Vier Reedereien bestellen neue Zweistoff-VINGA-Tanker der Serie
Wichtige Erkenntnisse
- •Vier Reedereien aus Schweden, Norwegen und Kanada haben gemeinsam vier Zweistoff-Tanker der VINGA-Serie bestellt und die Serie damit auf 26 Schiffe erweitert.
- •Die Produktentanker mit 17.999 DWT werden in Yangzhou, China, gebaut, die Lieferung ist für 2028 und 2029 geplant.
- •Nach der Auslieferung fahren die Schiffe unter schwedischer Flagge und treten der Gothia Tanker Alliance bei, einem kommerziellen Pool für Mittlere Tanker, der hauptsächlich in Nordeuropa operiert.
- •Die Tanker können mit LNG, flüssigem Biomethan oder konventionellen Marinkraftstoffen fahren und verfügen über Landstromfähigkeit sowie Batterie-Hybridsysteme.
- •Der Auftrag passt zu den IMO-Netto-Null-Zielen für die Schifffahrt und zur Ausweitung des EU-Emissionshandelssystems auf das maritime CO2 ab 2024.

Vier Reedereien aus Schweden, Norwegen und Kanada haben gemeinsam neue Zweistoff-fähige Tanker der VINGA-Serie bestellt und die Serie damit auf insgesamt 26 Schiffe erweitert, wie das schwedische Familienunternehmen Furetank am Freitag in einer E-Mail-Erklärung mitteilte.
FureBear, ein Joint Venture zwischen Kanadas Algoma Central und Furetank, wird zwei der Schiffe übernehmen. Norwegens O.H. Meling und Schwedens Älvtank erhalten jeweils eines.
Die Produktentanker mit 17.999 DWT werden in Yangzhou, China, gebaut, die Lieferung ist für 2028 und 2029 geplant. Nach der Auslieferung werden die Schiffe unter schwedischer Flagge fahren und der Gothia Tanker Alliance beitreten, einem schwedisch beflaggten kommerziellen Pool für Mittlere Tanker, der hauptsächlich in Nordeuropa operiert.
Die neuen Tanker sind für den Betrieb mit LNG, flüssigem Biomethan oder konventionellen Marinkraftstoffen ausgelegt und werden zusätzlich über Landstromfähigkeit sowie Batterie-Hybridsysteme verfügen. Der Multikraftstoff-Ansatz spiegelt breitere Bemühungen der Schifffahrt wider, die Treibhausgasintensität zu senken: Die IMO hat Netto-Null-Ziele für die internationale Schifffahrt verabschiedet, und die EU hat ihr Emissionshandelssystem ab 2024 auf das maritime CO2 ausgeweitet. Biokraftstoffe wie flüssiges Biomethan gehören zu den Optionen, die Reedereien nutzen, da sie die Emissionen über den Lebenszyklus senken können, ohne LNG-fähige Motoren vollständig neu zu konstruieren.
„Solange politische Vorgaben und Kundenbedürfnisse der Umweltleistung im Transportsektor weiterhin einen höheren Stellenwert einräumen, ist das VINGA-Design unserer Meinung nach gut für die Zukunft positioniert“, sagte Lars Höglund, CEO von Furetank.
Quelle: Ship & Bunker (https://shipandbunker.com/news/world/687518-four-shipowners-order-new-dual-fuel-vinga-series-tankers)