NachrichtenAktienInvoiceCloud-Studie zeigt, dass Sprachoptionen die Einführung von Online-Rechnungszahlungen behindern

InvoiceCloud-Studie zeigt, dass Sprachoptionen die Einführung von Online-Rechnungszahlungen behindern

Autor: Globalfintechseries·

Wichtige Erkenntnisse

  • InvoiceCloud befragte 1.000 US-Verbraucher zu Hindernissen bei Online-Rechnungszahlungen.
  • 46% der Befragten sagten, sie würden eher online zahlen, wenn die Plattform ihre bevorzugte Sprache unterstützte.
  • 41% gaben an, dass Sprachbarrieren das Bezahlen erschwert oder zum Abbruch des Online-Prozesses geführt hätten.
  • 52% sagten, sie hätten einen anderen Zahlungsweg nutzen oder Hilfe in Anspruch nehmen müssen, wenn ihre bevorzugte Sprache nicht verfügbar war.
  • Die Umfrage ergab, dass 13% der Befragten Versorgungsunterbrechungen oder gekündigten Versicherungsschutz erlebten, weil Sprachbarrieren das Abschließen der Zahlung verhinderten.
InvoiceCloud-Studie zeigt, dass Sprachoptionen die Einführung von Online-Rechnungszahlungen behindern

InvoiceCloud, ein Anbieter von Online-Abrechnungs- und digitalen Zahlungslösungen, hat die Ergebnisse seiner Verbraucherumfrage zu Rechnungszahlungen veröffentlicht und dabei Sprachoptionen als zentrale Hürde für die Einführung von Online-Rechnungszahlungen hervorgehoben. Die Studie unter 1.000 US-Verbrauchern ergab, dass 46% angaben, sie würden eher eine Online-Rechnungs- oder Zahlungsplattform nutzen, um ihre Rechnungen zu bezahlen, statt per Telefon oder persönlich zu zahlen, wenn die Plattform in ihrer bevorzugten Sprache verfügbar wäre.

Da 79% dieser Verbraucher ihre Rechnungen überwiegend online oder über eine mobile App bezahlen, bleiben Kundenerlebnis und einfache Zugänglichkeit entscheidend für eine breitere Akzeptanz, während viele Unternehmen und Kommunen weiter auf papierlose Rechnungsstellung umstellen. InvoiceCloud sagte, dass ein inklusives Rechnungserlebnis es Kunden ermöglicht, Rechnungen in ihrer bevorzugten Sprache und nicht nur auf Englisch über den von ihnen bereits genutzten Kanal einzusehen und zu bezahlen, was in Bereichen mit routinemäßigen und zeitkritischen Zahlungen relevant sein kann.

Die Umfrage zeigte außerdem, dass Sprache nicht nur ein Hindernis für die Einführung von Online-Rechnungszahlungen ist, sondern auch für pünktliche Zahlungen. InvoiceCloud berichtete, dass 41% der Verbraucher angaben, es sei schwierig gewesen, eine Zahlung zu leisten, oder sie hätten den Online-Rechnungsprozess abgebrochen, weil dieser nicht in ihrer Sprache verfügbar war. Zudem sagten 52%, dass sie über einen anderen Kanal zahlen mussten, etwa per Telefon oder persönlich während der regulären Geschäftszeiten, oder auf Unterstützung durch Freunde oder Familienmitglieder angewiesen waren, wenn ihre bevorzugte Sprache nicht verfügbar war.

„Das Bezahlen einer wichtigen Rechnung sollte einfach sein“, sagte Kevin O’Brien, CEO von InvoiceCloud. „Wenn etwas so Geradliniges wie die Bereitstellung der richtigen Sprache mehr Menschen dabei hilft, online mit Vertrauen zu zahlen, ist das eine Gelegenheit, auf die wir alle achten sollten. Das ist besser für Verbraucher und besser für die Organisationen, die sie bedienen.“

Weitere Ergebnisse der Verbraucherumfrage zu Rechnungszahlungen umfassten Folgendes:

Die befragten Verbraucher zahlten am ehesten Versorgungsleistungen (78%), Versicherungsprämien (59%), Grundsteuern (33%) sowie kommunale oder staatliche Gebühren (33%) über eine Online-Plattform, was den Bedarf an mehreren Sprachoptionen bei Rechnungsanbietern in diesen Sektoren unterstreicht. Unter diesen Verbrauchern gaben 73% an, dass sie ihre Versorgungsleistungen online bezahlen würden, wenn ihre bevorzugte Sprache verfügbar wäre.

Begrenzte Sprachoptionen können auch zu erheblichen Unterbrechungen bei Dienstleistungen führen. Laut der Umfrage gaben 13% der Befragten an, dass ihre Dienstleistungen eingestellt oder ihr Versicherungsschutz gekündigt worden sei, weil Sprache ein Hindernis beim Abschließen von Zahlungen darstellte.

Neben Englisch wählten die Befragten Spanisch, Mandarin, Vietnamesisch, Tagalog und Koreanisch als bevorzugte Sprachen.

Die Umfrageergebnisse unterstreichen die Rolle der sprachlichen Zugänglichkeit bei digitalen Abrechnungs- und Zahlungsprozessen, während Anbieter versuchen, die Nutzung zu erhöhen und Reibungsverluste über die Zahlungskanäle der Kunden hinweg zu verringern, insbesondere da immer mehr essenzielle Dienstleistungen weiter online verlagert werden.