Payward tritt Anthropics Projekt Glasswing bei und setzt Claude Mythos 5 zur Schwachstellenerkennung ein
Wichtige Erkenntnisse
- •Payward, die Muttergesellschaft der Kryptobörse Kraken, gab am 17. August bekannt, dass das Unternehmen Anthropics Projekt Glasswing beigetreten ist und Zugriff auf Claude Mythos 5 erhalten hat, das leistungsfähigste Modell des Unternehmens zur Erkennung und Behebung von Softwareschwachstellen.
- •Mythos 5 soll in den kommenden Wochen in Paywards defensive Cybersicherheitsarbeit integriert werden, um die Umgebungen des Unternehmens auf potenzielle Schwachstellen zu überprüfen, wobei die Ergebnisse in die bestehenden Sicherheitsprozesse einfließen.
- •Die Vereinbarung folgt auf eine Entscheidung der US-Regierung, die die Bereitstellung von Mythos 5 an US-Organisationen erlaubt, die für den Betrieb und die Verteidigung kritischer Infrastrukturen verantwortlich sind; Projekt Glasswing wurde seit seinem Start im April 2026 um Teilnehmer aus dem Technologiesektor und dem Finanzsektor erweitert.
- •Sollten Scans Schwachstellen in Drittanbieter- oder Open-Source-Projekten aufdecken, plant Payward, die zuständigen Maintainer zu informieren, damit Sicherheitsverbesserungen über die gesamte Kryptowährungsbranche wirken und nicht nur auf die eigenen Systeme beschränkt bleiben.
- •Anthropic hat mitgeteilt, dass Projekt Glasswing weiter ausgebaut wird, während das Unternehmen Schutzmaßnahmen für einen breiteren Zugang zu Fähigkeiten der Mythos-Klasse entwickelt.

Payward, die Muttergesellschaft der Kryptobörse Kraken, ist Anthropics Projekt Glasswing beigetreten und hat Zugriff auf Claude Mythos 5 erhalten, das leistungsfähigste Modell des KI-Unternehmens zur Erkennung und Behebung von Softwareschwachstellen.
Payward erklärte am 17. August, dass das Unternehmen plant, Mythos 5 in den kommenden Wochen in seine defensive Cybersicherheitsarbeit zu integrieren. Das Modell soll eingesetzt werden, um die Betriebsumgebungen des Unternehmens auf potenzielle Schwachstellen zu überprüfen, wobei die Ergebnisse direkt in die bestehenden Sicherheitsprozesse einfließen.
Die Initiative folgt auf eine Entscheidung der US-Regierung, die es erlaubt, Mythos 5 an US-Organisationen bereitzustellen, die für den Betrieb und die Verteidigung kritischer Infrastrukturen verantwortlich sind. Das im April 2026 von Anthropic gestartete Projekt Glasswing wurde inzwischen auf Organisationen aus dem Technologiesektor und dem Finanzsektor ausgeweitet.
Für Payward ist das Projekt besonders relevant, da Plattformen für digitale Vermögenswerte durchgehend betrieben werden und sensible Finanzinfrastruktur verwalten, darunter Orderbücher, Custody-Systeme und Abwicklungsmechanismen. Diese Systeme beruhen auf großen und stark vernetzten Software-Stacks, weshalb Schwachstellenscans gerade für Teams besonders wichtig sein können, die die Belastbarkeit aufrechterhalten wollen, bevor Probleme in der Produktivumgebung offengelegt werden.
Schwachstellenfunde sollen dem gesamten Krypto-Ökosystem zugutekommen
Payward erklärte, Mythos 5 werde in den Umgebungen des Unternehmens als Teil eines proaktiven Ansatzes eingesetzt, um Sicherheitsschwächen zu identifizieren, bevor Angreifer sie entdecken. Das Unternehmen betrachtet die Technologie als eine Möglichkeit, Umfang und Geschwindigkeit der defensiven Sicherheitsarbeit zu steigern, indem die KI große Mengen an Code und Infrastruktur auf potenzielle Fehler hin analysiert.
Darüber hinaus plant das Unternehmen, die Vorteile über die eigenen Systeme hinaus auszuweiten. Sollten die Scans Schwachstellen in Drittanbieter- oder Open-Source-Projekten aufdecken, will Payward die zuständigen Maintainer informieren. Der Ansatz soll Software-Abhängigkeiten stärken, die in der gesamten Kryptowährungsbranche verwendet werden, anstatt Sicherheitsverbesserungen auf Paywards eigene Infrastruktur zu beschränken.
Der Schritt verdeutlicht die wachsende Rolle fortschrittlicher KI-Modelle in der Cybersicherheit, zumal Finanz- und Kryptoplattformen bei komplexen Softwareumgebungen ständigen Bedrohungen ausgesetzt sind. Für Unternehmen, die auf weit verbreitete Open-Source-Komponenten setzen, kann ein Fund in einer Umgebung für viele andere relevant sein – ein Grund, weshalb koordinierte Offenlegung und die Kontaktaufnahme mit Maintainern bei einem solchen Programm wichtig sind. Anthropic hat mitgeteilt, dass Projekt Glasswing weiter ausgebaut wird, während das Unternehmen Schutzmaßnahmen für einen breiteren Zugang zu Fähigkeiten der Mythos-Klasse entwickelt.
Durch die Teilnahme an der Initiative wird Payward Teil von Anthropics Bestrebungen, KI der Spitzenklasse für den Schutz kritischer Software einzusetzen. Für den Kryptosektor könnte der Einsatz zudem zeigen, wie die KI-gestützte Schwachstellensuche in laufende Sicherheitsprogramme integriert und zu Verbesserungen der gemeinsam genutzten Open-Source-Infrastruktur beitragen kann.