IMF-Abkommen auf Mitarbeiterebene bestätigt: El Salvador hat Bitcoin-Bestände über private Spenden hinaus nicht erhöht
Wichtige Erkenntnisse
- •Der IWF hat mit El Salvador ein Abkommen auf Mitarbeiterebene über die jüngsten Prüfungen seines Extended-Fund-Facility-Programms erreicht.
- •Laut IWF hat die Regierung El Salvadors keine zusätzlichen Bitcoin über dokumentierte private Spenden hinaus angesammelt.
- •Die EFF-Vereinbarung wurde im Dezember 2024 zusammen mit einem Kredit über 1,4 Milliarden US-Dollar genehmigt und verlangte eine Verringerung der Bitcoin-Exposition des öffentlichen Sektors.
- •Im Rahmen der Vereinbarung von 2024 machte El Salvador die Annahme von Bitcoin durch Händler freiwillig und unterstellte Bitcoin-gesicherte Kreditinitiativen der Aufsicht des IWF.
- •Abkommen auf Mitarbeiterebene führen in der Regel nach Genehmigung durch das Exekutivdirektorium des IWF zu Auszahlungen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat mit El Salvador ein Abkommen auf Mitarbeiterebene über die jüngsten Prüfungen im Rahmen des Extended-Fund-Facility-Programms (EFF) des Landes erreicht. Im Rahmen der Ankündigung erklärte der IWF, dass es über dokumentierte private Spenden hinaus zu keiner weiteren Anhäufung von Bitcoin durch die Regierung El Salvadors gekommen ist.
Die Erklärung steht im Einklang mit dem Überwachungsrahmen des Programms, der auch Verpflichtungen in Bezug auf die Bitcoin-Politik des Landes umfasst. Die EFF-Vereinbarung El Salvadors, die im Dezember 2024 zusammen mit einem Kredit über 1,4 Milliarden US-Dollar genehmigt wurde, war unter anderem daran geknüpft, dass der öffentliche Sektor seine Bitcoin-Exposition verringert – eine Bedingung, die nach mehr als einem Jahr Verhandlungen vereinbart wurde, in denen der IWF das Land aufgefordert hatte, die mit seiner Bitcoin-Politik verbundenen Risiken zu begrenzen. Das Abkommen markiert einen weiteren Meilenstein in der laufenden Zusammenarbeit El Salvadors mit dem IWF, und Abkommen auf Mitarbeiterebene bahnen in der Regel den Weg für Auszahlungen, sobald sie vom Exekutivdirektorium des IWF genehmigt wurden.
NEW: The IMF says El Salvador has reached staff-level agreement on its extended fund facility reviews, confirming no further Bitcoin accumulation beyond documented private donations. pic.twitter.com/vuHGjGJHGt — Cointelegraph (@Cointelegraph) September 4, 2026
Bitcoin-Bestände bleiben unter Prüfung
Laut dem Update des IWF wurden alle Zugänge zu den gemeldeten Bitcoin-Beständen El Salvadors auf private Spenden und nicht auf neue Käufe der Regierung zurückgeführt. Diese Klarstellung erfolgt, während die Bitcoin-Politik ein genau beobachteter Aspekt des Wirtschaftsreformprogramms des Landes bleibt. Im Rahmen der Vereinbarung von 2024 änderte El Salvador zudem sein Bitcoin-Gesetz als gesetzliches Zahlungsmittel dahingehend, dass die Annahme von Bitcoin durch Händler freiwillig statt verpflichtend wurde, und die Beteiligung an Bitcoin-gesicherten Kreditinitiativen wurde der Aufsicht des IWF unterstellt.
El Salvador war 2021 das erste Land, das Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel einführte, und seine Bitcoin-Strategie bleibt ein Schwerpunkt der Diskussionen mit internationalen Finanzinstitutionen. Die jüngste Erklärung bietet zusätzliche Klarheit über die Einhaltung der IWF-Verpflichtungen des Landes.
Märkte beobachten künftige politische Entwicklungen
Das jüngste Update des IWF zu El Salvador und Bitcoin verdeutlicht das fortgesetzte Zusammenspiel von Kryptowährungspolitik und internationaler Finanzaufsicht. Investoren und politische Entscheidungsträger werden künftige IWF-Prüfungen sowie alle Updates zur Bitcoin-Strategie El Salvadors weiterhin beobachten, ebenso wie die breitere fiskalische Lage des Landes, die das EFF-Programm durch Reformen zur Schuldennachhaltigkeit und zum Wachstum unterstützen soll. Der Ansatz des Landes bleibt eines der genauest beobachteten Beispiele für die Einführung von Bitcoin auf Staatsebene.