Veteraner Langshore-Arbeiter stirbt bei seltenem Geräteunfall im Hafen von Baltimore
Wichtige Erkenntnisse
- •Die Polizei der Maryland Transportation Authority und die OSHA haben Ermittlungen zum tödlichen Vorfall am Dundalk Marine Terminal aufgenommen.
- •David Deon Smith, ein 53-jähriges Mitglied von ILA Local 333, starb, nachdem er bei Umschlagarbeiten von Ausrüstung getroffen worden war.
- •Lokalen Berichten zufolge fiel ein Kranausleger auf Smith, während er seine Aufgaben ausführte.
- •Der Tod war der erste arbeitsbedingte Todesfall im Hafen seit 20 Jahren.
- •Der Unfall lenkt die Aufmerksamkeit erneut auf die Sicherheitsaufsicht an Terminals, an denen schwere Maschinen und Kräne in unmittelbarer Nähe zu aktiven Arbeitsbereichen eingesetzt werden.

Der Vorfall am Dundalk Marine Terminal hat Ermittlungen der Polizei der Maryland Transportation Authority (MDTA) und der Occupational Safety and Health Administration (OSHA) ausgelöst und unterstreicht die Gefahren, die mit Umschlagarbeiten selbst in etablierten Hafenanlagen einhergehen können.
Nach Angaben der MDTA wurden Beamte kurz nach 9 Uhr am Montag zum Terminal gerufen, nachdem ein verletzter Arbeiter gemeldet worden war. Bei ihrer Ankunft stellten sie fest, dass der 53-jährige David Deon Smith während Umschlagarbeiten von Ausrüstung getroffen worden war.
Smith, Mitglied der International Longshoremen’s Association (ILA) Local 333, wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo er trotz lebensrettender Maßnahmen der Ersthelfer für tot erklärt wurde.
Lokale Medien berichteten, dass ein Kranausleger auf Smith fiel, während er seine Aufgaben ausführte. Es war der erste arbeitsbedingte Todesfall im Hafen seit 20 Jahren.
Kollegen erinnerten sich an Smith als gesellige und bekannte Persönlichkeit innerhalb der ILA-Gemeinschaft. In einer Erklärung bezeichnete Jonathan Daniels, geschäftsführender Direktor der Maryland Port Administration, die ILA-Mitglieder als „the backbone of the Port of Baltimore“ und sprach der Familie von Smith sowie der gesamten Hafen-Community sein Beileid aus.
Das von Ports America betriebene Dundalk Marine Terminal verfügt über 13 Liegeplätze und vier Containerkräne. Das Terminal wickelt Container, ro-ro, Holzschliff, Stahl, Breakbulk und Projektladung ab.
FreightWaves hat Ports America um eine Stellungnahme gebeten.
Lesen Sie hier weitere Artikel von Stuart Chirls.
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