Wöchentliche Markteinblicke mit Gary Thomson: EZB-Zinsentscheid, US-Inflation und britisches BIP im Fokus
Wichtige Erkenntnisse
- •Der Markt preist für den 10. September eine EZB-Zinserhöhung um 25 Basispunkte ein, nachdem die Inflation im Euroraum auf 3,3 % gestiegen ist.
- •Angesichts der Debatte darüber, wie weit die Straffung gehen kann, dürfte die Perspektivensteuerung der EZB für den Euro wichtiger sein als der Zinsentscheid selbst.
- •Die britischen BIP-Daten vom 11. September werden die Erwartungen an die Politik der Bank of England beeinflussen, nachdem die Wirtschaft im zweiten Quartal um 0,4 % und im Juni um 0,3 % gewachsen ist.
- •Die jährliche US-Inflation verlangsamte sich im Juli auf 3,4 % bei einer Kerninflation von 2,5 %; die aktuellen Zahlen könnten Volatilität bei USD-Paaren, Gold und Aktienindizes auslösen.

Drei wichtige Wirtschaftsereignisse könnten die Marktstimmung in der zweiten Septemberwoche prägen: der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank, die aktuellen BIP-Daten aus dem Vereinigten Königreich und die US-Inflationszahlen.
In diesem Video analysiert Gary Thomson, was diese Veröffentlichungen für die geldpolitischen Erwartungen sowie für die wichtigsten Devisen-, Gold- und Aktienmärkte bedeuten könnten.
Behandelte Schlüsselthemen:
-
EZB-Zinsentscheid — 10. September. Nachdem die Inflation im Euroraum auf 3,3 % gestiegen ist, preist der Markt eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte ein. Da dieser Schritt weitgehend erwartet wird, könnte dieEZB-Zinsentscheid-Steuerung der künftigen Geldpolitik für den Euro wichtiger sein als der Beschluss selbst. Das historisch hohe Tempo der Zinserhöhungen im vergangenen Jahr hat eine Debatte darüber ausgelöst, wie viel weiter der Straffungszyklus gehen kann, ohne die wirtschaftliche Aktivität im Euroraum zu dämpfen, weshalb die Perspektivensteuerung ein zentraler Fokus für die Märkte ist.
-
Britisches BIP — 11. September. Die britische Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal um 0,4 %, während das Juni-BIP um 0,3 % zunahm. Die anstehenden Daten könnten entweder die Widerstandsfähigkeit der britischen Wirtschaft bestätigen oder auf einen Verlust an Dynamik hindeuten. Britische Wachstumszahlen fließen unmittelbar in die Erwartungen an die Politik der Bank of England ein, da stärkere Aktivität den Zielkonflikt zwischen Inflationsbekämpfung und Konjunkturstützung verschärfen kann, während schwächere Daten das Gegenteil bewirken können — eine Dynamik, die in GBP-Paaren genau beobachtet wird.
-
US-Inflation — 11. September. Die jährliche US-Inflation verlangsamte sich im Juli auf 3,4 %, während die Kerninflation auf 2,5 % zurückging. Die aktuellen Zahlen könnten die Erwartungen an den nächsten geldpolitischen Schritt der Federal Reserve beeinflussen und Volatilität bei USD-Paaren, Gold und Aktienindizes auslösen.
Da sowohl die EZB als auch die Federal Reserve vor wichtigen geldpolitischen Entscheidungen stehen, werden Händler genau auf alle Signale achten, die die Erwartungen an künftige Zinssätze verändern könnten.
Der Rat der EZB legt die Geldpolitik für den Euroraum fest; auf ihre Zinsentscheidungen folgt in der Regel eine Pressekonferenz, in der der EZB-Präsident den Ausblick erläutert. In den Vereinigten Staaten umfasst das Doppelmandat der Federal Reserve Preisstabilität und ein Höchstmaß an Beschäftigung, weshalb monatliche Inflationsdaten ein genau beobachteter Input für geldpolitische Erwartungen sind.
Vergessen Sie nicht, das Video zu liken, zu kommentieren und zu abonnieren, um jede Woche weitere Markteinblicke zu erhalten. Schauen Sie es sich jetzt an und bleiben Sie mit FXOpen auf dem Laufenden: https://youtube.com/shorts/Ia0RK7Lertw?ref=fxopen.com