Datenexperte gibt der GOP eine brutale Warnung: „Adiós, republikanische Mehrheit“
Wichtige Erkenntnisse
- •CNN-Analyst Harry Enten warnte, dass die Republikaner ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus und möglicherweise auch im Senat verlieren könnten, wenn die Benzinpreise bis zu den Zwischenwahlen im November hoch bleiben.
- •Unter Wählern, die mit beiden Parteien unzufrieden sind, werden die Demokraten in House-Rennen mit 49 zu 26 Prozent gegenüber den Republikanern bevorzugt.
- •Eine CBS/YouGov-Umfrage ergab, dass 55 Prozent der Wähler glauben, republikanische Politik schade ihren Lebenshaltungskosten, während nur 24 Prozent sie für hilfreich halten.
- •Prognosemärkte sehen die Wahrscheinlichkeit, dass Benzin am Wahltag über 3,50 US-Dollar pro Gallone liegt, bei 81 Prozent.
- •Die Demokraten haben in einer Umfrage einen knappen Vorsprung beim Vertrauen in Wirtschaftsfragen von 54 zu 45 Prozent, während eine andere Umfrage nahezu Gleichstand zeigt.

CNN-Datenanalyst Harry Enten warnte am Mittwoch, dass die Republikaner ihre Mehrheiten im Kongress verlieren könnten, wenn die Benzinpreise bis zu den Zwischenwahlen im November hoch bleiben.
Bei noch 76 Tagen bis zur Wahl am 3. Nov. ist eines der größten Probleme für Republikaner auf dem Wahlzettel, wie Enten anmerkte, dass Wähler, die mit beiden Parteien unzufrieden sind, sich zunehmend demokratischen Kandidaten zuwenden. Bei den Präferenzen für House-Rennen unter Wählern, die mit beiden Parteien unzufrieden sind, wurden die Demokraten zu 49 Prozent gewählt, im Vergleich zu 26 Prozent für die Republikaner.
Dieser Trend, sagte Enten, hat seine Wurzeln in der Wirtschaft. Eine CBS/YouGov-Umfrage zeigt, dass sich die antiparteiliche Stimmung auf Themen rund um die Lebenshaltungskosten konzentriert. Mit Blick auf die Haltung der Wähler zu wirtschaftspolitischen Maßnahmen glauben 36 Prozent, dass demokratische Politik bei den Lebenshaltungskosten hilft, während 38 Prozent glauben, sie schade. Bei den Republikanern glauben 24 Prozent der Wähler, dass ihre Politik hilft, während 55 Prozent sagen, das sei nicht der Fall.
Das zentrale Thema des Tages sei weiterhin die Erschwinglichkeit, sagte Enten, und Kraftstoffpreise seien ein wesentlicher Teil davon. Inmitten von Behauptungen, dass es keine Einigung zwischen Iran und den USA gebe, stiegen die Ölpreise erneut.
Enten verwies auch auf Prognosemärkte und darauf, wo diese die Benzinpreise mit Blick auf die Wahl sehen.
"Chance that the gas prices on election day are above $3.50 per gallon, look at this: 81 percent chance, according to the prediction market, that number up like a rocket. This is why ... Americans think that Republicans hurt them on the cost of living. This number holds — this number, right, well, I'll tell you this much: Adiós, amigos, goodbye, see you later [to] that Republican House majority, and maybe that Senate majority as well," sagte Enten.
Die Preise für Lebensmittel, Wohnen, Gesundheitsversorgung und Energie bleiben für Amerikaner zentrale Sorgen, und viele Haushalte sagen, sie kämen gerade so über die Runden oder hätten Schwierigkeiten. Dieser breitere Druck bei den Lebenshaltungskosten erklärt mit, warum wirtschaftspolitische Botschaften die Wahlberichterstattung weiter dominieren, und er lässt den Parteien auch wenig Spielraum für Zugewinne, ohne die täglichen Kosten anzugehen. Im Wahlzyklus 2026 haben die Demokraten an Boden gewonnen, indem sie niedrigere Alltagskosten und Gesundheitsversorgung betonten, während die Unzufriedenheit mit Donald Trumps Umgang mit Inflation und Wirtschaft den traditionellen Vorteil der GOP geschwächt hat.
Dennoch ist der Vorsprung der Demokraten eher knapp als eindeutig. Eine aktuelle Umfrage ergab, dass 54 Prozent der Wähler den Demokraten in Wirtschaftsfragen mehr vertrauten als 45 Prozent den Republikanern, während eine andere Umfrage nahezu Gleichstand zwischen den Parteien feststellte.