NachrichtenMakroKatie Zacharia angeblich „Transitioning Out“ nach kurzer Amtszeit als Sprecherin des Weißen Hauses

Katie Zacharia angeblich „Transitioning Out“ nach kurzer Amtszeit als Sprecherin des Weißen Hauses

Autor: Alternet·

Wichtige Erkenntnisse

  • •Die Sprecherin des Weißen Hauses, Katie Zacharia, verlässt die Rolle angeblich nach weniger als einer Woche; Präsident Trump erklärte, er habe ihr geraten, die Aufgabe noch einmal zu überdenken.
  • •Trump erklärte, Zacharia werde voraussichtlich „in irgendeiner Form“ in der Regierung bleiben, nannte jedoch nicht, welche Rolle sie künftig übernehmen werde.
  • •Zacharias erste Pressekonferenz am Dienstag dauerte weniger als 15 Minuten, drehte sich überwiegend um ihre Person, und sie rief ausschließlich rechtslastige Nachrichtenkanäle auf.
  • •Ihr beruflicher Hintergrund geriet unter Beschuss, nachdem berichtet worden war, sie habe sich bei Fox News als „corporate lawyer“ bezeichnet, auf die Frage, wo sie die Anwaltsprüfung abgelegt habe, jedoch mit einem Verweis auf China geantwortet hatte.
  • •Kritiker verspotteten die kurze Amtszeit, bezeichneten sie als „half a Scaramucci“, und The Lincoln Project griff den Liz-Truss-Salatvergleich auf.
Katie Zacharia angeblich „Transitioning Out“ nach kurzer Amtszeit als Sprecherin des Weißen Hauses

Die neue Sprecherin des Weißen Hauses, Katie Zacharia, verlässt die Rolle angeblich nach weniger als einer Woche, was Kritiker dazu veranlasste, ihre Amtszeit mit dem kurzen Aufenthalt von Anthony Scaramucci im Weißen Haus zu vergleichen.

Ein „Scaramucci“ ist zu einer inoffiziellen Zeiteinheit geworden, die auf Scaramuccis elf Tagen im Weißen Haus als Kommunikationsdirektor im Jahr 2017 beruht. Die Wall-Street-Journal-Reporterin Meredith McGraw berichtete am Freitag, dass Präsident Donald Trump Journalisten gegenüber erklärt hatte, er habe Zacharia geraten, die Aufgabe noch einmal zu überdenken.

„I said Katie you don’t have to do this if you don’t want. She said this is a lot tougher. I said welcome to the world of Trump!“, sagte Trump den Journalisten.

Trump sagte, Zacharia werde voraussichtlich „in irgendeiner Form“ in der Regierung bleiben, fügte jedoch hinzu, dass es „möglicherweise eine angenehmere Form“ sei. Seine Äußerungen ließen offen, welche Rolle sie künftig übernehmen würde. Ein weiterer Vertreter des Weißen Hauses bestätigte laut Alternet, dass sie sich in einem Übergangsprozess zum Ausstieg befinde.

Zacharia hatte am Dienstag ihre erste Pressekonferenz im Weißen Haus. Die Pressesprecherin ist die wichtigste öffentliche Stimme einer Regierung – eine Rolle, die traditionell damit verbunden ist, in regelmäßigen Briefings Fragen des Weißhaus-Pressekorps zu beantworten. Die Sitzung dauerte weniger als 15 Minuten, und sie beantwortete die meisten Fragen über sich selbst. Wie aus dem Bericht hervorgeht, rief sie zudem ausschließlich rechtslastige Nachrichtenkanäle auf.

Fragen zu Zacharias beruflichem Hintergrund verschärften die Prüfung. Reporter stellten fest, dass sie sich bei Fox News wiederholt als „corporate lawyer“ bezeichnet hatte, die „corporate law“ praktiziere. Als sie gefragt wurde, wo sie die Anwaltsprüfung abgelegt habe, antwortete sie mit einem Verweis auf China, woraufhin selbst Trump zu zögern schien.

In den darauffolgenden 24 Stunden trat Zacharia in „Fox and Friends“ und „Sean Hannity“ auf, offenbar um auf die Kritik einzugehen. In „Fox and Friends“ befragte Moderatorin Ainsley Earhardt sie zu ihrem vorherigen Interview und zu ihrem ersten Briefing.

„I was watching your interview last night on Sean’s show, and God bless you because it’s — other than the president, I think it would be the hardest job because you have to know all the facts, you have to speak off the cuff, and you were just thrown into this role. Is there anything that you would say differently or clarify differently on Sean’s interview last night or the White House press briefing, your first briefing, anything you would do differently?“, fragte Earhardt.

Zacharia ging nicht direkt auf die Frage ein. Stattdessen erklärte sie, der Fokus auf ihre Person sei fehl am Platz.

„You know, I’m just so grateful to be here, and I’m really looking forward to being an asset to President Trump and focusing on what he’s doing for the American people“, sagte sie. „And the legacy media wants to put the focus and attention to me because they want to be distracted; they want to be distracted from the major wins that Trump is making for America. So I’m looking forward to the next week. It is a blitz week. He is traveling almost every single day for huge packed rallies and that is what I’m looking forward to.“

Der Bericht löste weitere Kommentare im Netz aus. Claude Taylor, Ersteller von „Room Rater“ und ehemaliger Mitarbeiter des Weißen Hauses, schrieb: „So half a Scaramucci?“

Rose Benson kommentierte ebenfalls die Schwierigkeit von Zacharias Position und schrieb: „Especially when the job is defending your behavior.“ Auch MS NOWs Alicia Menendez berichtete, dass Zacharia nur „half a Scaramucci“ durchgehalten habe.

Die Influencerin und Podcast-Moderatorin Jo Carducci, schreibend als @JoJoFromJerz, scherzte: „At least Katie Zacharia can always return to her career as an attorney after all of this is over. Oh wait…“

Nach Zacharias erster Pressekonferenz griff The Lincoln Project, eine Organisation, die für ihre Spott attacken gegen Trump bekannt ist, auf das „Liz Truss“-Zeitmaß zurück: die Frage, ob sie länger durchhalten könne als ein Salatkopf. Der Vergleich bezieht sich auf die kurze Amtszeit der ehemaligen britischen Premierministerin im Jahr 2022, die mit ihrem Rücktritt nach weniger als zwei Monaten im Amt endete, sowie auf einen viel gesehenen Salat-Livestream. Der Beitrag der Organisation ist hier verfügbar, der Salat-Livestream ist auf YouTube zu sehen.