Eoptolink-Lagerbestand steigt um 61 %, da KI-Nachfrage Aufbau von Komponentenbeständen vorantreibt
Wichtige Erkenntnisse
- •Laut einer Unternehmensmeldung stieg der Lagerbestand von Eoptolink im ersten Halbjahr um 61 % auf 11,7 Milliarden Yuan.
- •Getragen durch die stark gestiegene Nachfrage nach Hochgeschwindigkeits-Transceivern kletterte der Nettogewinn im ersten Halbjahr um 91 % auf 7,53 Milliarden Yuan.
- •Das Unternehmen erklärte, die knappe Versorgung mit zentralen Rohstoffen mache größere Lagerbestände erforderlich, um termingerechte Lieferungen in großem Umfang zu gewährleisten.
- •Eoptolink zählt zu den weltweit größten Lieferanten optischer Transceiver und ist ein wichtiger Akteur in der Lieferkette für KI-Netzwerke.
- •Die Nachfrage nach 400G- und 800G-Optikmodulen bleibt stark, und 1,6T-Module beginnen mit der kommerziellen Nutzung, während die KI-Infrastruktur weiter wächst.

Der Lagerbestand von Eoptolink Technology stieg im ersten Halbjahr um 61 %, nachdem der chinesische Hersteller optischer Transceiver Komponenten gehortet hatte, um die starke Nachfrage im Bereich künstliche Intelligenz zu bedienen und sich gegen Lieferengpässe abzusichern.
Laut einer Unternehmensmeldung stieg der Lagerbestand innerhalb eines Jahres von 7,2 Milliarden Yuan auf 11,7 Milliarden Yuan (1,7 Milliarden US-Dollar).
Eoptolink mit Sitz in Wuhan, China, und Notierung an der Shenzhen Stock Exchange zählt zu den weltweit größten Lieferanten optischer Transceiver – Bauteile, die elektrische Signale in optische Signale umwandeln, damit Server, Switches und Speichersysteme über Glasfaserkabel zwischen Rechenzentren miteinander verbunden werden können. Die Branchenforschungsfirma LightCounting hat chinesische Anbieter wie Eoptolink und Zhongji Innolight nach Umsatz an die Spitze des globalen Marktes für Optikmodule gesetzt und rückt das Unternehmen damit ins Zentrum der Lieferkette für KI-Netzwerke.
Die sprunghaft gestiegene Nachfrage nach Hochgeschwindigkeits-Transceivern ließ den Nettogewinn im ersten Halbjahr um 91 % auf 7,53 Milliarden Yuan steigen.
Eoptolink erklärte, das Angebot an zentralen Rohstoffen bleibe knapp, und das Unternehmen müsse eine termingerechte Auslieferung der Produkte in großem Umfang sicherstellen. Größere Lagerbestände sind bei Hardwareherstellern eine gängige Praxis, um Engpässe bei Komponenten und verlängerte Lieferzeiten abzufedern, wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt. Da Transceiver zeitgleich mit der Installation von Cloud- und KI-Clustern ausgeliefert werden, gelten Lagerbestände und Lieferzahlen großer Modulhersteller als kurzfristige Indikatoren für die Nachfrage nach Rechenzentrumsausrüstung. Die Ergebnisse der zweiten Jahreshälfte von Eoptolink werden zeigen, wie viel des Bestands sich in Umsatz verwandelt.
Der rasche Ausbau der Recheninfrastruktur für künstliche Intelligenz hat Cloudanbieter und Rechenzentrumsbetreiber zu Kapazitätserweiterungen veranlasst und die Nachfrage nach Netzwerkausrüstung mit hoher Bandbreite wie 400G- und 800G-Optikmodulen erhöht, die zur Vernetzung von Prozessorclustern eingesetzt werden. Die nächste Generation von 1,6T-Modulen beginnt ebenfalls, in den kommerziellen Einsatz überzugehen, da Chiphersteller schnellere KI-Beschleuniger einführen – was den Upgrade-Zyklus der Branche verlängert.