Apple iPhone 18 Pro soll am 9. September vorgestellt werden, während Anleger KI und Upgrade-Nachfrage beobachten
Wichtige Erkenntnisse
- •Forbes hat den 9. September als wahrscheinliches Datum für Apples iPhone-18-Pro-Ankündigung genannt, basierend auf dem etablierten Startkalender des Unternehmens, auch wenn Apple dies nicht offiziell bestätigt hat.
- •Es wird weithin erwartet, dass das iPhone 18 Pro einen neuen A20-Prozessor mit TSMCs 2-Nanometer-Technologie erhält, was Leistung und Energieeffizienz bei KI-Workloads verbessern könnte.
- •Berichten zufolge könnte Apple 2026 einen gestaffelten Veröffentlichungsplan einführen, bei dem Pro-Modelle und das erste faltbare iPhone im September erscheinen, während das Standard-iPhone 18 möglicherweise bis zum Frühjahr 2027 verschoben wird.
- •Analysten werden Vorbestellungen, Preisgestaltung und Upgrade-Nachfrage genau beobachten, um frühe Hinweise darauf zu erhalten, wie sich der iPhone-18-Pro-Zyklus im wichtigen Weihnachtsquartal entwickeln könnte.
- •Zu den spekulierten Hardwareänderungen zählen ein Kamerasystem mit variabler Blende und eine kleinere Dynamic Island, was auf Apples Fokus auf interne Verbesserungen statt auf ein vollständiges äußeres Redesign hindeutet.

Apple wird voraussichtlich auf einem September-Event das iPhone 18 Pro vorstellen, wobei sich der 9. September als führendes Datum für die nächste große Smartphone-Ankündigung des Unternehmens herauskristallisiert hat, so Forbes.
Der erwartete Launch zieht bereits weit über Apples treue Kundschaft hinaus Aufmerksamkeit auf sich. Für Anleger könnte das Event ein wichtiges frühes Signal für die Verbrauchernachfrage, die Preissetzungsmacht und die Frage liefern, ob KI-Funktionen zu einem relevanten Grund für Smartphone-Nutzer werden, aufzurüsten.
Das iPhone gehört weiterhin zu Apples wichtigsten Produkten und ist ein wesentlicher Treiber der jährlichen Umsätze des Unternehmens. Ein starker Start in der zweiten Jahreshälfte könnte zusätzlichen Schwung in die entscheidende Feiertagssaison bringen, während eine schwächer als erwartete Nachfrage Fragen dazu aufwerfen könnte, wie bereitwillig Verbraucher relativ neue Geräte ersetzen.
Auch für die Lieferkette ist viel auf dem Spiel. Taiwan Semiconductor Manufacturing Co., gemeinhin als TSMC bekannt, dürfte ein entscheidender Fertigungspartner bleiben, während Apple auf eine neue Generation von Prozessoren zusteuert.
Obwohl Apple das Event-Datum vom 9. September oder die endgültigen Spezifikationen des iPhone 18 Pro nicht offiziell bestätigt hat, deuten mehrere Berichte auf dieses Datum hin. Forbes bezeichnete den 9. September aufgrund von Apples etablierter Start-Agenda als wahrscheinliches Datum.
Der September könnte den Ton für Apples Weihnachtsquartal setzen
Apples iPhone-Einführungen im September werden traditionell genau beobachtet, weil sie kurz vor der wichtigsten Verkaufsperiode des Jahres stattfinden.
Der Zeitpunkt ermöglicht es neuen iPhones, vor der Weihnachtseinkaufssaison bei den Verbrauchern anzukommen, wenn die Nachfrage nach Premium-Elektronik typischerweise saisonal anzieht.
Für Apple-Anleger lautet die Frage nicht nur, ob das Unternehmen Millionen neuer iPhones verkaufen kann.
Wichtiger ist, wie viele bestehende iPhone-Nutzer bereit sind, aufzurüsten.
Der Smartphone-Markt ist im vergangenen Jahrzehnt deutlich ausgereifter geworden. Verbraucher behalten Geräte oft mehrere Jahre, insbesondere wenn neuere Modelle nur schrittweise statt grundlegende Verbesserungen bieten.
Damit ist der Upgrade-Zyklus eine der größten Variablen rund um jede neue iPhone-Generation.
Wenn Apple Kunden davon überzeugen kann, dass das iPhone 18 Pro spürbare Verbesserungen bei Leistung, Kameras, Akkulaufzeit und künstlicher Intelligenz bietet, könnte sich die Nachfrage als widerstandsfähig erweisen. Wenn Verbraucher weniger überzeugende Gründe sehen, ihre bestehenden Geräte zu ersetzen, könnte das Unternehmen auf ein schwierigeres Absatzumfeld treffen.
Worauf Anleger beim Start des iPhone 18 Pro achten werden
Die Wall Street dürfte sich auf drei große Bereiche konzentrieren: Preisgestaltung, Upgrade-Nachfrage und KI.
Die Preisgestaltung könnte einen unmittelbaren Hinweis darauf geben, wie zuversichtlich Apple in Bezug auf die Verbrauchernachfrage ist. Ein höherer Einstiegspreis würde Apple ermöglichen, den Umsatz pro Gerät zu steigern, wenn Verbraucher weiterhin seine Premium-Modelle kaufen. Eine aggressive Preisgestaltung könnte jedoch auch Kunden abschrecken, die mit älteren iPhones bereits zufrieden sind. Das Gleichgewicht wird besonders wichtig, wenn Apple seine höherwertigen Pro-Modelle weiterhin als Zentrum seiner Herbststrategie für Smartphones betont.
Die Upgrade-Nachfrage wird ein weiterer entscheidender Messwert sein. Apple veröffentlicht normalerweise keine detaillierten iPhone-Verkaufszahlen in der Form, wie es sich manche Anleger vorstellen. Stattdessen schauen Analysten auf Umsatz, Aussagen des Managements, Channel-Checks und andere Indikatoren, um zu schätzen, wie sich der Produktzyklus entwickelt.
Vorbestellungen könnten daher zu einem der ersten Anzeichen werden, ob Verbraucher positiv reagieren. Starke Vorbestellungsnachfrage würde darauf hindeuten, dass Kunden bereit sind, in die neue Generation zu investieren. Schwache Nachfrage könnte dagegen Analysten dazu veranlassen, ihre Erwartungen für Apples Weihnachtsquartal zu überdenken.
Künstliche Intelligenz rückt ins Zentrum der iPhone-Geschichte
Es wird erwartet, dass künstliche Intelligenz in der nächsten Phase von Apples Smartphone-Strategie eine große Rolle spielt. Apple integriert bereits KI-Funktionen über Apple Intelligence in sein Ökosystem, doch Anleger achten zunehmend auf Hinweise darauf, dass diese Funktionen Hardware-Upgrades anstoßen können. Diese Entwicklung fällt mit dem bereits aggressiven Marketing von KI-Funktionen auf dem Gerät durch Wettbewerber wie Google und Samsung zusammen, was Apple unter Druck setzt zu zeigen, dass sein vertikal integriertes Ökosystem überlegene Nutzererlebnisse liefern kann.
Dieser Unterschied ist wichtig. Verbraucher können KI-Funktionen schätzen, ohne unbedingt ein neues Smartphone zu kaufen. Für Apple wäre das ideale Ergebnis, fortschrittliche KI-Fähigkeiten so nützlich zu machen, dass Kunden neuere Hardware als notwendig statt optional betrachten.
Das iPhone 18 Pro könnte zu einem wichtigen Test dieser Strategie werden. Berichten zufolge könnten Apples Modelle der nächsten Generation von zusätzlicher Rechenleistung profitieren, die anspruchsvolle KI-Workloads effizienter bewältigen soll. Zu den spekulierten Hardwareänderungen gehören ein neuer A20-Prozessor, zusätzlicher Speicher und Verbesserungen an der Neural Engine sowie anderen Komponenten für Machine-Learning-Aufgaben. Diese Spezifikationen bleiben unbestätigt, bis Apple das Produkt offiziell ankündigt.
Der A20-Chip könnte ein großes Hardware-Upgrade sein
Eine der am genauesten beobachteten Änderungen ist Apples erwarteter Wechsel zu einem 2-Nanometer-Fertigungsprozess für Chips. Es wird weithin erwartet, dass das iPhone 18 Pro einen neuen A20-Prozessor verwendet, der mit TSMCs 2nm-Technologie hergestellt wird.
MacRumors berichtet, dass das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max zu Apples ersten Geräten gehören könnten, die diese neue Prozesstechnologie nutzen. Ein kleinerer Fertigungsprozess kann es Chipdesignern ermöglichen, mehr Transistoren auf ähnlicher Fläche unterzubringen und gleichzeitig möglicherweise Leistung und Energieeffizienz zu verbessern. Für Verbraucher könnte das schnellere Anwendungen, bessere Gaming-Leistung und eine verbesserte Akkueffizienz bedeuten.
Für Apple geht die Bedeutung jedoch weiter. Effizientere Prozessoren können zusätzliche Rechenkapazität für KI-Funktionen bereitstellen, ohne zwangsläufig deutlich größere Akkus zu benötigen. Das könnte immer wichtiger werden, da Smartphones zunehmend mehr KI-bezogene Aufgaben übernehmen.
TSMC könnte vom nächsten iPhone-Zyklus profitieren
Auch für TSMC ist der Start des iPhone 18 Pro bedeutsam. Apple ist einer der wichtigsten Kunden von TSMC, und der Übergang des Unternehmens zur fortschrittlichen Chipfertigung schafft eine wichtige Nachfragequelle für führende Halbleiterproduktion.
Die Beziehung zwischen Apple und TSMC ist zu einem zentralen Bestandteil der globalen Technologielieferkette geworden. Während Halbleiterunternehmen darum wetteifern, kleinere und effizientere Prozessknoten zu entwickeln, können Großkunden wie Apple die enormen Investitionen unterstützen, die für den Aufbau und Betrieb moderner Fertigungskapazitäten erforderlich sind.
Die erwartete Nutzung von 2nm-Technologie in den iPhone-Prozessoren der nächsten Generation von Apple könnte daher Auswirkungen über den Smartphone-Markt hinaus haben. Sie könnte einen weiteren Beleg dafür liefern, dass TSMC fortschrittliche Chips in großem Maßstab fertigen kann.
Kamera-Verbesserungen könnten Upgrades antreiben
Kameras bleiben einer der sichtbarsten Gründe, warum Verbraucher über ein Smartphone-Upgrade nachdenken. Das iPhone 18 Pro soll Kamera-Verbesserungen bringen, auch wenn Apple die endgültigen Spezifikationen noch nicht bestätigt hat.
Zu den spekulierten Änderungen gehört ein Kamerasystem mit variabler Blende, das den Nutzern mehr Kontrolle darüber geben könnte, wie viel Licht den Sensor erreicht. Eine solche Funktion könnte die Fotografie bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen verbessern und den Nutzern zugleich zusätzliche kreative Kontrolle geben.
Für Apple waren Kamera-Verbesserungen historisch gesehen ein wirksamer Weg, Verbrauchern die Vorteile eines neuen iPhones zu vermitteln. Anders als technische Verbesserungen im Inneren des Prozessors lassen sich Kameraänderungen leicht demonstrieren. Eine Präsentation zum Start kann den Verbrauchern sofort zeigen, wie eine neue Kamera im Vergleich zu vorherigen Generationen abschneidet.
Auch eine kleinere Dynamic Island wird erwartet
Eine weitere spekulierte Änderung betrifft die Dynamic Island. Berichten zufolge könnte Apple die Größe der Dynamic Island beim iPhone 18 Pro verkleinern und dadurch möglicherweise zusätzlichen nutzbaren Bildschirmraum schaffen. MacRumors führt eine kleinere Dynamic Island unter den erwarteten Änderungen für die Pro-Modelle der nächsten Generation auf.
Die Änderung wäre im Vergleich zu einem kompletten Redesign eine eher subtile Designanpassung. Das könnte Apples allgemeinen Ansatz beim iPhone 18 Pro widerspiegeln. Statt das äußere Erscheinungsbild vollständig zu verändern, scheint Apple den Fokus auf Verbesserungen bei interner Hardware, Kameras, Effizienz und Software-Funktionen zu legen. Für bestehende iPhone-Besitzer bleibt die Frage, ob diese Änderungen ausreichend groß sind, um ein Upgrade zu rechtfertigen.
Apple könnte beim iPhone-18-Lineup anders vorgehen
Einer der ungewöhnlicheren Aspekte von Apples erwarteter Strategie für 2026 ist die Möglichkeit eines gestaffelten Veröffentlichungsplans. Berichten zufolge sollen das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max im September erscheinen, während günstigere iPhone-18-Modelle später folgen könnten.
MacRumors erwartet derzeit, dass die Pro-Modelle und Apples erstes faltbares iPhone im September erscheinen, während das Standard-iPhone 18 möglicherweise bis zum Frühjahr 2027 verschoben wird. Dieser erwartete Einstieg in den Markt für faltbare Geräte würde Apple in direkten Wettbewerb mit Samsung und Google bringen, die beide bereits eine starke Präsenz mit Foldables aufgebaut haben, und unterstreicht die strategische Notwendigkeit, Marktanteile im Premiumsegment zu halten.
Für Apple könnte diese Strategie wichtige finanzielle Folgen haben. Wenn Verbraucher, die in der traditionellen Herbstsaison nach einem neuen iPhone suchen, weniger günstigere Optionen haben, könnten sich mehr Kunden potenziell den Pro-Modellen zuwenden. Das könnte den durchschnittlichen Verkaufspreis von Apple erhöhen. Es könnte auch die Pro-Reihe noch wichtiger für die Ergebnisse des Weihnachtsquartals machen.
Die Preisgestaltung könnte zu einem zentralen Risiko werden
Die größte Herausforderung könnte der Preis sein. Apples Premium-Smartphones besetzen bereits das obere Ende des Marktes für Unterhaltungselektronik. Da fortschrittliche Chips, Speicher und andere Komponenten teurer werden, könnte Apple unter Druck geraten, höhere Kosten entweder selbst zu tragen oder teilweise an die Verbraucher weiterzugeben. Breitere makroökonomische Belastungen, darunter Inflation und erhöhte Zinsen, haben Verbraucher zudem vorsichtiger bei diskretionären Ausgaben für Premium-Elektronik gemacht, was die Preisgestaltung zusätzlich erschwert.
Berichte deuten darauf hin, dass Komponenten der nächsten Generation die Herstellungskosten erhöhen könnten, insbesondere da Apple auf fortschrittliche Halbleitertechnologie umstellt. Daraus ergibt sich eine schwierige Gleichung. Höhere Preise können den Umsatz pro Einheit steigern, sie können aber auch die Nachfrage verringern. Entsprechend wird genau beobachtet werden, ob Apple starke Verkäufe bei gleichzeitiger Margenstabilität aufrechterhalten kann.
Der Upgrade-Zyklus ist die größere Geschichte
Der Start des iPhone 18 Pro sollte letztlich im Kontext des breiteren Upgrade-Zyklus betrachtet werden. Die Smartphone-Branche wird nicht mehr allein dadurch angetrieben, dass Verbraucher ihr erstes Smartphone kaufen. In den meisten entwickelten Märkten gibt es große Bestände bestehender Smartphone-Nutzer. Das bedeutet, dass Hersteller ihre Kunden davon überzeugen müssen, bereits vorhandene Geräte zu ersetzen.
Apples Herausforderung besteht darin, den Unterschied zwischen einem älteren iPhone und dem neuen Modell groß genug erscheinen zu lassen, um diese Entscheidung zu fördern. KI könnte zu einem der stärksten Argumente werden. Wenn neue Apple-Intelligence-Funktionen leistungsfähigere Hardware erfordern, könnten Nutzer älterer Geräte einen stärkeren Anreiz zum Upgrade haben. Apple muss jedoch zeigen, dass diese Fähigkeiten einen echten praktischen Nutzen bieten und nicht nur eine weitere Marketing-Kategorie darstellen.
Vorbestellungen könnten ein frühes Signal liefern
Sobald der Start erfolgt, werden Anleger ihre Aufmerksamkeit schnell auf die Vorbestellungen richten. Forbes erwartet, dass Apple möglicherweise am 11. September Vorbestellungen eröffnet, gefolgt von einer Verfügbarkeit um den 18. September, auch wenn es sich dabei um Prognosen und nicht um offizielle Ankündigungen handelt.
Die ersten Tage der Nachfrage können nützliche Hinweise auf die Stärke des Produktzyklus liefern. Lange Lieferzeiten und schnelle Ausverkäufe können auf starke Nachfrage hindeuten. Umgekehrt könnten reichliche Verfügbarkeit und kurze Lieferzeiten darauf schließen lassen, dass die anfängliche Nachfrage weniger intensiv ist.
Keines dieser Signale ist perfekt. Apple steuert sein Lager sorgfältig und kann die Produktion an Nachfrageerwartungen anpassen. Dennoch dürften Anleger die Vorbestelltrends genau beobachten.
Warum das Weihnachtsquartal wichtig ist
Apples Geschäftsjahr macht den Start besonders wichtig. Die iPhone-Einführung im September trägt typischerweise zum Dezemberquartal des Unternehmens bei, wenn die Weihnachtssaison die Nachfrage nach Unterhaltungselektronik deutlich erhöhen kann.
Ein starker Start des iPhone 18 Pro könnte daher eine positive Kettenreaktion auslösen. Mehr Geräteverkäufe könnten den iPhone-Umsatz erhöhen. Höhere Nachfrage könnte die Service-Umsätze stützen, wenn Nutzer in Apples Ökosystem eintreten oder zusätzliche Dienste kaufen. Auch der Zubehörverkauf könnte profitieren. Und eine stärkere Nachfrage könnte den Lieferanten von Apple zusätzlichen Schwung geben.
Das Gegenteil könnte ebenfalls eintreten. Wenn Verbraucher Upgrades aufschieben oder höhere Preise ablehnen, könnten Analysten ihre Erwartungen für das Weihnachtsquartal senken. Das könnte Druck auf Apples Aktie ausüben, selbst wenn das Gesamtgeschäft gesund bleibt.
Die Lieferkette wird genau beobachtet
Apples enorme Lieferkette fügt eine weitere Komplexitätsebene hinzu. Das Unternehmen stützt sich auf ein großes Netzwerk aus Halbleiterherstellern, Display-Zulieferern, Kamerakomponenten-Herstellern, Montagepartnern und Logistikunternehmen. Jede Störung kann die Produktion beeinflussen.
Der Wechsel zu fortschrittlicheren Komponenten kann die Lieferplanung noch komplizierter machen. TSMCs Fähigkeit, fortschrittliche Prozessoren in der notwendigen Stückzahl zu produzieren, wird daher wichtig sein. Auch andere Komponenten wie Speicher, Kameras und Displays müssen in ausreichender Menge verfügbar sein.
Aktuelle Branchenberichte haben bereits auf Lieferkettenbelastungen bei Komponenten für die kommende iPhone-Generation hingewiesen, auch wenn die Auswirkungen auf Apples Startpläne ungewiss bleiben.
Coin Bureau hat die iPhone-18-Geschichte ebenfalls hervorgehoben
Der X-Account von Coin Bureau hat bereits zuvor auf Entwicklungen rund um das iPhone 18 Pro und Apples Lieferkette aufmerksam gemacht. Im Juni veröffentlichte der Account einen Beitrag über gemeldete Informationen zu einem Apple-Zulieferer und angeblichen Komponentendaten des iPhone 18 Pro. CoinCentral berichtete später, dass sich der Beitrag auf eine Untersuchung im Zusammenhang mit geleakten Zuliefererinformationen bezog. Der Vorfall zeigt, wie genau das kommende iPhone schon vor seiner offiziellen Vorstellung beobachtet wird.
Für Anleger werden die wichtigeren Informationen letztlich jedoch von Apple selbst kommen, einschließlich der Produktankündigung, der Preisgestaltung, der Vorbestellungszahlen und der Management-Kommentare zur Nachfrage.
Quelle: Coin Bureau auf X
Apples Aktie steht vor einem neuen Produktzyklus-Test
Für Apple-Aktionäre ist die Einführung des iPhone 18 Pro mehr als eine weitere jährliche Produktankündigung. Sie ist ein Test dafür, ob Apple weiterhin Wachstum aus seinem wichtigsten Hardware-Geschäftsfeld generieren und gleichzeitig seine KI-Strategie ausbauen kann.
Das Unternehmen verfügt über enorme Markenloyalität, ein starkes Ökosystem und eine große installierte Basis von iPhone-Nutzern. Diese Vorteile geben Apple erhebliche Chancen. Sie schaffen aber auch Erwartungen. Anleger sind es gewohnt, dass Apple äußerst erfolgreiche Produkteinführungen liefert. Das bedeutet, dass ein lediglich solider Produktzyklus bei zu hohen Erwartungen manchmal als enttäuschend wahrgenommen werden könnte.
Die größere KI-Frage für Apple
Die vielleicht wichtigste Frage ist, ob Apple KI in einen echten Hardware-Upgrade-Zyklus verwandeln kann. Das Unternehmen hat in diesem Bereich erhebliche Vorteile. Es kontrolliert seine Hardware, Betriebssysteme und Siliziumarchitektur. Diese vertikale Integration gibt Apple die Möglichkeit, KI-Funktionen über das gesamte Gerät hinweg zu gestalten, statt sich vollständig auf Drittanbieterkomponenten zu verlassen.
Das iPhone 18 Pro könnte daher als wichtiges Schaufenster für Apples Strategie dienen. Wenn KI-Funktionen tief in alltägliche Aufgaben integriert werden, könnten Nutzer einen höheren Wert darin sehen, auf neuere Hardware umzusteigen. Bleiben die Vorteile begrenzt oder schwer erkennbar, reicht KI möglicherweise nicht aus, um Ersatzzyklen zu beschleunigen.
Was für Apple gut ausgehen könnte
Das bullische Szenario ist relativ klar. Apple bringt das iPhone 18 Pro mit überzeugenden KI-Funktionen, sinnvollen Kamera-Verbesserungen und einem schnelleren, effizienteren Prozessor auf den Markt. Verbraucher reagieren positiv. Vorbestellungen übertreffen die Erwartungen. Die Produktion bleibt im Zeitplan. Die Pro-Modelle verkaufen sich über die Feiertage stark. TSMC und andere wichtige Zulieferer profitieren von der steigenden Nachfrage. Unter diesem Szenario könnten Anleger den Start als Beleg dafür sehen, dass Apples Premium-Smartphone-Strategie weiterhin stark ist.
Was schiefgehen könnte
Das bearishe Szenario ist ebenso wichtig. Verbraucher könnten entscheiden, dass ihre aktuellen iPhones gut genug sind. Höhere Preise könnten Upgrades abschrecken. KI-Funktionen könnten keinen überzeugenden Grund für den Kauf neuer Hardware liefern. Lieferkettenengpässe könnten die Verfügbarkeit einschränken. Oder die neuen Geräte könnten zwar gut abschneiden, aber die bereits in Apples Bewertung eingepreisten hohen Erwartungen nicht übertreffen. Jeder dieser Faktoren könnte dazu führen, dass Anleger die Stärke des nächsten iPhone-Zyklus infrage stellen.
Fazit
Apple wird voraussichtlich am 9. September das iPhone 18 Pro vorstellen, so Forbes, auch wenn Apple das Datum offiziell noch nicht bestätigt hat.
Der bevorstehende Start könnte zu einem der am genauesten beobachteten Technologie-Events des Jahres 2026 werden.
Für Verbraucher stehen Design, Kameras, Akkulaufzeit, Leistung und neue KI-Funktionen im Mittelpunkt. Für Anleger liegt der Fokus auf anderen Punkten. Upgrade-Nachfrage, Preisgestaltung und Vorbestellungszahlen könnten einige der frühesten Hinweise auf Apples Aussichten für das Weihnachtsquartal liefern.
Die erwartete Einführung eines neuen A20-Chips auf Basis von TSMCs 2nm-Fertigungstechnologie könnte auch die Verbindung zwischen Apples Hardware-Roadmap und dem Vorstoß der Halbleiterindustrie in immer fortschrittlichere Fertigung stärken.
Die mögliche Bedeutung von KI sollte nicht unterschätzt werden. Apple muss zeigen, dass künstliche Intelligenz mehr ist als nur eine Softwarefunktion. Das Unternehmen muss Verbrauchern verdeutlichen, warum die neueste Hardware Erlebnisse liefern kann, die ältere iPhones nicht bieten. Das könnte entscheiden, ob das iPhone 18 Pro ein weiteres erfolgreiches jährliches Upgrade oder der Beginn eines bedeutenderen Hardware-Zyklus wird.
Je näher der September rückt, desto genauer werden Anleger Apple beobachten. Der eigentliche Launch mag nur wenige Stunden dauern, seine Wirkung könnte sich jedoch über die gesamte Weihnachtssaison und bis in Apples nächstes Geschäftsjahr hinein erstrecken.
Quelle: Hokanews