NachrichtenRohstoffe & ForexGold und Silber geben nach kräftigem Erholungssprung nach – Märkte warten auf US-Arbeitsmarktdaten

Gold und Silber geben nach kräftigem Erholungssprung nach – Märkte warten auf US-Arbeitsmarktdaten

Autor: CNBC-TV18 Markets·

Wichtige Erkenntnisse

  • Die Preise für Gold und Silber gaben nach, nachdem beide Metalle in der vorangegangenen Sitzung eine starke Erholung verzeichnet hatten.
  • Die Aufmerksamkeit der Anleger hat sich auf den anstehenden Bericht zu den US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft als Schlüsselindikator für die Zinsentscheidungen der Federal Reserve gerichtet.
  • Stärker als erwartetes US-Beschäftigungswachstum belastet zinslose Anlagen wie Gold und Silber in der Regel, indem es höherer Zinsen über einen längeren Zeitraum stützt.
  • Der US-Dollar und die Renditen von US-Staatsanleihen, die im Allgemeinen gegenläufig zum Goldpreis tendieren, werden ebenfalls von sich wandelnden Zinserwartungen beeinflusst.
  • Ein erheblicher Teil der Silbernachfrage stammt aus industriellen Anwendungen wie Elektronik und Solar-Photovoltaik, was den Preis teilweise an Konjunkturzyklen koppelt.
Gold und Silber geben nach kräftigem Erholungssprung nach – Märkte warten auf US-Arbeitsmarktdaten

Die Preise für Gold und Silber gaben nach einer kräftigen Erholung nach, da die Anleger ihre Aufmerksamkeit auf anstehende Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten richteten, die die Geldpolitik der Federal Reserve und die breiteren Markterwartungen beeinflussen könnten.

Der Rückgang erfolgt, nachdem beide Edelmetalle in der vorangegangenen Sitzung eine starke Erholung verzeichnet hatten. Der Fokus liegt nun auf dem Bericht zu den US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft (Nonfarm Payrolls), einem der aufmerksamsten Wirtschaftsindikatoren, während Händler die Verfassung des Arbeitsmarktes und deren Auswirkungen auf den Zinspfad der Federal Reserve einschätzen.

Die US-Arbeitsmarktdaten sind eine zentrale Grundlage für die Entscheidungen der Federal Reserve. Ein stärker als erwartetes Beschäftigungswachstum stärkt in der Regel das Argument, die Zinsen länger hochzuhalten, was auf zinslose Anlagen wie Gold und Silber drücken kann. Umgekehrt erhöhen schwächere Arbeitsmarktzahlen tendenziell die Erwartungen von Zinssenkungen, was Edelmetalle historisch gesehen stützt, indem es die Opportunitätskosten ihrer Haltung senkt.

Die Zinserwartungen wirken sich auch auf den US-Dollar und die Renditen von US-Staatsanleihen aus, die beide üblicherweise gegenläufig zum Goldpreis tendieren: Ein stärkerer Dollar macht das in Dollar gehandelte Bullion für Inhaber anderer Währungen teurer, während höhere Realrenditen die relative Attraktivität verzinslicher Anlagen erhöhen.

Gold gilt weithin als traditioneller sicherer Hafen sowie als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertung, während Silber, das sowohl Edelmetall- als auch Industriemetall-Eigenschaften besitzt, häufig mit erhöhter Volatilität gehandelt wird. Ein erheblicher Teil der Silbernachfrage stammt aus industriellen Anwendungen, darunter Elektronik und Solar-Photovoltaik, was die Preisentwicklung teilweise an Konjunkturzyklen statt allein an die Geldpolitik koppelt.

Anleger werden zudem weitere US-Wirtschaftsveröffentlichungen, einschließlich Inflationsdaten, sowie Äußerungen von Verantwortlichen der Federal Reserve im Blick behalten, um weitere Signale zur Richtung der Geldpolitik zu erhalten.

Quelle: CNBC-TV18

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung verstanden werden. Leser sollten vor Anlageentscheidungen zertifizierte Fachleute konsultieren.