Mirae Asset Consulting wird nach Abschluss der Übernahme größter Anteilseigner von Korbit
Wichtige Erkenntnisse
- •Mirae Asset Consulting hat die Übernahme einer Beteiligung von 92,06% an Korbit für 133,48 Milliarden Won, etwa $91 Millionen, abgeschlossen und ist damit größter Anteilseigner der Börse geworden.
- •Der Deal wurde ursprünglich im Februar vereinbart und erforderte vor dem Abschluss regulatorische Verfahren im Rahmen der Expansion von Mirae Asset in Geschäftsbereiche rund um digitale Vermögenswerte.
- •Korbit erklärte, dass seine Betriebsgesellschaft unverändert bleibt und Handel, Einzahlungen sowie Auszahlungen nach dem Eigentümerwechsel ohne Unterbrechung fortgesetzt werden.
- •Kundengelder bleiben gemäß dem südkoreanischen Virtual Asset User Protection Act getrennt verwahrt, der regelt, wie Anbieter von Dienstleistungen für virtuelle Vermögenswerte mit Nutzervermögen umgehen.
- •Korbit ist eine von nur fünf Kryptobörsen in Südkorea, die den Handel gegen den Won unterstützen dürfen, wodurch Eigentümerwechsel bei solchen Plattformen für Marktteilnehmer und Regulierungsbehörden von Bedeutung sind.

Mirae Asset Consulting, ein verbundenes Unternehmen einer der größten Finanzgruppen Südkoreas, hat die Übernahme einer kontrollierenden Beteiligung an Korbit abgeschlossen und ist nach Abschluss der regulatorischen Verfahren zum größten Anteilseigner der südkoreanischen Kryptobörse geworden.
Korbit teilte in einer am Donnerstag auf seiner Website veröffentlichten Mitteilung mit, dass die Betriebsgesellschaft der Börse nach der Transaktion unverändert bleibt. Zudem hieß es, dass Handel, Einzahlungen und Auszahlungen ohne Unterbrechung fortgesetzt werden, was signalisiert, dass der Eigentümerwechsel den täglichen Zugang der Nutzer zur Börse nicht verändert.
Das Unternehmen ergänzte, dass Kundengelder weiterhin gemäß dem südkoreanischen Virtual Asset User Protection Act getrennt verwahrt werden. Dieses Gesetz legt Anforderungen an den Umgang mit und den Schutz von Nutzervermögen durch Anbieter von Dienstleistungen für virtuelle Vermögenswerte fest.
Mirae Asset Consulting hatte im Februar vereinbart, eine Beteiligung von 92,06% an Korbit für 133,48 Milliarden Won, beziehungsweise rund $91 Millionen, zu erwerben, um in Geschäftsbereiche rund um digitale Vermögenswerte zu expandieren. Vor dem Abschluss musste der Deal regulatorische Verfahren durchlaufen.
Korbit ist eine von fünf Kryptobörsen in Südkorea, die den Handel gegen den Won unterstützen. Lokale Kryptobörsen müssen Partnerschaften mit Banken sichern, um Nutzern Fiat-Ein- und Auszahlungsdienste bereitzustellen. Damit ist der Bankenzugang eine zentrale operative Voraussetzung für Plattformen, die koreanische Privatanleger bedienen.
Südkorea bleibt einer der weltweit aktivsten Kryptomärkte für Privatanleger. Börsen im Land erzielen einen erheblichen Teil ihrer Einnahmen aus Handelsgebühren, weshalb Eigentümerwechsel bei Plattformen mit Won-Unterstützung von Marktteilnehmern und Regulierungsbehörden genau beobachtet werden.