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Fidelity: Bitcoin-Bärenmarkt könnte trotz der Augustgewinne noch nicht vorbei sein

Autor: Hokanews·

Wichtige Erkenntnisse

  • Fidelity erklärte, dass Bitcoins Augustgewinne nicht belegen, dass der übergeordnete Krypto-Bärenmarkt beendet ist.
  • Fidelity zählt zu den größten US-Asset Managern und ist Emittent von Spot-Bitcoin-ETFs, die im Januar 2024 zugelassen wurden.
  • Manche Investoren sehen November 2026 auf Basis der Vier-Jahres-Zyklustheorie als möglichen Marktbottom, wobei deren Zuverlässigkeit ungewiss ist.
  • Fidelity identifizierte Kryptoregulierung, Geldpolitik, institutionelle Adoption und On-Chain-Aktivität als potenzielle Marktkatalysatoren.
  • Der US-CLARITY Act wird weiterhin im Senat beraten, und der SEC-Entwurf zur Regulation Crypto Assets befindet sich noch in der Stellungnahmephase.
Fidelity: Bitcoin-Bärenmarkt könnte trotz der Augustgewinne noch nicht vorbei sein

Bitcoins starke Performance im August hat nach Angaben von Fidelity nicht genügend Belege dafür geliefert, dass der übergeordnete Bärenmarkt der Kryptowährung beendet ist. Diese Einschätzung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Investoren potenzielle Marktkatalysatoren, regulatorische Entwicklungen und den historischen Vierjahreszyklus abwägen, der Bitcoins Kursmuster seit den frühen Jahren begleitet hat.

Die Äußerungen wurden von Wu Blockchain auf X gemeldet und beziehen sich auf einen Fidelity-Bericht, der die Aussichten für Bitcoin und den breiteren Kryptomarkt untersuchte. Während der August deutliche Gewinne bei digitalen Vermögenswerten brachte, sagte Fidelity, die längerfristige Richtung des Marktes bleibe unsicher. Der Analyse kommt Gewicht zu, da Fidelity zu den größten Asset Managern der USA zählt und Emittent von Spot-Bitcoin-Exchange-Traded Funds ist, die seit ihrer Zulassung im Januar 2024 zu einem wichtigen Kanal für institutionelle Anlagen in diesem Asset geworden sind.

Fidelity verweist auf die Zyklustheorie für November 2026

Manche Investoren blicken auf Basis der Vier-Jahres-Zyklustheorie von Bitcoin auf November 2026 als möglichen Marktbottom. Das Konzept stützt sich auf das ungefähr vierjährige Intervall zwischen Bitcoins Halvings, die die Rate der an Miner ausgegebenen neuen Versorgung reduzieren und historisch von Bullenläufen und anschließenden Rücksetzern gefolgt wurden – ein Muster, das Marktbeobachter zur Einschätzung wiederkehrender Expansions- und Kontraktionsphasen nutzen, obwohl seine Zuverlässigkeit als Timing-Instrument ungewiss ist und frühere Zyklen sich nicht zwangsläufig wiederholen könnten.

Fidelitys Einschätzung legt stattdessen größeres Gewicht auf eine Kombination aus Markt- und Makrobedingungen als auf einen einzelnen Kalendertermin. Eine Aufwärtsbewegung nach einer Phase niedriger Volatilität könnte zu einem wichtigen Signal werden, insbesondere wenn sie von steigender Marktvolatilität und stärkerer Beteiligung im gesamten Krypto-Ökosystem begleitet wird.

Der Bericht identifizierte zudem Kryptoregulierung, Geldpolitik, institutionelle Adoption und wachsende On-Chain-Aktivität als potenzielle Katalysatoren, die die nächste Phase des Marktes beeinflussen könnten.

US-Kryptoregulierung bleibt ein wichtiger Katalysator

Regulatorische Entwicklungen in den USA bleiben Teil dieses Ausblicks. Der US-CLARITY Act – eine Gesetzesvorlage, die klären soll, wie digitale Vermögenswerte zwischen Wertpapieren und Rohstoffen eingeordnet werden und welche Behörden sie beaufsichtigen – wird weiterhin im Senat beraten, während der SEC-Entwurf zur Regulation Crypto Assets laut den von Wu Blockchain zitierten Informationen noch in seiner Stellungnahmephase ist.

Fortschritte bei diesen Maßnahmen könnten beeinflussen, wie Marktteilnehmer die regulatorische Umgebung für digitale Vermögenswerte bewerten, die für den Sektor eine anhaltende Quelle der Unsicherheit gewesen ist. Zugleich bleibt die Geldpolitik eine wichtige makroökonomische Variable für riskante Anlagen, einschließlich Kryptowährungen, da Zinserwartungen historisch die Zuflüsse in volatile Anlageklassen beeinflusst haben.

Institutionelle Beteiligung und On-Chain-Aktivität liefern Investoren weitere Indikatoren, um zu beurteilen, ob die jüngste Rallye eine nachhaltige Veränderung der Marktbedingungen oder eine vorübergehende Erholung innerhalb eines übergeordneten Zyklus darstellt.

Fidelitys vorsichtige Einschätzung lässt Investoren mit mehreren zu beobachtenden Entwicklungen zurück, statt mit einem eindeutigen Signal für einen Marktbottom. Die nächsten wichtigen Referenzpunkte sind Bitcoins Kursverlauf nach den Augustgewinnen, die Entwicklungen rund um den CLARITY Act im Senat sowie der laufende Stellungnahmeprozess der SEC zur Regulation Crypto Assets.