Demokratischer Senator Gallego lehnt Ethik-Regelungen der Republikaner im CLARITY Act ab und kündigt Gegenvorschlag an
Wichtige Erkenntnisse
- •Die Senatsrepublikaner veröffentlichten einen Entwurfstext für den CLARITY Act, ein Gesetz, das einen umfassenden US-Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte schaffen soll.
- •Der Entwurf verbietet Bundesbeamten, einschließlich Präsident Donald Trump, die Ausgabe oder Förderung digitaler Vermögenswerte.
- •Senator Ruben Gallego bezeichnete die republikanischen Ethik-Bestimmungen als unzureichend und plant, mit Senator Thom Tillis und anderen Republikanern einen Gegenvorschlag auszuarbeiten.
- •Senator Bernie Moreno verteidigte den Entwurf und erklärte, er enthalte außergewöhnlich starke Ethik-Regelungen.
- •Das Gesetz zielt darauf ab, die regulatorischen Zuständigkeitsgrenzen zwischen SEC und CFTC für verschiedene Teile des Marktes für digitale Vermögenswerte zu definieren.

Demokratische Senator Ruben Gallego aus Arizona kritisierte die Ethik-Bestimmungen im Entwurf der Senatsrepublikaner für den Digital Asset Market Clarity (CLARITY) Act scharf und erklärte am Donnerstag gegenüber Politico, der Vorschlag sei „kein ernsthafter Versuch" gewesen. Er kündigte an, mit republikanischen Kollegen einen Gegenvorschlag auszuarbeiten.
Am Mittwoch veröffentlichten die Senatsrepublikaner den vorgeschlagenen Text für den CLARITY Act, einen bedeutenden Gesetzentwurf zur Marktstruktur für Kryptowährungen, der darauf abzielt, einen umfassenden regulatorischen Rahmen für digitale Vermögenswerte in den Vereinigten Staaten zu schaffen. Der Entwurf enthält Ethik-Regelungen, die allen US-Bundesbeamten — einschließlich Präsident Donald Trump — verbieten würden, digitale Vermögenswerte auszugeben oder zu fördern.
Die Demokraten wandten schnell ein, dass die Ethik-Bestimmungen nicht weit genug gingen, was unterstreicht, wie zentral Ethik-Beschränkungen dafür geworden sind, ob das umfassendere Marktstruktur-Paket parteiübergreifende Unterstützung aufrechterhalten kann.
„Was auch immer für ein Stück Scheiße sie uns zurückgeschickt haben, das war kein ernsthafter Versuch", sagte Senator Gallego am Donnerstag gegenüber Politico.
„Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein ernsthafter Versuch ist — nach all der Arbeit, die wir mit unseren republikanischen Kollegen geleistet haben, dass sie die monatelange Arbeit nehmen und diese irgendwie auslegen und sich dann umdrehen und denken, was sie angeboten haben, käme auch nur annähernd in die Nähe", fügte Gallego hinzu.
Die Senatsrepublikaner haben der Behauptung widersprochen, die Ethik-Bestimmungen seien unzureichend. Senator Bernie Moreno bezeichnete den Entwurf als enthaltend „die stärkste Ethik-Formulierung in der Geschichte der USA."
Gallego sagte, er werde mit Senator Thom Tillis und anderen Republikanern an einem Gegenvorschlag zusammenarbeiten.
„Wir sind noch in diesem Kampf", sagte Gallego gegenüber Politico. „Wir werden Sprache zurücksenden."
Der CLARITY Act ist Teil einer umfassenderen gesetzgeberischen Initiative im Kongress, um Klarheit in die Regulierung digitaler Vermögenswerte zu bringen und gerichtliche Zuständigkeitsgrenzen zwischen der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) festzulegen. Diese Grenzen sind wichtig, da sie helfen würden zu bestimmen, welche Bundesbehörde unterschiedliche Teile des Marktes für digitale Vermögenswerte beaufsichtigt. Der Gesetzentwurf war Gegenstand monatelanger parteiübergreifender Verhandlungen, wobei die Ethik-Bestimmungen zu einem zentralen Streitpunkt zwischen den beiden Parteien wurden.
Quelle: CryptoNews.net