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Hyperliquid führt optionale permissioned Markets über HIP-3* ein

Autor: Hokanews·

Wichtige Erkenntnisse

  • Hyperliquids vorgeschlagene HIP-3*-Funktion ermöglicht Market Deployern und Sub-Deployern, über Onchain-Whitelists zu steuern, welche Teilnehmer auf einzelne Märkte zugreifen können.
  • Die Funktion ist derzeit auf dem Testnet verfügbar und soll über ein zukünftiges Upgrade in das Hauptnetz integriert werden.
  • Die permissioned Funktionalität ist optional und verändert weder bestehende HIP-3-Märkte noch uneingeschränkte Kryptowährungsmärkte.
  • Onchain-Whitelists ermöglichen es, Zulassungsregeln auf Marktebene transparent vom Netzwerk durchzusetzen – relevant für regulierte Assets wie tokenisierte Aktien und Devisen.
  • Die Deployer bleiben einzeln für die regulatorische Compliance verantwortlich, da der technische Mechanismus allein keine Compliance mit einem Regime begründet.
Hyperliquid führt optionale permissioned Markets über HIP-3* ein

Hyperliquid plant, eine optionale Funktion für permissioned Markets in sein HIP-3-Framework einzuführen, die es Market Deployern ermöglicht, die Teilnahme an bestimmten Märkten über Onchain-Whitelists einzuschränken. Laut Informationen von Wu Blockchain ist die Funktion – bekannt als HIP-3* – derzeit auf Hyperliquids Testnet verfügbar und soll durch ein zukünftiges Netzwerk-Upgrade integriert werden.

Unter dem vorgeschlagenen System können Market Deployer und ihre Sub-Deployer Onchain-Whitelists verwalten, die festlegen, welche Teilnehmer auf einzelne Märkte zugreifen können. Hyperliquid erklärte, die Funktion soll Deployern helfen, Märkte im Einklang mit geltenden regulatorischen und anderen Anforderungen zu betreiben.

Hyperliquid erweitert die Marktkontrollen von HIP-3

HIP-3 wurde konzipiert, damit Drittanbieter-Deployer Perpetual-Märkte auf Hyperliquid erstellen und betreiben können – einer Layer-1-Blockchain, deren Flaggschiff-Anwendung ein vollständig Onchain-basierter Perpetuals-DEX ist. Das Framework hat die Bandbreite der über das Netzwerk anbietbaren Märkte erweitert und gibt einzelnen Deployern gleichzeitig größere Kontrolle über Marktparameter und den Betrieb.

HIP-3* fügt eine weitere Ebene an Flexibilität hinzu, ohne die bestehende Struktur für Kryptowährungsmärkte zu verändern, die keinen beschränkten Zugang erfordern. Hyperliquid betonte, die permissioned Funktionalität sei optional und werde bestehende HIP-3-Märkte nicht beeinflussen.

Diese Unterscheidung könnte für das breitere Ökosystem wichtig sein. Anstatt Teilnahmebeschränkungen für HIP-3 als Ganzes zu verhängen, würde das vorgeschlagene Modell einzelnen Marktbetreibern die Entscheidung überlassen, ob kontrollierter Zugang für einen bestimmten Markt notwendig ist. Es spiegelt zudem einen breiteren Design-Trend bei Onchain-Handelsplattformen wider, die allgemein offene, permissionless Teilnahme bevorzugt haben, aber zunehmend mit Fragen konfrontiert sind, wenn sie Instrumente listen, die an regulierte Assets oder Rechtsordnungen gebunden sind.

Onchain-Whitelists und regulatorische Anforderungen

Permissioned Access wird zunehmend relevant, da Kryptoplattformen in Märkte mit Finanzinstrumenten und anderen Assets expandieren, die jurisdictionsabhängigen Anforderungen unterliegen können – etwa Beschränkungen, wer tokenisierte Aktien, Devisen oder Rohstoffprodukte handeln darf. Eine Onchain-Whitelist kann einen transparenten Mechanismus bieten, um vorab festgelegte Zulassungsregeln auf Marktebene durchzusetzen, wobei Zugriffsentscheidungen vom Netzwerk aufgezeichnet und durchgesetzt werden und nicht allein von einem Offchain-Betreiber.

Für Hyperliquid könnte die Funktion Deployern zusätzliche Infrastruktur für den Betrieb von Märkten bieten, bei denen uneingeschränkte Teilnahme möglicherweise nicht angemessen ist. Die Verfügbarkeit des technischen Mechanismus begründet jedoch für sich genommen keine Compliance mit einem bestimmten regulatorischen Regime; einzelne Deployer blieben verantwortlich dafür, die für ihre Märkte geltenden Anforderungen zu erfüllen.

Die erste Version von HIP-3* ist bereits auf dem Testnet live. Der nächste bedeutende Schritt wird das Netzwerk-Upgrade sein, das die Funktion auf dem Hauptnetz verfügbar macht. Danach entscheiden die Market Deployer, ob und wo sie permissioned Access aktivieren. Zu beobachten bleibt, welche Deployer Whitelists übernehmen, auf welche Assetklassen sie diese anwenden und wie Regulierungsbehörden auf Onchain-Zulassungskontrollen reagieren.

Berichtet von Victoria Hale für Hokanews.