ESMA fügt 15 Krypto-Firmen dem MiCA-Register hinzu und erhöht die Gesamtzahl auf 309
Wichtige Erkenntnisse
- •ESMA hat ihr offizielles MiCA-Register um 15 neue Firmen erweitert, wodurch die Zahl der registrierten Crypto Asset Service Providers auf 309 steigt.
- •Die belgische Tochtergesellschaft von BNY Mellon gehört zu den neuen Registranten und ist damit die erste große Verwahrbank unter MiCA.
- •Auch BitPay wurde in das Register aufgenommen und erweitert damit die Zahl der lizenzierten Zahlungsanbieter im EU-Kryptomarkt.
- •Das Register gewährt Passporting-Rechte in 27 EU-Mitgliedstaaten und soll das Gegenparteirisiko für Anleger und konforme Handelsplätze senken.
- •Laut Artikel könnten künftige ESMA-Schritte Leitlinien zu Stablecoins und die Durchsetzung über nationale Grenzen hinweg umfassen.

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) teilte mit, dass sie 15 neue Crypto Asset Service Providers in das offizielle MiCA-Register aufgenommen hat. Damit steigt die Gesamtzahl der registrierten Anbieter auf 309.
Zu den neuen Registranten gehören die belgische Tochtergesellschaft von BNY Mellon und das Zahlungsunternehmen BitPay. Mit der Aufnahme unterliegt erstmals eine große Verwahrbank der Markets in Crypto-Assets Regulation der Europäischen Union.
ESMA-Aufsicht weitet sich über EU-CASPs aus
Mit der Zeit wurden in der Europäischen Union immer mehr Crypto Asset Service Providers (CASPs) registriert, und nun liegt es an ESMA, sie zu überwachen. Der Fall BNY Mellon bedeutet, dass institutionelle Verwahrinfrastruktur in den Anwendungsbereich von MiCA aufgenommen wird, während die Registrierung von BitPay die Zahl der lizenzierten Zahlungsanbieter erweitert.
Zu den weiteren gelisteten Anbietern zählen Börsen, Wallets und Plattformen, die Tokenisierung unterstützen.
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MiCA schafft Rechtssicherheit
Vor allem bietet das ESMA-Register Rechtssicherheit und Passporting-Rechte in 27 EU-Staaten, was für Anleger äußerst vorteilhaft ist. Das bedeutet, dass Anleger selbst, Asset-Fonds und Börsen, die nach konformen Handelsplätzen suchen, einem deutlich geringeren Risiko ausgesetzt wären, wenn ihre Gegenparteien ausfallen.
🐋 WHALE WATCH : 309 licensed crypto asset service providers in Europe now. ESMA just added 15 new CASPs to the official MiCA registry with BNY Mellons Belgian unit and BitPay heading the group. Three big takeaways from this: TradFi Isnt Waiting: Custodial titans are building… pic.twitter.com/L6Z8r1wbgY — Whale Factor (@WhaleFactor) July 27, 2026
🐋 WHALE WATCH : 309 licensed crypto asset service providers in Europe now. ESMA just added 15 new CASPs to the official MiCA registry with BNY Mellons Belgian unit and BitPay heading the group. Three big takeaways from this: TradFi Isnt Waiting: Custodial titans are building… pic.twitter.com/L6Z8r1wbgY
Für Entwickler bietet MiCA zudem nur einen einzigen Weg, über den sie ihre Produkte in der EU auf den Markt bringen können, anstatt eine Vielzahl fragmentierter nationaler Lizenzen zu benötigen. Gleichzeitig schafft MiCA regulatorische Anforderungen, die für Aufseher besonders relevant sind, etwa im Bereich Reservemanagement, Governance und Verbraucherschutz.
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Bisheriger Trend, Branchenentwicklung und Ausblick
Dieses Wachstum spiegelt den allgemeinen Trend von 2026 wider, wonach die traditionelle Finanzwelt Kryptowährungen zunehmend über regulierte Plattformen nutzt. Da derzeit 309 Unternehmen auf der Liste stehen, wächst der Compliance-Graben. Konforme CASPs sind gut positioniert, um Unternehmensvolumen anzuziehen, da sich MiCA weiter in den Märkten verankert.
Quelle: BitPays X-Beitrag
Zu den kommenden zentralen Punkten dürften die Leitlinien der ESMA zur Regulierung von Stablecoins und die Durchsetzung des Rechts über nationale Grenzen hinweg gehören, die für die Entwicklung von Kryptowährungen in der EU wesentlich sind. Das Hauptregister dürfte außerdem als Standard für Krypto-Gesetzgebung in anderen, ebenfalls institutionalisieren Ländern dienen.
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