemüse, Obst und Viehzucht auf nicht geschütztem, bereits aktiv genutztem Farmland.
  • Der dreijährige Pilot unterstützt insgesamt bis zu 200 MW; einzelne Projekte sind in der Regel auf 10 MW begrenzt, sodass nach der ersten Runde knapp 150 MW für weitere Ausschreibungen verbleiben.
  • Die erste Ausschreibung zog 33 vorläufige Vorschläge mit zusammen etwa 140 MW an, und zulässige Teams müssen einen Grundstückseigentümer, einen Landwirt und einen Solarbetreiber umfassen.
  • Erkenntnisse aus dem vollständigen Pilotprojekt sollen die Ausarbeitung eines dauerhaften Agrivoltaik-Programms leiten und New Jerseys Ziel von 100% sauberem Strom bis 2035 unterstützen.
New Jersey genehmigt 16 Agrivoltaik-Projekte mit insgesamt 52,06 MW auf lokalen Farmen

Das New Jersey Board of Public Utilities (NJBPU) hat in der ersten Ausschreibung seines Dual-Use-Pilotprogramms für Agrivoltaik 16 Projekte mit insgesamt 52,06 MW zugesprochen.

Die ausgewählten Projekte werden auf Farmen in Atlantic, Cumberland, Gloucester, Hunterdon, Mercer, Monmouth, Salem und Warren Counties errichtet. Anstatt Farmland vollständig aus der Produktion zu nehmen, werden bei der Agrivoltaik — auch als Dual-Use Solar bezeichnet — Photovoltaikmodule über oder zwischen Kulturen, Weideflächen oder anderen landwirtschaftlichen Nutzungen installiert. Jedes der 16 Pilotprojekte wird Solarstromerzeugung mit Kulturen wie Sojabohnen, Heu, Getreide, Gemüse und Obst sowie mit Viehzucht verbinden.

Agrivoltaik gewinnt national als Standortstrategie an Bedeutung: Massachusetts bietet im Rahmen seines SMART-Programms Anreize für Dual-Use Solar, und das U.S. Department of Energy hat Agrivoltaik-Forschung gefördert, darunter Feldstudien unter Leitung des National Renewable Energy Laboratory.

„Dieses Pilot-Dual-Use-Programm wird es uns ermöglichen, New Jerseys Landwirte dabei zu unterstützen, ihre Betriebe profitabler zu machen und gleichzeitig zusätzliche Kapazitäten ins Netz einzuspeisen“, sagte NJBPU-Präsident Ben Hertz-Shargel. „Es stellt sicher, dass Farmland in aktiver landwirtschaftlicher oder gartenbaulicher Produktion bleibt, während der Wert etablierter landwirtschaftlicher Praktiken gesteigert wird. In Verbindung mit zusätzlicher sauberer Stromversorgung für das Netz ist das ein echter Gewinn für den Garden State.“

Das Programm wurde im Rahmen des Dual-Use Solar Energy Act von 2021 geschaffen und wird vom NJBPU in Zusammenarbeit mit dem New Jersey Department of Agriculture, dem Department of Environmental Protection, dem State Agriculture Development Committee und dem Agrivoltaics Program der Rutgers University umgesetzt.

„Als wir den Dual-Use Solar Energy Act verabschiedeten, war genau das der Fortschritt, den wir uns erhofft hatten: Landwirte in New Jersey, die auf demselben Acre Land Lebensmittel und saubere Energie produzieren“, sagte Senator Bob Smith. „Diese 16 Projekte zeigen, dass wir uns nicht zwischen der aktiven landwirtschaftlichen Nutzung von Flächen und dem Aufbau der benötigten Erzeugungskapazität entscheiden müssen — wir können beides haben. Landwirte waren schon immer Hüter des Landes, und jetzt können sie dazu beitragen, New Jerseys saubere Energiezukunft zu sichern und zugleich ihre eigene wirtschaftliche Lage zu stärken.“

Der Pilot kann über drei Jahre hinweg bis zu 200 MW unterstützen, wobei einzelne Projekte in der Regel auf maximal 10 MW begrenzt sind. Die erste Vergaberunde beansprucht etwas mehr als ein Viertel dieser Obergrenze, sodass für weitere Ausschreibungen innerhalb des Dreijahreszeitraums knapp 150 MW verbleiben. Projekte müssen sich auf nicht geschütztem Farmland befinden, das bereits aktiv landwirtschaftlich oder gartenbaulich genutzt wird, und zulässige Teams müssen einen Grundstückseigentümer, einen Landwirt und einen Solarbetreiber umfassen, wobei Landwirte substanziell an Planung und Betrieb beteiligt sein müssen.

Das Programm stieß früh auf großes Interesse: Die erste Ausschreibung des NJBPU erhielt 33 vorläufige Vorschläge mit insgesamt rund 140 MW. Die Erkenntnisse aus dem gesamten Pilotprojekt werden darüber informieren, wie New Jersey ein dauerhaftes Agrivoltaik-Programm etabliert.

Nachricht vom NJBPU