NachrichtenMakroAS Monaco strebt Vertragsauflösung mit Paul Pogba vor der Transfer-Deadline am 1. September an

AS Monaco strebt Vertragsauflösung mit Paul Pogba vor der Transfer-Deadline am 1. September an

Autor: CryptoBriefing·

Wichtige Erkenntnisse

  • Paul Pogba unterzeichnete am 30. Juni 2025 einen Zweijahresvertrag bei AS Monaco, nachdem er Juventus als Free Transfer verlassen hatte.
  • Der Mittelfeldspieler absolvierte in der Saison 2025-26 nur sechs Einsätze mit insgesamt 115 Minuten Spielzeit.
  • Monacos CEO Thiago Scuro stellte Pogbas Zukunft im Juli 2026 öffentlich in Frage und verwies auf die Notwendigkeit, die DNCG-Finanzvorschriften für Klubfinanzen in der Ligue 1 einzuhalten.
  • Pogbas verbleibendes Bruttogehalt von rund 2,41 Mio. Euro ist der zentrale Betrag in den laufenden Einigungsverhandlungen zwischen Spieler und Klub.
  • Eine Einigung muss bis zum 1. September abgeschlossen sein, damit Pogba während des verbleibenden Transferfensters bei einem anderen Klub anheuern kann.
AS Monaco strebt Vertragsauflösung mit Paul Pogba vor der Transfer-Deadline am 1. September an

AS Monaco hat Schritte eingeleitet, um den Vertrag von Paul Pogba aufzulösen, und strebt eine finanzielle Einigung vor dem Schließen des Sommertransferfensters am 1. September an.

Pogba wechselte nach seinem Weggang von Juventus als Free Transfer zu Monaco und unterzeichnete am 30. Juni 2025 einen Zweijahresvertrag. Der Vertrag lief ursprünglich bis Juni 2027, wird nun aber nicht über den Sommer 2026 hinausreichen.

Begrenzter Einfluss auf dem Platz

Der französische Mittelfeldspieler kam in der Saison 2025-26 nur auf sechs Einsätze und sammelte insgesamt lediglich 115 Minuten Spielzeit.

Monacos CEO Thiago Scuro begann im Juli 2026, die Position des Vereins zu signalisieren, und stellte Pogbas Zukunft beim Klub öffentlich in Frage. Scuro betonte die Wichtigkeit, die Gehaltsliste in Übereinstimmung mit den Finanzvorschriften des französischen Fußballs zu verwalten. Diese werden von der DNCG (Direction Nationale du Contrôle de Gestion) überwacht, der für die Überwachung der Klubfinanzen in der Ligue 1 zuständigen Institution.

Pogbas verbleibendes Bruttogehalt beläuft sich auf rund 2,41 Mio. Euro – der Betrag, der im Mittelpunkt der laufenden Verhandlungen zwischen beiden Parteien steht. Eine Einigung muss bis zum 1. September abgeschlossen sein, damit Pogba die Möglichkeit hat, während des verbleibenden Transferfensters bei einem anderen Klub anzuheuern.

Eine von Rückschlägen geprägte Karriere

Mit 33 Jahren wurde Pogbas Karriere sowohl von außergewöhnlichen Höhen als auch von erheblichen Herausforderungen geprägt. Er war maßgeblich am Triumph Frankreichs bei der Weltmeisterschaft 2018 beteiligt und erzielte im Finale gegen Kroatien ein Tor. Vier Jahre zuvor war er der teuerste Fußballer der Welt geworden, als Manchester United ihn 2016 für die damalige Rekordsumme von 105 Mio. Euro von Juventus zurückholte.

Er kehrte 2022 als Free Transfer zu Juventus zurück, doch sein zweites Engagement beim Klub wurde von einer Knieverletzung und, schwerwiegender noch, einer vierjährigen Dopingsperre überschattet, die nach einem Test mit erhöhten Testosteronwerten verhängt wurde. Die Sperre wurde in der Berufung anschließend auf 18 Monate reduziert. Juventus und Pogba einigten sich im November 2024 auf eine einvernehmliche Vertragsauflösung.

Monaco sollte ein Neuanfang sein, doch wiederkehrende Verletzungen, darunter ein Wadenproblem gefolgt von Oberschenkelbeschwerden, schränkten seine Fähigkeit ein, einen nennenswerten Beitrag zu leisten.

Finanzielle und strategische Implikationen

Für Monaco würde die Streichung von Pogbas Gehalt von der Lohnliste zusätzlichen Spielraum unter den Financial-Fair-Play-Regeln des französischen Fußballs schaffen. Scuros öffentliche Äußerungen zum Gehaltsmanagement deuten darauf hin, dass dieser Schritt Teil einer umfassenderen Kaderumstrukturierung ist.

Der Stichtag am 1. September erhöht den Druck auf die Verhandlungen. Sollte vor Schließung des Fensters keine Einigung erzielt werden, bliebe Pogba zwar technisch gesehen bei Monaco unter Vertrag, hätte aber keinen realistischen Weg zurück in die erste Mannschaft.