Marjorie Taylor Greene tritt Cameo bei und sorgt bei politischen Kommentatoren für Reaktionen
Wichtige Erkenntnisse
- •Die frühere Abgeordnete Marjorie Taylor Greene hat ein Cameo-Konto eröffnet, um personalisierte Videobotschaften zu verkaufen.
- •Greene kündigte das Vorhaben kurz nach ihrer viel beachteten Hochzeit in Las Vegas mit Brian Glenn an.
- •Weitere prominente Republikaner auf der Plattform sind unter anderem Lauren Boebert, Rudy Giuliani und George Santos.
- •Die zunehmende Präsenz von Politikern auf Cameo zeigt einen Trend zur direkten digitalen Monetarisierung außerhalb eines gewählten Amtes.

Die frühere Abgeordnete Marjorie Taylor Greene hat ein Konto auf Cameo eröffnet, der Plattform, auf der Prominente und öffentliche Personen kurze, personalisierte Videos für zahlende Kunden aufnehmen — ein Schritt, den ein früherer GOP-Insider als Geldmacherei bezeichnete. Cameo wurde 2017 gegründet und ermöglicht es Persönlichkeiten, ihre Preise für individuelle Videobotschaften selbst festzulegen; die Plattform ist für Politiker und Medienpersönlichkeiten, die ihre öffentliche Bekanntheit zwischen oder nach Wahlamtszeiten monetarisieren wollen, zu einer zunehmend beliebten Einnahmequelle geworden.
Über die Entwicklung wurde in einer Folge des Podcasts Bulwark Takes gesprochen, in der die Gastgeber Tim Miller, Sam Stein und Will Sommer einen Clip abspielten, in dem Greene ihr neues Vorhaben ankündigte.
"This is Marjorie Taylor Greene, and I am excited to let you know I am now on Cameo," sagte Greene in der Aufnahme. "So, if you have a special message for a friend or a loved one, I would love to deliver it for you or any other message for anyone."
"That's thrilling," bemerkte Miller.
Stein äußerte eine Theorie zum Zeitpunkt des Starts, der kurz nach Greenes viel beachteter Hochzeit in Las Vegas erfolgte. "If you saw the wedding pics, she immediately went to the casino afterwards in her wedding dress," sagte Stein. "I don't know what games she was playing, but she was clearly gambling, and maybe she lost too much money."
Greene wurde von TMZ an einem Craps-Tisch in Las Vegas fotografiert, nachdem sie Brian Glenn, einen früheren Korrespondenten von Real America's Voice, geheiratet hatte. Sommer bezeichnete das Bild als "iconic", während Miller ebenfalls amüsiert war: "You want to throw some dice in your wedding dress after your Elvis marriage in Vegas? This is America, baby."
Greene ist nicht die einzige prominente republikanische Figur auf der Plattform. Weitere MAGA- und GOP-Persönlichkeiten mit Cameo-Konten sind Lauren Boebert, Roger Stone, Donald Trump Jr., Rudy Giuliani und der aus dem Kongress ausgeschlossene frühere GOP-Abgeordnete George Santos, der der Plattform fast unmittelbar nach seinem Ausschluss beitrat und Berichten zufolge mehrere hundert Dollar pro Video verlangte. Boebert soll Berichten zufolge 250 $ pro persönlichem Ratgeber-Video verlangen. Die wachsende Zahl von GOP-Vertretern auf der Plattform zeigt, wie die direkte digitale Monetarisierung für Politiker zu einem routinemäßigen Nebeneinkommen geworden ist, deren Namen lange nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt — oder ihrer Entfernung daraus — noch wiedererkennbar bleiben.
Während des Podcasts schlug Stein außerdem vor, dass Bulwark Takes ein Cameo-Video von Greene in Auftrag geben könnte, falls ihre Inhalte 500.000 Aufrufe erreichen oder hundert neue Abonnenten gewinnen. "We would try to get her to say something a little salty," stimmte Miller zu.