Fogo startet Mainnet nach Hack neu und entfernt 237 Millionen wiederhergestellte FOGO-Token dauerhaft
Wichtige Erkenntnisse
- •Fogo stoppte sein Mainnet nach einem Diebstahl von 400 Millionen FOGO-Token am 29. August.
- •Das Projekt hat das Netzwerk neu gestartet und erklärt, der Normalbetrieb laufe wieder.
- •237 Millionen gestohlene Token wurden wiederhergestellt und dauerhaft aus dem Angebot entfernt.
- •Rund 163 Millionen FOGO aus dem ursprünglichen Diebstahl sind nach den veröffentlichten Angaben weiterhin ungeklärt.
- •Fogo arbeitet nach eigenen Angaben weiter mit Börsen und Strafverfolgungsbehörden zusammen, während die Untersuchung andauert.

Fogo hat sein Mainnet nach einem Sicherheitsvorfall neu gestartet, der zum Diebstahl von 400 Millionen FOGO-Token führte. Das Projekt sagte, das Netzwerk laufe nach der Störung wieder normal.
Das Team stellte 237 Millionen der gestohlenen Token wieder her und entfernte sie dauerhaft aus dem Gesamtangebot. Dieser Schritt verhindert, dass die zurückgewonnenen Vermögenswerte an den Markt zurückkehren und wieder in den Umlauf gelangen, während die Untersuchung andauert.
Der Vorfall lenkt die Aufmerksamkeit erneut auf Sicherheitsrisiken, denen neuere Blockchain-Netzwerke ausgesetzt sind. Fogo betreibt ein mit der Solana Virtual Machine, oder SVM, kompatibles Layer-1-Netzwerk, das auf schnelle Onchain-Transaktionen ausgerichtet ist, wodurch ein unterbrechungsfreier Netzbetrieb und eine schnelle Reaktion auf Vorfälle für Nutzer und Infrastrukturteilnehmer, die auf eine aktive Chain angewiesen sind, besonders wichtig werden.
Netzstopp folgte auf Token-Diebstahl
Fogo stoppte sein Mainnet nach dem Vorfall vom 29. August, um weitere Bewegungen der betroffenen Vermögenswerte zu verhindern. Die gestohlenen 400 Millionen FOGO stellten einen erheblichen Teil des umlaufenden Angebots des Tokens dar.
Damals erklärte das Projekt, es habe zentralisierte Börsen, Strafverfolgungsbehörden und Blockchain-Sicherheitsspezialisten informiert. Börsen gingen außerdem dazu über, bestimmte FOGO-bezogene Aktivitäten einzuschränken, während Ermittler versuchten, die gestohlenen Mittel nachzuverfolgen.
Das Projekt hat die genaue Schwachstelle, die den Diebstahl ermöglichte, nicht öffentlich offengelegt. Es hat auch keine vollständige Aufschlüsselung dazu geliefert, wie die wiedererlangten Token zurückgeholt wurden.
Wiederherstellungsbemühungen gehen weiter
Da das Mainnet nun wieder läuft, sagte Fogo, es werde weiterhin mit zentralisierten Börsen und Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten, um die verbleibenden betroffenen Vermögenswerte wiederzuerlangen. Damit liegt der Schwerpunkt der Reaktion nicht nur auf der Wiederherstellung des Betriebs, sondern auch darauf, die verbliebenen Teile des gestohlenen Angebots über die bereits in den Fall eingebundenen Kanäle zu verfolgen.
Die Wiedererlangung von 237 Millionen Token bedeutet, dass von den ursprünglichen 400 Millionen FOGO noch rund 163 Millionen ungeklärt sind, basierend auf den vom Projekt veröffentlichten Zahlen.
Die dauerhafte Entfernung der zurückgewonnenen Token verändert auch die Angebotswirkung des Vorfalls. Die weitergehenden Sicherheitsfolgen bleiben jedoch für Fogo und seine Nutzer wichtig.
Der Neustart ist ein wichtiger Schritt zur Wiederherstellung des normalen Netzbetriebs, doch die Untersuchung läuft weiter. Weitere Angaben zum Exploit, zu den verbleibenden Mitteln und zu Sicherheitsmaßnahmen könnten prägen, wie der Markt und die Teilnehmer des Ökosystems das Netzwerk bewerten, während Fogo den Vorfall hinter sich lässt.