NachrichtenKryptoGrayscale fordert die SEC auf, das bestehende Krypto-ETF-Rahmenwerk zu bewahren

Grayscale fordert die SEC auf, das bestehende Krypto-ETF-Rahmenwerk zu bewahren

Autor: AI Crypto Core·

Wichtige Erkenntnisse

  • Die SEC hat eine öffentliche Kommentierungsfrist zu Regeln für neuartige Exchange-Traded Funds eröffnet, einschließlich Krypto-Produkten.
  • Grayscale hat eine Stellungnahme eingereicht, in der das Unternehmen die Regulierer unter dem Motto „Don't Break What Works“ auffordert, das bestehende Krypto-ETF-Rahmenwerk zu bewahren.
  • Grayscale betreibt GBTC, das unter dem aktuellen Genehmigungsweg von einem Trust in einen Spot-Bitcoin-ETF umgewandelt wurde, womit das Unternehmen ein direkter Nutznießer der geltenden Regeln ist.
  • Jede Entscheidung der SEC würde für alle Krypto-ETF-Emittenten gelten, darunter BlackRock und Fidelity, nicht nur für Grayscale.
  • Das Ergebnis könnte beeinflussen, wie Krypto-ETFs eingereicht und genehmigt werden, sowie welche Produkte Anlegern zur Verfügung stehen und wie schnell neue aufgelegt werden.
Grayscale fordert die SEC auf, das bestehende Krypto-ETF-Rahmenwerk zu bewahren

Grayscale drängt die SEC, das Rahmenwerk für Krypto-ETFs nicht zu verändern, und argumentiert in einer öffentlichen Stellungnahme, dass die bestehende Struktur bereits funktioniere und bewahrt werden sollte, während die Regulierer über neue Regeln für neuartige Exchange-Traded Funds beraten. Der Streit um die Zukunft der Krypto-ETFs stellt einen der größten Digital-Asset-Verwalter gegen die Behörde, die derzeit Feedback dazu einholt, wie diese Produkte gestaltet werden sollten.

Kernpunkte

  • Die SEC hat eine öffentliche Kommentierungsfrist zu Regeln für neuartige Exchange-Traded Funds eröffnet, einschließlich Krypto-Produkten.
  • Grayscale hat eine Stellungnahme eingereicht und sich damit dagegen positioniert, wobei das Unternehmen seinen Standpunkt mit „Don't Break What Works" umreißt.
  • Das Ergebnis könnte prägen, wie Krypto-ETF-Emittenten künftige Produkte strukturieren und auf den Markt bringen.

Wofür Grayscale in seinem Streit mit der SEC plädiert

Der Konflikt geht auf den Schritt der SEC zurück, öffentliche Kommentare zu neuartigen Exchange-Traded Funds einzuholen – eine Überprüfung, die die Mechanik von Genehmigung und Struktur von Krypto-ETFs wieder auf den Tisch bringt. Dies folgt auf eine Phase, in der Spot-Krypto-ETFs, beginnend mit der Genehmigung von Spot-Bitcoin-Fonds im Januar 2024, zu einem der am schnellsten wachsenden Segmente des US-ETF-Markts wurden, was den Emittenten eine große bestehende Basis an Produkten verschafft hat, die unter den geltenden Regeln aufgelegt wurden.

In seinem Kommentarschreiben an die Behörde argumentiert Grayscale, dass der aktuelle Ansatz für Krypto-ETFs bereits funktioniere, und warnt die Regulierer davor, ihn durch ein ungetestetes Rahmenwerk zu ersetzen. Frei formuliert: Statt die Regeln, die es bestehenden Krypto-ETFs ermöglichten, an den Markt zu kommen, neu zu schreiben, möchte Grayscale, dass die SEC den funktionierenden Prozess unangetastet lässt. Die Formulierung „Don't Break What Works“ ist ein direkter Appell, die Kontinuität für Emittenten und Anleger zu bewahren. Grayscale betreibt GBTC, den Fonds, der unter ebendiesem bestehenden Rahmenwerk von einem Trust in einen Spot-Bitcoin-ETF umgewandelt wurde, womit das Unternehmen ein direkter Nutznießer des aktuellen Genehmigungswegs ist.

Für Emittenten könnte eine Änderung des SEC-Ansatzes beeinflussen, wie Produkte eingereicht und genehmigt werden; für Anleger könnte sich dies auf die verfügbare Palette an Krypto-ETFs auswirken und darauf, wie schnell neue Produkte den Markt erreichen.

Warum dieses SEC-Patt für den Krypto-ETF-Markt wichtig ist

Die Tragweite geht über Grayscale hinaus. Da sich die Kommentierungsfrist mit den breiteren Regeln für neuartige ETFs befasst, würde jede Entscheidung der SEC für das gesamte Feld der Krypto-ETF-Emittenten gelten, nicht nur für ein einzelnes Unternehmen. Große Emittenten wie BlackRock und Fidelity haben eigene Spot-Bitcoin- und Ether-ETFs aufgelegt, sodass jede Änderung des zugrunde liegenden Rahmenwerks einen breiten Teil der traditionellen Asset-Management-Branche berühren würde – nicht nur Krypto-native Unternehmen.

Auch andere Asset-Manager haben sich zu Wort gemeldet. Krypto-Branchenverbände haben eigene Antworten auf die Anfrage der SEC eingereicht, was unterstreicht, dass es sich bei dem Regelungsverfahren um eine branchenweite Grundsatzfrage handelt, nicht um einen unternehmensspezifischen Streit.

Grayscales ETF-Ambitionen werden am Markt genau beobachtet, darunter jüngste Entwicklungen, die Zcash auf Spekulationen um einen Grayscale-ETF deutlich ansteigen ließen – ein Hinweis darauf, dass die Produktentscheidungen des Unternehmens bis in die Token-Preise hineinwirken können.

Das kurzfristige Bild ist von regulatorischer Unsicherheit geprägt: Mit geöffnetem Kommentierungsfenster und weiteren Eingaben im Verfahren bleibt die Richtung der US-Krypto-ETF-Politik ungeklärt. Wie die SEC das Plädoyer für den Status quo gegen die Forderungen nach neuen Regeln abwägt, wird die Weichen für die nächste Phase des Marktes stellen.

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Krypto- und Digital-Asset-Märkte bergen erhebliche Risiken.