NachrichtenRohstoffe & ForexGold- und Silberpreise fallen, während Anleger Treasury-Renditen, Ölpreise und Zinserwartungen abwägen

Gold- und Silberpreise fallen, während Anleger Treasury-Renditen, Ölpreise und Zinserwartungen abwägen

Autor: CNBC-TV18 Markets·

Wichtige Erkenntnisse

  • COMEX-Gold-Futures fielen am Mittwoch um 0,33 %, während Silber-Futures um 1,39 % nachgaben.
  • Die Metalle schwächten sich ab, während Anleger US-Staatsanleiherenditen, Ölpreise und Zinserwartungen abwogen.
  • Gold und Silber werden stark von den Erwartungen zur Politik der Federal Reserve sowie von eingehenden Inflations- und Beschäftigungsdaten beeinflusst.
  • Höhere Treasury-Renditen erhöhen die Opportunitätskosten der Bullionhaltung, da die Metalle keine Zinsen abwerfen.
  • Silber bewegt sich oft stärker als Gold, da es sowohl als Edelmetall als auch für industrielle Zwecke genutzt wird.
Gold- und Silberpreise fallen, während Anleger Treasury-Renditen, Ölpreise und Zinserwartungen abwägen

Die Preise für Gold und Silber sind am Mittwoch gefallen, wobei Silber den stärkeren Verlust der beiden Metalle verzeichnete. COMEX-Gold-Futures gaben 0,33 % nach, während Silber um 1,39 % sank.

Diese Bewegung kam zustande, während Marktteilnehmer die Entwicklungen bei den Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen, den Ölpreisen und dem Zinsausblick abwogen — die zentralen Faktoren, die CNBC-TV18 Markets hervorhob.

Gold und Silber werden an der COMEX gehandelt, einer Rohstoffbörse, die von der CME Group betrieben wird und auf der Referenzpreise über Futures-Kontrakte gebildet werden. Beide Metalle hängen eng mit den Erwartungen zur US-Geldpolitik zusammen, die von der Federal Reserve bestimmt wird und stark von den eingehenden Inflations- und Beschäftigungsdaten abhängt: Da Gold keine Zinsen abwirft, erhöhen höhere Treasury-Renditen die Opportunitätskosten seiner Haltung, während Erwartungen einer lockereren Geldpolitik die Nachfrage nach Edelmetallen historisch tendenziell gestützt hat. Silber, das sowohl als Edelmetall als auch als Industriemetall dient — mit Nachfrage aus Branchen wie Elektronik und Solar-Photovoltaik — verzeichnet häufig stärkere Kursschwankungen als Gold.

Neben den Zinserwartungen beobachten Anleger am Edelmetallmarkt routinemäßig die Ölpreise, Inflationsindikatoren und den US-Dollar, die den Handel am Bullionmarkt jeweils beeinflussen. Energiekosten fließen in breitere Inflationsdaten ein, weshalb Öl ein vielbeachteter Indikator für den Zinsausblick ist; da Bullion in Dollar notiert wird, prägen Währungsschwankungen zudem, wie Halter anderer Währungen die Metalle bewerten.

Für Bullionhändler liegen die nächsten Prüfpunkte bei den terminierten Veröffentlichungen US-amerikanischer Inflationsdaten und den anstehenden geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve — Ereignisse, an denen die Erwartungen für Treasury-Renditen und den Dollar üblicherweise neu ausgerichtet werden.

CNBC-TV18 wies darauf hin, dass der Artikel ausschließlich Informationszwecken dient und nicht als Anlageberatung aufgefasst werden sollte, und dass Leser vor Anlageentscheidungen zertifizierte Fachleute konsultieren sollten.