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Saylor sagt: Bitcoin-Engagement braucht keine Erlaubnis aus Washington

Autor: Hokanews·

Wichtige Erkenntnisse

  • Michael Saylor argumentiert, dass das öffentliche Eintreten für Bitcoin geschützte Meinungsfreiheit ist, die keine Finanzlizenz erfordert, da Bitcoin als Ware und nicht als Wertpapier eingestuft ist.
  • Saylor wies darauf hin, dass der Schutz der Meinungsfreiheit sich nicht auf Betrug oder Marktmanipulation erstreckt, die unabhängig vom betreffenden Asset illegal bleiben.
  • Wertpapierangebote lösen im Allgemeinen SEC-Registrierungs- und Offenlegungspflichten aus, während Waren hauptsächlich unter die CFTC-Zuständigkeit für Derivate und damit verbundenen Betrug fallen.
  • Sowohl die SEC als auch die CFTC haben Bitcoin als digitale Ware behandelt, was es von vielen anderen Krypto-Assets unterscheidet.
  • Der vorgeschlagene CLARITY Act soll die regulatorischen Grenzen zwischen SEC und CFTC klären, während der Kongress über die Aufsicht digitaler Assets berät.
Saylor sagt: Bitcoin-Engagement braucht keine Erlaubnis aus Washington

Das öffentliche Eintreten für Bitcoin bleibt in den Vereinigten Staaten geschützte Rede und erfordert keine Finanzlizenz, so Michael Saylor, der argumentierte, dass Amerikaner die Kryptowährung öffentlich empfehlen können, weil sie als Ware und nicht als Wertpapier behandelt wird.

Saylor, Executive Chairman von Strategy (früher MicroStrategy), ist einer der bekanntesten Fürsprecher von Bitcoin in der Unternehmenswelt, und sein Unternehmen hält Bitcoin als wichtigsten Treasury-Reservewert.

Saylors Äußerungen, veröffentlicht von Coin Bureau auf X, kommen zu einem Zeitpunkt, an dem US-Gesetzgeber und Regulierungsbehörden weiterhin darüber beraten, wie die Bundesaufsicht über digitale Assets aufgeteilt und auf den breiteren Kryptowährungsmarkt angewendet werden soll.

Bitcoin-Fürsprache und US-regulatorische Grenzen

Saylor sagte, Einzelpersonen dürfen frei über Bitcoin sprechen, für dessen Besitz eintreten und andere zum Kauf ermutigen, ohne eine behördliche Genehmigung einholen zu müssen. Seine Position beruht auf der Einstufung von Bitcoin als Ware und nicht als Wertpapier.

„Bitcoin-Fürsprache ist Meinungsfreiheit“, sagte Saylor, wobei er betonte, dass sich dieser Schutz nicht auf rechtswidriges Verhalten erstreckt. Betrug und Marktmanipulation bleiben illegal, unabhängig davon, ob sie Bitcoin oder andere Finanzanlagen betreffen.

Die Unterscheidung ist relevant, weil das Angebot und der Verkauf von Wertpapieren im Allgemeinen Registrierungs- und Offenlegungspflichten gegenüber der Securities and Exchange Commission auslöst, während Waren in erster Linie in den Zuständigkeitsbereich der Commodity Futures Trading Commission für Derivate und Betrug in verwandten Märkten fallen.

Die Unterscheidung ist wichtig, während Washington umfassendere Änderungen am US-Regulierungsrahmen für digitale Assets erwägt. Der vorgeschlagene CLARITY Act zielt darauf ab, klarere Grenzen zwischen der Securities and Exchange Commission und der Commodity Futures Trading Commission zu schaffen – zwei Behörden, die eine zentrale Rolle bei der Kryptowährungsaufsicht des Landes gespielt haben.

Die regulatorische Behandlung von Bitcoin hat sie im Allgemeinen von vielen anderen digitalen Assets unterschieden. Sowohl die SEC als auch die CFTC haben Bitcoin als digitale Ware behandelt – eine Einstufung mit erheblichen Auswirkungen darauf, wie Marktaktivitäten mit diesem Asset beaufsichtigt werden.

CLARITY-Act-Debatte rückt Krypto-Regeln in den Fokus

Die laufende Gesetzgebungsdebatte könnte bestimmen, wie die Zuständigkeiten zwischen den Bundesregulierungsbehörden verteilt und wie andere Krypto-Assets eingestuft und beaufsichtigt werden.

Für Bitcoin-Befürworter ist die Unterscheidung zwischen geschütztem öffentlichen Kommentar und regulierter finanzieller Tätigkeit besonders relevant. Das öffentliche Äußern einer Meinung oder die Empfehlung eines Assets beseitigt für sich genommen nicht die bestehenden gesetzlichen Beschränkungen in Bezug auf betrügerische Werbung oder Manipulation.

Die nächste große Frage ist, wie der Kongress und die Bundesregulierungsbehörden diese Grenzen definieren, während der CLARITY Act vorankommt, und ob der daraus resultierende Rahmen die Unterscheidung zwischen rechtmäßiger Bitcoin-Fürsprache und regulierter Markttätigkeit bewahrt.

Autorin: Victoria Hale, Technologie- und Blockchain-Autorin. Victoria Hale schreibt über Blockchain-Technologie, digitale Infrastruktur und die Schnittstelle neuer Technologien mit der Finanzwelt. Ihre Artikel untersuchen, wie neue Protokolle und Systeme die sich entwickelnde digitale Wirtschaft prägen. Sie legt Wert auf Klarheit und Genauigkeit, wenn sie technische Entwicklungen für ein allgemeines Publikum erklärt.