Iranische Nuklearanlagen bleiben unsicher, Inspektionen unwahrscheinlich: Eslami
Wichtige Erkenntnisse
- •Eslami sagte, Irans Nuklearanlagen seien weiterhin unsicher und nicht für Inspektionen bereit.
- •Die Internationale Atomenergie-Organisation konnte die Bedingungen an den bombardierten Standorten wegen eingeschränktem Zugang nicht verifizieren.
- •Prognosemärkte setzen die Chance eines IAEA-Besuchs in Isfahan, Fordow oder Natanz bis zum 31. August auf 0,4% YES.
- •Die Wahrscheinlichkeit eines Besuchs steigt bis zum 31. Oktober auf 5,5% YES und bis zum 31. Dezember auf 13,0% YES.

Irans Chef der Nuklearbehörde, Mohammad Eslami, sagte staatlichen Medien, das Land befinde sich weiterhin in einer Kriegssituation und seine Nuklearanlagen seien für Inspektionen nicht gesichert worden. Seine Äußerungen fallen inmitten anhaltender Spannungen nach direkten Angriffen Israels und der Vereinigten Staaten auf iranische Nuklearanlagen im Jahr 2025.
Dem Bericht zufolge bleiben die Bedingungen an den bombardierten Standorten instabil, und die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) konnte diese Bedingungen wegen eingeschränktem Zugang nicht verifizieren. Das ist bedeutsam, weil IAEA-Besuche der Standardmechanismus zur Überprüfung des Status von Nuklearanlagen sind und ohne Zugang eine externe Verifizierung von Schäden und Standortbedingungen begrenzt bleibt. Eslamis Äußerungen unterstreichen die anhaltende Unsicherheit und die militärischen Bedenken, die laut Bericht eine Rückkehr zu normalen Inspektionsverfahren an den Standorten verhindern.
Auch die Preisbildung an den Prognosemärkten spiegelt Skepsis gegenüber kurzfristigen Inspektionen wider. Die Wahrscheinlichkeit, dass IAEA-Beamte bis zum 31. August Isfahan, Fordow oder Natanz besuchen, ist derzeit mit 0,4% YES bepreist, was darauf hindeutet, dass Marktteilnehmer solche Besuche für sehr unwahrscheinlich halten. Die Chancen für einen Besuch bis zum 31. Oktober liegen bei 5,5% YES, während die Quote für den 31. Dezember bei 13,0% YES steht. Das zeigt einen leichten Anstieg der wahrgenommenen Wahrscheinlichkeit über die Zeit, verweist aber weiterhin auf erhebliche Unsicherheit.
Key Takeaways
Eslami sagte, Irans Nuklearanlagen seien weiterhin unsicher, was die Wahrscheinlichkeit von IAEA-Inspektionen beeinträchtigt.
Die Markterwartungen beziffern die Chance auf einen IAEA-Besuch bis zum 31. August auf 0,4% YES.
Die Quote für den 31. Dezember liegt bei 13,0% YES und spiegelt weiterhin begrenztes Vertrauen in einen kurzfristigen Zugang wider.
What to Watch
Investoren und Beobachter achten auf mögliche Mitteilungen der IAEA oder iranischer Behörden, die auf Änderungen bei der Sicherheit der Standorte oder bei Inspektionsgenehmigungen hindeuten könnten. Auch eine neue Resolution des UN-Sicherheitsrats oder ein diplomatischer Durchbruch könnte die Markterwartungen verändern. Andauernde militärische Aktivitäten in der Region könnten jedoch die derzeit niedrige Wahrscheinlichkeit von Inspektionen weiter festigen, im Einklang mit Eslamis Beschreibung der Lage als Kriegssituation.
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