Fuze Finance expandiert in die Schweiz, um die institutionelle Nachfrage nach Krypto-Assets und Stablecoins zu bedienen
Wichtige Erkenntnisse
- •Fuze Finance ist in die Schweiz eingetreten – der erste Markt des Unternehmens in Westeuropa.
- •Die SO-FIT hat Fuze als angeschlossenen Finanzintermediär unter der Aufsicht gemäß dem Anti-Geldwäschegesetz zugelassen.
- •Das Unternehmen wird institutionelle Krypto-Asset-Infrastruktur, Stablecoin-Abwicklung und Brokerage-Dienstleistungen parallel zu SWIFT-, SEPA- und SIC-Zahlungswegen anbieten.
- •Fuze kündigte an, Schweizer Privatbanken und Vermögensverwalter über Schweizer regulierte Partnerinstitutionen mit einem vollständig offengelegten Krypto-Asset-Dienstleistungsmodell zu versorgen.
- •Die Expansion erfolgt vor dem Hintergrund einer berichteten Lücke bei regulierten Krypto-Asset-Angeboten bei vielen Schweizer Banken.

Fuze Finance (Fuze), ein regulierter Anbieter von Krypto-Asset-Infrastruktur, hat seine Expansion in die Schweiz angekündigt. Der Schritt markiert den Eintritt des Unternehmens in Westeuropa und ergänzt seine bestehenden regulatorischen Lizenzen im Nahen Osten, in der Türkei und in Kanada.
Die Supervisory Organisation for Financial Intermediaries and Trustees (SO-FIT) hat Fuze als angeschlossenen Finanzintermediär zugelassen, der der Aufsicht gemäß dem Anti-Geldwäschegesetz (Anti-Money Laundering Act) unterliegt. Als beaufsichtigter Intermediär wird Fuze institutionellen Kunden eine Krypto-Asset-Infrastruktur sowie Stablecoin-Abwicklung parallel zu SWIFT-, SEPA- und SIC-Zahlungswegen anbieten.
Der Markteintritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Schweizer Finanzinstitute bei regulierten Dienstleistungen für digitale Assets eine Lücke aufweisen. Laut dem IWF unter Verweis auf die FINMA haben rund vier von fünf Schweizer Banken noch kein reguliertes Krypto-Asset-Angebot aufgebaut – eine Lücke, die auf Krypto-Infrastruktur spezialisierte Unternehmen durch Kooperationen mit lokalen Instituten oder durch den Aufbau einer eigenen, Schweizer regulierten Präsenz zu schließen versuchen.
Mo Ali Yusuf, CEO von Fuze Finance, erklärte: „Die Schweiz ist ein Vorreiter bei der Regulierung von Krypto-Assets, und wir freuen darauf, unsere Erfahrung in einen der wichtigsten Finanzzentren der Welt einzubringen. Schweizer Banken und Fintechs suchen mehr als ein Krypto-Produkt, das an bestehende Systeme angeflanscht wird – sie brauchen sichere, regulierte Infrastruktur, die für die Zukunft der Finanzbranche geeignet ist. Wir wollen Institutionen eine Krypto-Asset-Infrastruktur bieten, mit der sie schneller skalieren und innovieren können, um der wachsenden Kundennachfrage gerecht zu werden.“
Fuze wird digitale und konventionelle Infrastruktur in einem einzigen regulierten Angebot zusammenführen. Für Schweizer Privatbanken und Vermögensverwalter wird das Unternehmen ein vollständig offengelegtes Dienstleistungsmodell für Krypto-Assets bereitstellen, das über Schweizer regulierte Partnerinstitutionen – einschließlich Banken und Fintechs – erbracht wird.
Fuze wird institutionelles Krypto-Brokerage, OTC-Execution auf Agenturbasis sowie eingebettetes Krypto-Asset-Brokerage ermöglichen. Dieses Modell ist in einem gemeinsamen Whitepaper mit dem Blockchain-Sicherheits- und Risikolösungsunternehmen Halborn dargelegt.
Gianluca Masini, Country Manager von Fuze Finance (Schweiz), ergänzte: „Die Schweiz hat einen regulatorischen Rahmen geschaffen, der Krypto-Assets als Kern der Zukunft der Finanzbranche betrachtet. Unter der SO-FIT bauen wir ein Team vor Ort mit agilen lokalen Entscheidungsstrukturen auf. Schweizer Banken und Fintechs stellen hohe Anforderungen an ihre Partner, und wir wollen vom ersten Tag an den bestmöglichen Service bieten.“