Krafton-Chef trifft Indiens Premierminister Modi und sagt 250 Millionen Dollar zusätzliche Investitionen zu
Wichtige Erkenntnisse
- •Krafton-Chef Chang Byung-gyu traf in Neu-Delhi mit dem indischen Premierminister Narendra Modi zusammen, um die langfristige Verpflichtung des Unternehmens gegenüber Indiens Gaming- und Technologiebranche zu bekräftigen.
- •Krafton plant, in den nächsten drei bis vier Jahren zusätzliche 250 Millionen Dollar in Indien zu investieren, womit sich die geplanten Gesamtinvestitionen auf rund 500 Millionen Dollar belaufen; zudem wurde ein Wachstumsfonds über 670 Millionen Dollar für indische Investitionen aufgelegt.
- •Die Investitionen des Unternehmens zielen auf Indiens Gaming-Ökosystem, heimisches geistiges Eigentum, Start-ups sowie Zukunftsfelder wie künstliche Intelligenz, Robotik und Deep Technology.
- •Krafton hat seine Präsenz in Indien unter anderem durch Battlegrounds Mobile India, das Kompetenzprogramm KIGI Academy und die Übernahme des in Pune ansässigen Studios Nautilus Mobile, dem Entwickler der Real-Cricket-Reihe, ausgebaut.

Krafton-Chef Chang Byung-gyu traf sich am Freitag in Neu-Delhi mit dem indischen Premierminister Narendra Modi und bekräftigte damit die langfristige Verpflichtung des koreanischen Spieleentwicklers gegenüber Indien und dessen schnell wachsender Gaming- und Technologiebranche.
Laut Krafton beleuchtete das Treffen Chancen für eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen Indien und Korea in den Bereichen Gaming, Innovation und Zukunftstechnologien. Das Treffen erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Indiens Gaming-Sektor nach Nutzerzahlen zu einem der größten der Welt herangewachsen ist – vor allem getragen von Mobile Gaming – und die indische Regierung Initiativen vorantreibt, den AVGC-Sektor (Animation, visuelle Effekte, Gaming und Comics) auszubauen und die heimische Erstellung digitaler Inhalte zu fördern.
Krafton hat bislang 250 Millionen Dollar in Indien investiert und plant, in den nächsten drei bis vier Jahren zusätzliche 250 Millionen Dollar zu investieren, womit sich die geplanten Gesamtinvestitionen im Land auf rund 500 Millionen Dollar belaufen. Das Unternehmen hat zudem einen Wachstumsfonds für Risikokapital über 670 Millionen Dollar zur Unterstützung von Investitionen in Indien aufgelegt. Krafton ist vor allem für Battlegrounds Mobile India (BGMI) bekannt, eine lokalisierte Version von PUBG Mobile, die zu den meistgespielten Mobile-Games des Landes zählt – nachdem das ursprüngliche Spiel zuvor ebenso wie andere Apps mit China-Bezug in Indien verboten war.
Krafton erklärte, seine Investitionen sollen die Entwicklung des indischen Gaming-Ökosystems, von heimischem geistigem Eigentum und von Start-ups unterstützen und zugleich den Einstieg in neue Bereiche wie künstliche Intelligenz, Robotik und Deep Technology ausbauen.
„Indien ist ein Markt mit enormen Chancen und außergewöhnlichen Talenten in Gaming, Technologie und Innovation“, sagte Chang. „Unsere fortgesetzten Investitionen spiegeln unser langfristiges Vertrauen in Indien und unser Engagement für einen Beitrag zu dessen digitaler Wirtschaft wider.“
Das Unternehmen plant zudem, durch Investitionen und Initiativen zur Kompetenzentwicklung mit indischen Kreativen, Entwicklern und Unternehmern zusammenzuarbeiten, fügte er hinzu.
Krafton hat kürzlich die KIGI Academy ins Leben gerufen, ein Programm zur Zusammenarbeit von Industrie und Hochschulen, das Kompetenzen in Spieleentwicklung und der Erstellung digitaler Inhalte vermitteln soll.
Darüber hinaus hat das Unternehmen seine Präsenz in Indien durch die Übernahme von Nautilus Mobile ausgebaut, einem in Pune ansässigen Spielestudio hinter der Real-Cricket-Reihe. Laut Krafton ist die Übernahme Teil seiner Bemühungen, lokale Talente und geistiges Eigentum zu entwickeln.
Krafton erklärte, es wolle durch fortgesetzte Investitionen in die Gaming- und Start-up-Ökosysteme des Landes einen Beitrag zu Indiens Bestrebungen leisten, ein globales Zentrum für Gaming, Technologie und innovationsgetriebenes geistiges Eigentum zu werden.
Quelle: The Korea Times