Korea startet Kampagne „K-Brand Guardian Angels“ gegen gefälschte K-Beauty-Produkte
Wichtige Erkenntnisse
- •KIPO startete die Kampagne K-Brand Guardian Angels mit einem interaktiven Pop-up-Event im Seouler Stadtteil Seongsu-dong, um Verbraucher beim Erkennen gefälschter koreanischer Produkte einzubinden.
- •Südkoreanische Behörden beschlagnahmten 2025 mehr als 140,000 gefälschte Artikel im Wert von 432.6 billion won ($320 million), was einen starken Anstieg durch groß angelegte Razzien widerspiegelt.
- •Die Kampagne führt ein vereinfachtes digitales Meldeportal ein, über das jeder mutmaßlich gefälschte koreanische Waren direkt an die Behörden melden kann.
- •Gefälschte Kosmetika enthalten häufig Schwermetalle und nicht überprüfte Chemikalien und bergen damit erhebliche Gesundheitsrisiken im Vergleich zu echten K-Beauty-Produkten mit strengen Qualitätskontrollen.
- •Die weltweite Beliebtheit koreanischer Popkultur hat einen parallelen Fälschungsmarkt für K-Beauty-Produkte über internationale Handels- und E-Commerce-Kanäle hinweg entstehen lassen.

Seongsu-dong, ein angesagtes Viertel im Osten von Seoul, bekannt für umgebaute Lagerhallen und Hipster-Cafés, wurde am Donnerstag zum Schauplatz einer neuen Offensive gegen globalen Diebstahl geistigen Eigentums. Vor einem Flagship-Store des Beauty-Händlers Olive Young versammelten sich Regierungsvertreter, Verbraucherschützer und Wissenschaftler, um eine öffentliche Initiative namens K-Brand Guardian Angels zu starten.
Das Korean Intellectual Property Office (KIPO) veranstaltete in dem belebten Einkaufsviertel ein interaktives Pop-up-Event, während die weltweite Nachfrage nach koreanischer Popkultur — von K-pop und Fernsehdramen bis zu Hautpflege und Küche — weiterhin einen parallelen Schattenmarkt antreibt. Südkorea hat sich zu einem der größten Kosmetikexporteure der Welt entwickelt, und K-Beauty-Produkte werden inzwischen in Drogerien, Kaufhäusern und Online-Shops in Nordamerika, Europa und Südostasien verkauft. Gefälschte Cushion-Compacts, nachgemachte Seren und kopierte Ladenschilder, die bekannte koreanische Marken imitieren, haben sich in denselben ausländischen Einzelhandels- und Online-Marktplätzen verbreitet.
Die Kampagne soll gewöhnliche Verbraucher zu Verteidigern nationaler Markenrechte an vorderster Front machen. Passanten wurden eingeladen, ihr Können an Gegenüberstellungen von echten Kosmetika und raffinierten Fälschungen zu testen. Besucher erfuhren außerdem, wie sie das neu ausgebaute digitale Meldeportal der Regierung nutzen können, eine Online-Plattform, über die Bürger verdächtige Nachahmungen auf globalen E-Commerce-Plattformen oder in ausländischen Einzelhandelsgeschäften melden können.
"As the value of Korean brands rises globally, so do attempts to exploit them through counterfeits and trademark infringement," sagte Seo Kyoung-duk, Professor an der Sungshin Women's University und prominenter Kulturförderer, der an der Veranstaltung teilnahm. "Protecting our intellectual property rights is vital for sustaining the Korean wave."
Das einstündige Pop-up-Event setzte auf lockerere Elemente, um das abendliche Publikum anzusprechen, darunter Quizspiele, Fotobereiche, in denen die Teilnehmer symbolische Zertifikate erhielten, sowie einen Auftritt von Miri, dem offiziellen KIPO-Maskottchen. Bedeutende Teilnehmer — darunter KIPO Commissioner Kim Yong-sun und Führungskräfte von CJ Olive Young — trugen Engelsflügel, um öffentlich ihre Unterstützung für den Kauf echter Produkte zu bekennen.
Der Kampf gegen gefälschte K-Goods verschärft sich mit der Expansion des Marktes.
Allein im Jahr 2025 beschlagnahmte die südkoreanische Strafverfolgung im Bereich geistiges Eigentum mehr als 140,000 gefälschte Artikel mit einem Rekordwert von 432.6 billion won ($320 million) — ein massiver Anstieg, der durch hochkarätige Razzien befeuert wurde. Während Luxusgüter und Elektronik den Großteil der Beschlagnahmungen ausmachen, bleiben gefälschte Kosmetika ein zentrales Sicherheitsproblem. Anders als echte K-Beauty-Produkte, die strengen Qualitätskontrollen unterliegen, seien diese illegalen Formulierungen nach Angaben der Behörden häufig mit Schwermetallen und nicht überprüften Chemikalien versetzt, wodurch alltägliche Hautpflegeroutinen zu Gesundheitsrisiken werden.
"With the rising popularity of K-brands, unauthorized attempts to hitch a ride on their prestige will only grow," sagte Kim. "We want to foster a culture where consumers actively participate as guardians of these brands, ensuring that reported cases lead to direct enforcement action."
Im Zentrum der Kampagne steht eine schlanke Meldeplattform. Laut KIPO ist die Plattform für eine schnelle Nutzung durch die Öffentlichkeit konzipiert und ermöglicht es jedem, der mutmaßlich gefälschte koreanische Waren entdeckt, direkt online einen Bericht an die Behörden zu übermitteln.
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung generativer KI veröffentlicht und von The Korea Times redigiert.