Bitcoin-Bärenmarkt-Risiko schwindet, während immer weniger Anleger unter Wasser sind
Wichtige Erkenntnisse
- •CryptoQuant zufolge macht die sinkende Zahl der Bitcoin-Investoren mit unrealisierten Verlusten eine Rückkehr in einen Bärenmarkt zunehmend unwahrscheinlich.
- •Ein Investor gilt als unter Wasser, wenn Bitcoin unter dem Preis notiert, zu dem er gekauft wurde.
- •Weniger unter-Wasser-Inhaber reduzieren potenziellen Verkaufsdruck bei Erholungen, wenn Anleger oft nahe ihrer Break-Even-Level verkaufen.
- •Der Rückgang der unter-Wasser-Angebotsmenge deutet darauf hin, dass sich Bitcoin-Marktstruktur verbessert, da mehr Anleger wieder in die Gewinnzone zurückkehren.
- •CryptoQuant weist darauf hin, dass der Trend keine weiteren Gewinne garantiert, da kurzfristige Korrekturen, wirtschaftliche Bedingungen, Liquidität und Investorennachfrage den Markt weiterhin beeinflussen können.

Ein schrumpfender Anteil der Bitcoin-Investoren verzeichnet unrealisierte Verluste, und das On-Chain-Analyseunternehmen CryptoQuant sagt, dass diese Verschiebung eine Rückkehr in einen Bärenmarkt zunehmend unwahrscheinlich macht.
CryptoQuant betrachtet die veränderte Positionierung der Inhaber als Zeichen sich verbessernder Marktbedingungen, wobei die rückläufige Zahl der „unter Wasser“-Anleger darauf hindeutet, dass das Bitcoin-Bärenmarkt-Risiko weniger ausgeprägt wird.
Ein Investor gilt als „unter Wasser“, wenn Bitcoin unter dem Preis notiert, zu dem er gekauft wurde. Wenn ein großer Teil der Anlegerbasis unrealisierte Verluste hält, kann dies zusätzlichen Marktdruck erzeugen – insbesondere während Erholungen, wenn Inhaber möglicherweise nahe ihrer Break-Even-Level verkaufen. Da nun weniger Inhaber in dieser Lage sind, scheint diese potenzielle Verkaufsdruckquelle abzuschwächen.
Immer weniger Bitcoin-Investoren sind unter Wasser
CryptoQuants Einschätzung zufolge verbessert sich Bitcoin-Marktstruktur, da mehr Anleger wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Ein Rückgang der unter-Wasser-Angebotsmenge kann darauf hindeuten, dass sich das Asset weiter von Preisniveaus entfernt hat, an denen große Anlegergruppen unrealisierte Verluste halten, und es kann zudem die allgemeine Marktstimmung stützen, da die Inhaber wieder profitabel werden. Da diese Kennzahl an den Kaufpreisen der Anleger verankert ist, lässt sich ihre Richtung in künftigen Auswertungen leicht überwachen: Eine anhaltende Verbesserung würde die gesündere Struktur festigen, die CryptoQuant beschreibt, während ein erneutes Abrutschen in Richtung derbasis großer Inhabergruppen wieder mehr Anleger unter Wasser bringen würde.
Der Trend garantiert nicht, dass Bitcoin weiter steigt. Kurzfristige Korrekturen können weiterhin auftreten, während allgemeine wirtschaftliche Bedingungen, Liquidität und Investorennachfrage den Markt schnell beeinflussen können. Dennoch sieht CryptoQuant in dem Rückgang der unter-Wasser-Inhaber ein Zeichen dafür, dass das Bärenmarkt-Risiko an Bedeutung verliert.
INSIGHT: Fewer Bitcoin holders are underwater, making a return to a bear market increasingly unlikely, per CryptoQuant. pic.twitter.com/Ah4hWkgfsm — CointelegraphCointelegraph) September 17, 2026
Bitcoin-Marktstruktur zeigt Verbesserung
Das jüngste On-Chain-Signal liefert Händlern, die Bitcoin Position im aktuellen Marktzyklus einschätzen wollen, eine weitere Kennzahl. Die Profitabilität der Investoren wird genau beobachtet, da Veränderungen bei unrealisierten Gewinnen und Verlusten das Verhalten der Inhaber beeinflussen können. Da weniger Anleger unter Wasser sind, könnte der Markt weniger Druck durch Inhaber erfahren, die ihre Positionen nach dem Ausgleich früherer Verluste beenden möchten.
CryptoQuants Analyse deutet daher auf eine gesündere Marktstruktur hin, wobei die nächste große Bewegung von Bitcoin dennoch davon abhängt, ob die Nachfrage stark genug bleibt, um das verfügbare Angebot zu absorbieren.